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Artikel von Markus Bauer +
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The Legend of Zelda: Ocarina of Time bekommt auf Nintendo Switch 2 deutlich mehr als nur neue Grafik. Link kann springen, sprinten, die Kamera frei bewegen und selbst die Dialoge wurden erweitert. Eine Sache möchte Nintendo trotzdem nicht verändern: Aus dem Klassiker wird kein zweites Breath of the Wild.

Serienproduzent Eiji Aonuma erklärte während der Zelda Direct, dass das Remake eine möglichst originalgetreue Umsetzung mit moderner Technik werden soll. Dabei zog er selbst den Vergleich zu Breath of the Wild, wo du praktisch überall hingehen und selbst entscheiden kannst, was du als Nächstes machst. Ocarina of Time funktioniert eben anders. Und genau das soll so bleiben.

The Legend of Zelda: Breath of the Wild ist eines der erfolgreichsten Nintendo-Spiele aller Zeiten - Bild: Nintendo

The Legend of Zelda: Breath of the Wild ist eines der erfolgreichsten Nintendo-Spiele aller Zeiten – Bild: Nintendo

Hyrule wird größer, ohne eine Open World daraus zu machen

Das ursprüngliche Nintendo 64-Spiel besteht aus einzelnen Gebieten, die über die Ebene von Hyrule miteinander verbunden sind. Kokiri-Wald, Kakariko, Hyrule-Stadt oder der Hylia-See bleiben auch im Remake klar voneinander getrennte Bereiche.

Nintendo hat die Orte allerdings deutlich erweitert. Hyrule-Stadt ist beispielsweise keine Kulisse mit feststehender Kamera mehr. Du kannst dich frei umsehen und Bereiche erkunden, die 1998 nur Teil des Hintergrunds waren. Auch der Kokiri-Wald wirkt dichter und wesentlich größer, ohne dass Nintendo dafür die grundlegende Struktur des Spiels umbaut.

The Legend of Zelda: Ocarina of Time (Nintendo 64) war 1998 ein neuer Maßstab für Videospiele. - Bild: Nintendo

The Legend of Zelda: Ocarina of Time (Nintendo 64) war 1998 ein neuer Maßstab für Videospiele. – Bild: Nintendo

Sogar einige Ladeübergänge bleiben absichtlich erhalten

Nintendo geht bei der Treue zum Original teilweise ziemlich weit. Zwischen bestimmten großen Gebieten gibt es auch im Remake weiterhin kurze Übergänge. Laut Aonuma wurden diese bewusst beibehalten, um den Charakter des Originals nicht zu verändern. Ganz so streng hält sich Nintendo dann aber doch nicht daran. Innerhalb einzelner Gebiete wurden alte Ladeunterbrechungen entfernt. Geschäfte und Gebäude können teilweise ohne die früheren Wechsel betreten werden.

Die alte Weltstruktur bleibt also bestehen, technisch störende Grenzen werden dort entfernt, wo sie für das eigentliche Spiel keine Bedeutung haben.

Der Deku-Baum sieht viel mächtiger aus, als noch im Original. - Screenshot aus der Gameplay-Präsentation von Ocarina of Time Remake für Switch 2. - Bild: Nintendo

Der Deku-Baum sieht viel mächtiger aus, als noch im Original. – Screenshot aus der Gameplay-Präsentation von Ocarina of Time Remake für Switch 2. – Bild: Nintendo

Link bewegt sich dafür deutlich moderner

Bei der Steuerung war Nintendo weniger sentimental. Link kann jetzt per Knopfdruck springen. Im N64-Original sprang er automatisch, sobald du auf eine Kante zuliefst. Nach einer Rolle kannst du außerdem direkt sprinten und die Kamera lässt sich mit dem rechten Stick frei bewegen. Auch Schwimmen und Tauchen wurden erweitert. Beim Zielen mit der Schleuder kannst du Bewegungssteuerung verwenden und Gegenstände lassen sich schneller wechseln.

Dazu kommt Threads of Time. Das neue System merkt sich wichtige Ereignisse und zeigt dir, wo die Geschichte als Nächstes weitergeht. Nintendo modernisiert damit genau die Stellen, an denen sich ein Spiel von 1998 heute tatsächlich alt anfühlen würde. Die Welt selbst muss dafür nicht plötzlich fünfmal größer werden.

The Legend of Zelda: Ocarina of Time erscheint am 05. November 2026 exklusiv für Nintendo Switch 2.

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