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Spieletest: The Legend of Zelda: Link’s Awakening

Willkommen auf Cocolint! Wo Schlummermorcheln wachsen und Muschelgeigen gespielt werden!

Mit dem Remake von The Legend of Zelda: Link’s Awakening bringt Nintendo 26 Jahre nach dem Handheld-Debut der Zelda-Reihe einen der beliebtesten Klassiker im neuen Gewand auf die Nintendo Switch. Ob das Gameplay zuviel Staub angesetzt hat oder ob Link in seinem wohl verträumtesten Abenteuer auch heute noch zu überzeugen weiß, erfahrt Ihr unserem Spieletest.

Nach den Geschehnissen von The Legend of Zelda: A Link to the Past hat sich der Held der mal wieder Ganon besiegt und Hyrule vor einer Katastrophe bewahrt hat wahrlich ein wenig Erholung verdient. Also ab aufs Schiff und andere Länder besuchen. Doch alles kommt wie es kommen muss. Links Schiff gerät in einen Sturm und er wacht am Ufer der mysteriösen Insel Cocolint auf. Da Link nicht in der Lage ist, von der Insel abzusegeln, muss er sich auf die Suche nach acht magischen Instrumenten machen, um den mächtigen Windfisch aus dem Ei erwecken zu können. Schnell ist klar, dass die Insel und ihre Bewohner mehr zu bieten haben, als man auf den ersten Blick glauben mag…

The Legend of Zelda: Link’s Awakening ist ein 2D-Adventure, das auf bewehrtes Gameplay vorangegangener (und damals noch folgender) Titel der Serie setzt. Dungeons müssen erforscht, Gegenstände gefunden bzw. verdient werden, um diverse Aufgaben lösen zu können.

The Legend of Zelda: Link’s Awakening enthält den gesamten Inhalt der DX-Version des Originalspiels

Der wohl auffälligste Aspekt von The Legend of Zelda: Link’s Awakening ist ganz klar, die aufpolierte Grafik. Das gesamte Spiel sieht aus, als wäre es aus Knetmasse geformt worden und ob wir Link durch ein lebendiges Spielzeug Diorama steuern würden. Die vielen kleinen liebevoll gestalteten Details wie Links Fußspuren im Sand oder umherfliegende Schmetterlinge runden das Spielerlebnis fast perfekt ab.

Aber eben nur fast. Denn soviel aufgebohrte Grafik hat auch Ihren Preis

Besonders beim Überqueren der Weltkarte oder einem von Gegnern und Objekten bedeckten Bildschirm kommt es zu Framerate Einbrüchen und Rucklern. Diese sind im Handheld- sowie Dock Modus zu verzeichnen und trüben das ansonst großartige Spielerlebnis dann doch ein wenig.

Glücklicherweise leidet der überarbeitete Soundtrack von The Legend of Zelda: Link’s Awakening unter keinerlei solcher Schwächen. Die von Haus aus bereits eingängigen Game Boy Sounds des Titels, in orchestrierter Version zu hören sorgt für Kenner des Originals bestimmt für wunderbare Gänsehautmomente. Aber auch Neulinge werden sich nach kurzer Zeit bereits dabei ertappen, während des Umherstreifens auf Cocolint, die Melodie mit zu summen.

The Legend of Zelda: Link‘s Awakening enthält zahlreiche Verbesserungen gegenüber dem Original

Neben der neuen Funktion des automatischen Speicherns, sowie der Möglichkeit mit Pins wichtige Orte auf der Karte zu markieren ist das wesentliche Highlight des Remakes wohl das Auswahl Menü. Die seinerzeit begrenzte Anzahl von Knöpfen des Game Boy bedeutete, dass wir während des Original Spieles sehr nerviges Dauerwechseln von Items vornehmen mussten.

Im Remake von The Legend of Zelda: Link’s Awakening kann Link, Schwert und Schild immer ausgerüstet haben, die Pegasus-Stiefel auf den L-Knopf legen und immer den Effekt des Power-Armbands aktiv halten. Die Item Verwaltung ist somit wohl eine der größten Verbesserungen im Spiel.

Der Dungeon Builder ist für mich die „größte Entäuschung“ der Neuerungen

Was in der Game Boy Color DX-Version noch der Fotoladen war, weichte nun der Hüte von Friedhofwächter Boris, den wir in Ocarina of Time kennen lernen durften. Je nachdem wie viele Dungeons man schon abgeschlossen hat, bekommt man unterschiedliche neue Gegner, Bosse und Schätze die man dann im selbst gebastelten Dungeon einsetzen kann. Die Tatsache, dass man gebastelte Dungeons jedoch nur in Verbindung mit einer Speicherung auf einem Amiibo, mit anderen Teil kann, macht den Modus zumindest für mich sehr Sinn frei.

Die Hauptstory von The Legend of Zelda: Link’s Awakening dauert in etwa 10-12 Stunden. Auch in Bezug auf den Schwierigkeitsgrad gibt es keine großen Überraschungen. Obwohl es mit dem Hero-Schwierigkeitsgrad die Möglichkeit gibt, dass Link doppelt so viel Schaden erleidet und es keine Herzen mehr regnet.

Die Originalversion des Spiels ist nach all den Jahren immer noch ein großartiges Spiel und das Remake bietet das gleiche großartige und an manchen Stellen verbesserte Gameplay in einem sehr ansprechenden Paket.

Neben einen komplett orchestrierten Soundtrack, neuer Grafik und einem sehr vereinfachten Dungeon Creator, alla Mario Maker erwartet uns mit The Legend of Zelda: Links Awakening ein fast perfektes Remake des gleichnamigen Game Boy Klassikers aus dem Jahre 1993 für die Nintendo Switch.

FAZIT

Auch nach all den Jahren, weiß der Titel immer noch zu überzeugen. Nur Fans, die eine überarbeitete Neuinterpretation im Stil von Resident Evil 2 erwarten und einer Fülle neuer Inhalte, könnten möglicherweise enttäuscht sein. Für alle anderen ist es an der Zeit nach Cocolint zu reisen.

TestWertung

9SCORE

Mit The Legend of Zelda: Links Awakening erwartet uns ein fast perfektes Remake des gleichnamigen Game Boy Klassikers!

Detail-Wertung

Grafik

9

Sound

9

Gameplay

9

Motivation

9

Steuerung

9

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