Deswegen folgt der neue “Resident Evil”-Film nicht dem Plot der Games
Regisseur Zach Cregger erklärte das Story-Konzept und wieso keine alten Charaktere auftauchen.
Klaus Kainz Ein freiberuflicher Schreiber für Chronik-Themen, manchmal auch Kultur. Vor allem aber ist er faszinierter Zocker seit mehreren Jahrzehnten. Denn Resident Evil ist intensiver als jeder Horrorfilm, Bloodborne oder Metroid Prime immersiver als jeder Fantasy-Roman - und Dampf ablassen geht kaum besser als mit Streets of Rage oder Ninja Gaiden.
Für den 18. September ist offiziell der zweite Kino-Reboot von Resident Evil angesetzt. Hielt sich der letzte Ausflug auf die große Leinwand – Resident Evil: Welcome to Raccoon City (2021) – noch strikt an die Gaming-Vorlage, macht Resident Evil (2026) scheinbar eine Kehrtwende. Denn die ikonischen Charaktere der Serie sollen laut Regisseur Zach Cregger in seiner Neuauflage keine Rolle spielen. Für manche mag sich daher die Frage stellen, was genau der Film mit der Horror-Saga gemein hat. Nun erklärte Cregger sein Filmkonzept gegenüber dem Gaming-Portal IGN.
“Es ist insofern nicht kanonisch, als ich die Figuren nicht verwende, aber es ist insofern kanonisch, als es am Tag der Abrechnung in Raccoon City spielt”, so der Filmemacher. Vielmehr wolle er das Spielgefühl einfangen: “Ich wollte einfach, dass sich der Rhythmus so anfühlt, als würde er sich ständig ändern, ständig verschieben, dass man immer größeren Gefahren ausgesetzt ist und auf Dinge wie Ressourcenmanagement oder Gesundheit achten muss.” Deswegen sieht man den neuen Hauptcharakter zu Beginn mit einer Pistole, aber “im Laufe der Zeit wird er auf die Schrotflinte umsteigen und schließlich eine MP5 bekommen”.
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Regisseur will immersiven Plot für Resident Evil 2026
“Ich wollte einen ‘Resident Evil’-Film drehen, der nicht einem knallharten Typen mit militärischer Ausbildung folgt, sondern einem ganz normalen Gamer wie mir”, erklärte der Regisseur weiter. “Wenn ich plötzlich in ein ‚Resident Evil‘-Spiel hineingeworfen würde, hätte ich eine Heidenangst und würde 95 Prozent meiner Schüsse verfehlen.” An Fan-Service soll es trotzdem nicht fehlen: “Ich habe das grüne Kraut aus Resident Evil 4 genommen und den Eimer exakt nachgebildet. Man kann das ganz am Ende einer Einstellung im Trailer sehen.”
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Im Vorjahr feierte Zach Cregger mit seinem Horrorstreifen Weapons einen Überraschungshit, der bei Kritikern und Kinogängern gut ankam. Nach den ersten Testvorführungen hieß es in Berichten, dass seine Adaption von Resident Evil im Tempo dem Action-Feuerwerk Mad Max: Fury Road ähneln würde (via World of Reel).
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