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Artikel von Markus Bauer +
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Resident Evil ist zurück im Kino und legt einen Start hin, mit dem selbst die bisherigen Filme der Reihe nicht mithalten können. Zach Creggers Neuinterpretation spielte am ersten Wochenende weltweit rund 108,3 Millionen US-Dollar ein und stellt damit einen neuen Rekord für das Resident Evil-Franchise im Kino auf.

Allein in den USA und Kanada kamen nach aktuellen Studio-Schätzungen 60 Millionen Dollar zusammen. International waren es weitere 48,3 Millionen Dollar. Damit startet der neue Resident Evil-Film deutlich stärker als alle sieben vorherigen Kinofilme der Reihe. Constantin Film bestätigt die Zahlen inzwischen ebenfalls in einer offiziellen Mitteilung.

Der bisherige Rekordhalter war Resident Evil: Afterlife aus dem Jahr 2010. Der Film mit Milla Jovovich eröffnete in Nordamerika damals mit rund 26,6 Millionen Dollar. Zach Creggers Version schafft nun mehr als das Doppelte.

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Resident Evil startet stärker als erwartet

Interessant ist dabei, dass die Erwartungen vor dem Wochenende deutlich niedriger lagen. Branchenprognosen gingen in Nordamerika zunächst von etwa 40 bis 50 Millionen Dollar aus. Die tatsächlich erreichten 60 Millionen Dollar liegen klar darüber. The Wrap berichtet unter Berufung auf Kinobetreiber, dass besonders viele Tickets kurzfristig gekauft wurden. Gute Mundpropaganda könnte beim starken Wochenende deshalb eine wichtige Rolle gespielt haben.

Auch für Regisseur Zach Cregger ist Resident Evil der bislang größte Kinostart seiner Karriere. Sein vorheriger Horror-Erfolg Weapons kam beim weltweiten Start auf rund 70 Millionen Dollar. Resident Evil legt mit 108,3 Millionen bereits zum Auftakt deutlich mehr hin.

Bemerkenswert ist das auch mit Blick auf die Diskussionen vor dem Kinostart. Cregger hatte zuletzt offen darüber gesprochen, wie sehr ihn die ständige Frage frustriert, ob er überhaupt ein echter Fan der Videospiele sei. Gleichzeitig entschied er sich bewusst gegen eine direkte Verfilmung der bekannten Spielehandlung und erzählt stattdessen eine neue Geschichte innerhalb des Resident Evil-Universums. Ohne Milla Jovovich.

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Auch in Deutschland steht Resident Evil auf Platz 1

In Deutschland funktioniert der Neustart ebenfalls. Laut Constantin Film sahen am ersten Wochenende rund 177.000 Besucherinnen und Besucher den Film. Das entspricht einem Box Office von rund 2,1 Millionen Euro und reicht für Platz 1 der deutschen Kinocharts. Das weltweite Ergebnis könnte in den kommenden Wochen noch deutlich wachsen. Mehrere Märkte stehen noch aus, darunter Japan, China und Thailand. Constantin Film spricht von rund 13 Prozent der internationalen Märkte, in denen Resident Evil noch nicht gestartet ist.

Der Film soll ein Produktionsbudget von rund 75 Millionen Dollar gehabt haben. Die 108,3 Millionen Dollar weltweites Box Office bedeuten deshalb noch nicht automatisch, dass die Produktion bereits profitabel ist. Kinos behalten einen Teil der Einnahmen, außerdem kommen Marketing- und Vertriebskosten hinzu. Für das erste Wochenende ist der Abstand zwischen Budget und weltweiten Einnahmen trotzdem ein sehr starker Start.

Resident Evil erzählt diesmal die Geschichte des Kurierfahrers Bryan, gespielt von Austin Abrams. Ein scheinbar gewöhnlicher Auftrag mit einem biomedizinischen Paket führt ihn mitten in einen Albtraum voller mutierter Kreaturen. Cregger schrieb das Drehbuch gemeinsam mit Shay Hatten (u.a. „Army of the Dead“, „John Wick: Kapitel 3 und 4“).

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Ob Resident Evil langfristig auch zum erfolgreichsten Kinofilm der gesamten Reihe wird, ist noch offen.

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