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Artikel von Klaus Kainz +
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Von den Kritikern wurde Zach Cregger für seine Horrorfilme wie Barbarian hoch gelobt, und sein vergangener Streifen Weapons wurde ebenfalls zum Hit an der Kinokasse. Nun soll der Regisseur den neuesten Film-Reboot von Resident Evil auf den Weg bringen. Manche Fans der Spiele dürften sich aber skeptischer gezeigt haben als erwartet.

Cregger fühle sich wie auf einer “Entschuldigungstour”, erklärte er in einem Interview (via The Playlist). “Es kommt mir vor, als würde ich für ein politisches Amt kandidieren und versuchen, diese Leute davon abzuhalten, mich als LARPer (Live Action Role Player) zu bezeichnen”, so der Regisseur. LARPer bezeichnet hier Menschen, die den Fan vermeintlich nur spielen. Kritikern rät er, den Film erst abzuwarten. “Wenn du das nach dem Anschauen immer noch denkst, dann ist das fair. Du entscheidest dann, ob ich ein echter Fan bin oder nur ein Schwindler.”

Hat der neue Resident Evil Film nichts mit den Spielen zu tun?

Resident Evil Film-Reboot 2026 von Zach Cregger © Sony Pictures

Resident Evil Film-Reboot 2026 von Zach Cregger © Sony Pictures

Manchen Fans der Spiele könnte sauer aufstoßen, dass der Film nicht der Story der Spiele folgen soll. Ikonische Charaktere wie Leon S. Kennedy sollen nicht vorkommen. Die Entscheidung erklärte er gegenüber IGN: “Ich versuche nicht, ein Videospiel zu adaptieren. Ich verwende keine Figuren aus den Spielen. Ich erzähle keine Geschichte, die in den Spielen erzählt wird. Denn ich werde das nicht besser hinbekommen als die Spiele.” Es ginge ihm stattdessen darum, das Gefühl des Gameplays einzufangen.

Auf einer vergangenen Comic-Con musste sich Cregger außerdem rechtfertigen, weil die alten Titel in den 90ern spielen – der Film hingegen nicht mehr. “Die Handlung spielt im Jahr 2026 im Schnee. Deshalb hat er ein iPhone. Weil ich mir die Freiheit genommen habe, die Geschichte zu erzählen, die ich erzählen wollte” (via Entertainment Weekly).

Künftig wolle er keine Adaptionen mehr drehen, weil “ich ein Schriftsteller bin und ich möchte schreiben, was immer ich schreiben möchte”. (via JoBlo) “Der einzige Grund, warum ich Resident Evil verfilme, ist, dass ich von den Spielen begeistert bin”, erklärte er in einem anderen Gespräch.”Ich finde diesen Film cool und hoffe, dass er die Erwartungen der Fans erfüllt, denn ich bin selbst ein Fan.”

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