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Spieletest: Dark Souls Remastered (Switch)

Dark Souls Remastered macht auf den Current Gen Konsolen eine gute Figur. Insbesondere Performanceprobleme des originalen Release wurden ausgemerzt. Wie aber schlägt es sich auf der Nintendo Switch? Wir haben es für euch getestet.

Das 2011 erschienene Dark Souls hatte einen massiven Einfluss auf die Gaminglandschaft von heute. Nicht zuletzt, weil irgendwann jedes Spiel, das in irgendeiner Art und Weise Schwierigkeit zu implementieren versuchte, als das Dark Souls seines Genres bezeichnet wurde. Dark Souls schaffte seinerzeit eine beeindruckende Gratwanderung. Taffes, frustrierendes Gameplay, ohne dabei aber komplett unfair zu wirken. Man war stets motiviert, es doch noch zu schaffen, weil man im Gefühl hatte, dass es möglich ist. Auch wenn man gelegentlich in den Controller gebissen hat.

Gameplay/Steuerung

Das Gameplay lässt sich leicht beschreiben Es ist immer noch Dark Souls und das ist gut so. Es wurde nicht großartig angepasst oder überarbeitet, aber das hatte es auch nicht nötig. Anfangs bin ich ein wenig durcheinander gekommen, da Dark Souls Remastered, von anderen Konsolen kommend, die Bestätigungstaste auf B gelegt hat. Dort wo beim Xbox Controller A wäre. Die Switch hat A und B hier genau vertauscht, benutzt aber das eigene A als Bestätigung. Es bedurfte kurzer Eingewöhnungszeit und hat mich am Anfang ein bisschen stolpern lassen. Gewählt wurde das, damit die Steuerung äquivalent zu den anderen Konsolen ist. Damit ist die Erfahrung auf allen Geräten gleich und erfahrene Spieler müssen sich nicht umgewöhnen.

Es gibt diverse Quality of Life Veränderungen, wie die Möglichkeit, Eide jetzt auch an den Bonfires verwalten zu können oder mehrere Items auf einmal zu konsumieren. Das sind Änderungen, die insbesondere Veteranen freuen dürften. Für einen Eidwechsel jedes Mal zum entsprechenden Anführer laufen zu müssen, war eine Qual. Oder größere Mengen an Items zu konsumieren, zum Beispiel solche, die Seelen gewähren, weil man etwas kaufen möchte.

Nichts entspannt mehr, als ein Bonfire vor Augen zu haben

Löblich ist auch, dass das Spiel pausiert, wenn man sich ins Home Menü der Switch begibt oder die Konsole in Standby schickt. Dark Souls war notorisch dafür, dem Spieler keine Pause zu gönnen, aber unterwegs ist das natürlich ein etwas anderes Problem. Allgemein funktioniert es auf dem kleinen Bildschirm der Switch erstaunlich gut. Während einige Spiele schnell überladen wirken, meistert Dark Souls dieses Problem überraschend gut. Gerade da man gezielt parieren, kontern und ausweichen muss, ist es zugegeben ein wenig überraschend, wie gut es sich im Handheldmodus spielt. Wir sind begeistert.

Ein Problem, das allerdings bereits im Day One Patch adressiert wurde, war Inputlag der Joy-Cons im Dockmodus. Hier konnte es insbesondere bei der Kamerabewegung zu Problemen kommen. Da wir das Spiel erst nach Release erhalten haben, war dieses Problem für uns effektiv bereits behoben. Kleinere Hänger gab es aber trotzdem und auch vom allgemeinen Feeling war es angenehmer, im Dockmodus mit dem Pro Controller zu spielen.

Grafik

Die Grafik dürfte wohl eine der interessantesten Fragen des Remasters sein. Während auf Xbox One und PS4 ordentliche Updates in Form von Texturen, Auflösung und auch Framerate geliefert wurden, muss die Switch hier zurückstecken. Dennoch ist die Leistung, die das mit dem Port betraute Studio Virtuos geliefert hat, gemessen der Umstände beeindruckend. Zwar muss man sich mit gelockten 30FPS begnügen, aber die hält das Spiel konsequent. Spieler des Originalreleases werden einen Namen fürchten. Blighttown. Diese Gegend war notorisch dafür, die Framerate komplett in die Knie zu zwingen. Auf Xbox 360 und PS3 kam es teilweise sogar zu Standbildern in dieser Gegend. Die Switch meistert auch diese Herausforderung. Es kommt zwar zu einzelnen Drops, aber im großen und ganzen läuft das Spiel flüssig.

Abseits davon skaliert Dark Souls im Handheldmodus mit 720p, im Dock sogar mit 1080p.  Leider sind die grafischen Updates nicht ganz konsistent und mit der Zeit fällt es einem auch auf. Auch die Drawdistance, also wie weit in den Raum grafische Details gerendert werden, ist nicht so hoch wie auf den anderen Konsolen. Solltet ihr das Remaster bereits auf Current Gen Konsolen gespielt haben, werdet ihr das Downgrade spüren. An sich ist das Spiel für ein Remaster aber sehr ansehnlich. Gelegentlich treten auch kleinere Merkwürdigkeiten auf, wie in folgendem Screenshot, in dem ein Objektschatten geladen hat, aber kein Objekt. Auch auf der darüber liegenden Kante befindet sich nichts. Ein wirkliches Problem hat das aber nicht dargestellt, sieht nur ulkig aus.

Hier ist ein Schatten ohne zugehöriges Objekt

Sound

Beim Sound schneidet Dark Souls Remastered auf der Switch schlechter ab. Die Soundeffekte sind verhältnismäßig leise und dumpf. Manchmal triggerten sie auch leicht verzögert oder übertönten sich. Letzteres passierte aber wirklich selten. Während man an anderer Stelle den direkten Vergleich zu den anderen Remasters ziehen muss, damit die Switch Version schwächelt, fällt einem der Sound direkt auf. Schade, aber nicht das größte Problem, da in Dark Souls doch die Wichtigkeit des visuellen Feedbacks überwiegt.

Fazit

Dark Souls Remastered macht auch auf der Nintendo Switch eine gute Figur. Klar halten Grafik und Performance nicht mit der PS4, Xbox One oder PC-Version mit, flüssig läuft es trotzdem. Der große Selling Point für die Switch Version, ist die Möglichkeit, es unterwegs zu spielen. Das funktioniert erstaunlich gut, auch wenn das HUD nicht skalierbar ist. 

Das Gameplay ist nach wie vor Dark Souls wie wir es kennen und lieben (und hassen). Abgesehen von kleineren Optimierungen hat sich hier nichts getan, aber in Dark Souls Fall kann man auch von “Never change a running system” reden. Auch nach sieben Jahren ist das Gameplay noch mehr als solide und spielenswert.

Wenn ihr euch den Herausforderungen Lordrans erneut oder vielleicht auch zum ersten Mal stellen wollt, ist die Switch Version von Dark Souls Remastered definitiv eine Empfehlung. 

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