Bethesda wollte Oblivion auf Switch 2 reparieren, jetzt ist die Grafik schlechter
Update 1.1 behebt zahlreiche Abstürze. Gleichzeitig bestätigt Bethesda neue Berichte über Ghosting, Unschärfe und eine reduzierte Bildqualität.
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Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
Eigentlich sollte Update 1.1 zu The Elder Scrolls 4: Oblivion Remastered auf der Nintendo Switch 2 besser machen. Bethesda beseitigte mehrere Abstürze und Gameplay-Probleme. Einige Spieler bekamen dafür offenbar ein neues Problem: Das Spiel sieht nach dem Update schlechter aus.
Das ist inzwischen nicht mehr nur eine Beobachtung aus Foren oder sozialen Netzwerken. Der Entwickler hat eine eigene Support-Seite veröffentlicht und bestätigt, dass Berichte über stärkeres Ghosting, Unschärfe und reduzierte Bildqualität nach Update 1.1 untersucht werden. Damit ist der Fall ungewöhnlich eindeutig. Bethesda schreibt auf der offiziellen Support-Seite, dass manche Spieler nach der Installation von Update 1.1 eine Verschlechterung der Darstellung feststellen.
Oblivion Remastered zeigt nach dem Patch mehr Ghosting
Zu den gemeldeten Problemen gehören laut Bethesda verstärkte Bildspuren beim Bewegen der Kamera oder der Spielfigur. Dazu kommen unschärfere beziehungsweise niedriger aufgelöste Bilder, weniger sichtbare Details und teilweise visuelles Flimmern oder Instabilität.
Gerade Ghosting kann bei einem Spiel wie Oblivion schnell auffallen. Beim Drehen der Kamera bleiben dabei kurzfristig sichtbare Schlieren beziehungsweise Nachbilder zurück. Zusammen mit einer niedrigeren wahrgenommenen Bildschärfe kann das dafür sorgen, dass die ohnehin technisch anspruchsvolle Switch 2-Version deutlich unruhiger wirkt. Der Entwickler nennt derzeit noch keine konkrete Ursache. Das Studio bestätigt lediglich, die Berichte zu untersuchen. Einen Termin für einen weiteren Hot-Fix gibt es ebenfalls noch nicht.

The Elder Scrolls IV: Oblivion Remastered erschien letztes Jahr als „Shadow-Drop“ für PS5, Xbox Series und PC. Seit dem 11. August 2026 gibt es auch eine Nintendo Switch 2-Version. – Bild: Bethesda
Dabei sollte Update 1.1 eigentlich zahlreiche Probleme beheben
Das Ärgerliche daran: Der eigentliche Patch enthält durchaus wichtige Verbesserungen. In den offiziellen Patch Notes vom 17. September nennt Bethesda mehrere behobene Absturzursachen. Unter anderem konnte das Spiel zuvor beim Öffnen beziehungsweise Navigieren der Karte, beim Wechsel in die Third-Person-Perspektive oder in bestimmten Quest-Situationen abstürzen. Außerdem wurden kleinere Gameplay-Probleme beseitigt.
Update 1.1 war damit eigentlich genau das Update, das eine noch junge Switch 2-Version stabiler machen sollte. Trotzdem würde ich den Patch allerdings nicht pauschal als Verschlechterung des gesamten Spiels bezeichnen. Die Fehlerbehebungen bleiben bestehen. Das neue Problem betrifft konkret die Darstellung und offenbar auch nicht zwingend jeden Spieler gleichermaßen.
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Wer das Update bereits installiert hat, muss vorerst auf Bethesda warten! Eine offizielle Lösung gibt es derzeit nicht. Bethesda empfiehlt auf der betreffenden Support-Seite noch keinen speziellen Workaround und hat auch keinen Termin für Update 1.2 beziehungsweise einen Hotfix genannt. Wer bereits aktualisiert hat und Ghosting oder stärkere Unschärfe bemerkt, kann deshalb momentan nur auf eine Korrektur warten.
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