Sony patentiert Touchscreen-Controller – Hinweis auf erstes PS6-Zubehör?
Sony sichert sich ein Patent für einen PlayStation-Controller mit Touchscreen und frei platzierbaren Buttons. Fans fragen: Ist das PS6-Zukunft?
Werbung
Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
Du kennst das Gefühl bestimmt: Ein Spiel ist großartig, aber der Controller fühlt sich einfach nicht richtig an. Knöpfe zu klein, Sticks nicht da, wo dein Daumen sie erwartet, oder deine Hände werden nach einer Stunde müde. Genau dieses Problem nimmt sich Sony jetzt offenbar vor und zwar radikal. Ein neu erteiltes US-Patent von Sony beschreibt einen PlayStation-Controller, der fast komplett aus einem Touchscreen besteht. Dort, wo normalerweise feste Tasten sitzen, wäre stattdessen eine große Eingabefläche. Und das Verrückte: Du bestimmst selbst, wo deine Buttons liegen. Ist das ein früher Hinweis auf Zubehör für die PlayStation 6?
Die Idee hinter dem Patent ist erstaunlich nutzerfreundlich. Laut Beschreibung des Patents sollen Spieler die Position von D-Pad, Analogsticks und Aktionstasten frei anordnen können (via sudoku-online.pro). Nicht nur verschieben, sondern auch vergrößern, verkleinern oder sogar komplett ausblenden. Spielst du zum Beispiel einen simplen Jump’n’Run-Titel, könntest du theoretisch fast alle Tasten entfernen und stattdessen einen riesigen Sprung-Button auf den Screen legen. Bei Spielen, die hauptsächlich mit einem Stick funktionieren, könntest du den anderen ausblenden und mehr Platz schaffen. Der Controller passt sich also dem Spiel – und deinen Händen – an, nicht umgekehrt.
Sony argumentiert im Patent (PDF, ebenfalls via sudoku-online.pro) ziemlich deutlich: Herkömmliche Controller sind für viele Menschen schlicht nicht ideal. Die feste Anordnung sei oft zu klein, zu groß oder einfach unbequem. Hersteller würden am Layout selten viel ändern, weil neue Designs teuer sind. Das Ergebnis: Viele Spieler arrangieren sich mit etwas, das nie wirklich perfekt passt.
Twitter/X-Inhalt
Dieser Inhalt stammt von X bzw. Twitter und kann personenbezogene Daten übertragen. Mit einem Klick auf „Inhalt anzeigen“ gibst du diese Funktion in deinem Browser für mindestens 1 Jahr frei. Du kannst die Einwilligung jederzeit über den Button direkt unter dem Embed widerrufen.
Möglicher PS6-Controller mit Touchscreens: Mehr Komfort oder neues Chaos?
So futuristisch das klingt, ganz ohne Fragezeichen ist das Konzept nicht. Ähnliche Ideen gab es früher schon. Ein Beispiel ist der alte „Turbo Touch 360“-Dritt-Controller (via Segaretro.org) aus den 90ern, der statt eines Steuerkreuzes ein Touchpad nutzte. Das Problem damals: Spieler bewegten ihre Figur oft versehentlich, nur weil der Daumen locker auflag. Genau hier setzt Sonys Patent an, damit es nicht ein ähnlicher Reinfall wird. Der Touchscreen soll mit Druck- und Wärmesensoren arbeiten, um zu erkennen, ob dein Daumen nur ruht oder wirklich eine Eingabe macht. Sollte das technisch gut umgesetzt sein, könnte das eines der größten Probleme von Touch-Controllern lösen.
In der Community sorgt das Thema bereits für Diskussionen. Viele feiern den Gedanken an mehr Barrierefreiheit und individuelle Anpassung. Gerade Spieler mit kleineren oder größeren Händen könnten stark profitieren. Andere haben Sorge, dass ein komplett digitaler Button-Bereich das haptische Gefühl klassischer Tasten verliert. Ob Sony das hinbekommen könnte? Man darf träumen. Immerhin wird die Wartezeit auf die nächste PlayStation-Konsole länger ausfallen. Zeit genug um an den Details zu tüfteln, sollte das Patent wirklich zum Einsatz kommen.
Patent heißt nicht Produkt
Wichtig ist: Ein Patent bedeutet nicht automatisch, dass dieses Gerät wirklich erscheint. Unternehmen sichern sich ständig Ideen, von denen viele nie das Licht der Welt erblicken. Trotzdem zeigen solche Patente oft, in welche Richtung gedacht wird. Und die Richtung ist klar. Es bedeutet mehr Anpassbarkeit, mehr Komfort, weniger Einheitslösung. Sollte Sony dieses Konzept weiterverfolgen, könnte es perfekt zu einer neuen Konsolengeneration passen. Ein Controller, der sich jedem Spiel und jeder Hand anpasst, wäre ein starkes Argument für die nächste PlayStation-Ära.
- Marvel’s Wolverine: Geruchsspuren lassen sich jetzt auch in der Story abschalten
- Lesenswerter Artikel
- PlayStation könnte Killzone, Sly Cooper und Ape Escape für externe Studios öffnen
- Lesenswerter Artikel
- Sony baut die PS5 Slim heimlich um und macht eine wichtige Reparatur endlich einfacher
- Lesenswerter Artikel
- Neuer PS5-Jailbreak trifft selbst aktuelle Konsolen, nur ein zwei Wochen altes Update stoppt ihn
- Lesenswerter Artikel
- Hideo Kojima wehrt sich gegen Gerüchte rund um PlayStation-Aus
- Lesenswerter Artikel
- Neuer Patch von Wolverine adressiert Kritik am Spiel – aber nur halb
- Lesenswerter Artikel
- PS6-Handheld soll Spiele intern nur mit 540p berechnen und daraus 1080p machen
- Lesenswerter Artikel
- Das Internet lacht über Wolverines baby-einfachen Schwierigkeitsgrad
- Lesenswerter Artikel
Fakt ist: Allein die Vorstellung, dein eigenes Controller-Layout zu bauen, weckt bei vielen gerade echte Neugier. Ob daraus wirklich der Controller der Zukunft wird, wissen wir noch nicht. Aber eines zeigt dieses Patent deutlich, dass Sony darüber nachdenkt, wie Gaming sich an dich anpassen kann, nicht nur du ans Gaming.
Hast du einen Fehler entdeckt oder weitere Infos zu diesem Artikel? Dann schick uns gerne dein !
Bei der Erstellung dieses Artikels kam Künstliche Intelligenz zum Einsatz (z. B. für Text, Recherche, Bilder oder Tabellen). Alle Inhalte wurden vor der Veröffentlichung sorgfältig von einem Menschen geprüft.





