Steam Machine Red Line of Death wohl doch harmloser als gedacht
Nach den ersten Berichten über einen möglichen Hardwarefehler gibt es jetzt gute Nachrichten. Die Lösung fiel überraschend einfach aus.
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René Nikel Seit Dino Wars oder North & South am Amiga hat sich in der Spieleindustrie so einiges verändert, meine Leidenschaft für Videospiele allerdings nicht. Bereits mit fünf Jahren hatte ich zum ersten Mal einen Joystick in der Hand und seit diesem Moment war die virtuelle Welt wie ein zweites Zuhause für mich. Ich finde so ziemlich jedes Genre interessant, selbst wenn es sich nur um einen kleinen Indie Titel handelt. Die aktuellste Nintendo Konsole und ein leistungsstarker PC gehören bei mir zur Grundausstattung. Seit mittlerweile fast zehn Jahren verbinde ich meine Begeisterung für Videospiele außerdem mit dem Gaming Journalismus.
Viele von euch erinnern sich bestimmt noch an den berüchtigten Red Ring of Death der Xbox 360. Jetzt erinnert der Name sofort an eines der größten Hardwareprobleme der Gaming-Geschichte. Diesmal betrifft es allerdings nicht die Xbox 360, sondern die Steam Machine. Wie Wccftech berichtete, meldete ein Nutzer bereits nach rund 20 Minuten den ersten sogenannten Red Line of Death.
Am Anfang sah alles nach einem ganz normalen Start aus. Nach dem Einrichten der Steam Machine installierte das Gerät zunächst ein verfügbares Systemupdate. Kurz darauf erschien eine rote Statusanzeige und die Konsole ließ sich anschließend nicht mehr starten. Der Vorfall wurde auf Reddit veröffentlicht und sorgte schnell für Diskussionen.
Noch gibt es keinen Grund zur Sorge
Auch wenn der Name Red Line of Death sofort Erinnerungen an die Xbox 360 weckt, gibt es aktuell keinen Hinweis auf ein größeres Problem. Nach den neuesten Informationen spricht sogar vieles dafür, dass es sich gar nicht um einen klassischen Hardwaredefekt gehandelt hat.
Erinnerungen an den Red Ring of Death
Der Name kommt natürlich nicht von ungefähr. Viele von euch werden dabei sofort an den Red Ring of Death der Xbox 360 denken. Schon allein der Name lässt bei vielen sofort die Alarmglocken läuten. Genau deshalb wurde der erste gemeldete Red Line of Death bei der Steam Machine sofort zum Gesprächsthema in der Community. Die neuesten Informationen dürften viele Besitzer der Steam Machine aber erst einmal beruhigen.
Valve liefert Entwarnung
Anfangs deutete laut der offiziellen Support-Seite von Valve alles auf einen möglichen GPU-Fehler hin. Inzwischen sieht die Sache allerdings deutlich harmloser aus. Wie Instant Gaming berichtet, konnte der betroffene Nutzer seine Steam Machine mit einem vollständigen CMOS-Reset wieder zum Laufen bringen.
Zusätzlich erklärte Valve, dass die LED-Diagnose durch einen Fehler gespiegelt dargestellt wurde. Die rote Statusanzeige deutete deshalb gar nicht auf einen GPU-Defekt hin, sondern auf einen Speichertest, der nach dem BIOS-Update nicht korrekt abgeschlossen wurde.
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Am Ende bleibt nur zu hoffen, dass der Red Line of Death Fehler genauso schnell wieder verschwindet, wie er aufgetaucht ist.
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