Nintendo aktualisiert angeblich seine Multiplayer-Server nach fast 20 Jahren [UPDATE]
Berichten zufolge aktualisiert Nintendo das Multiplayer-Server-Backend zum ersten Mal seit über einem Jahrzehnt. Das System gibt es seit der Wii U.
Markus BauerMarkus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
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Die Systeme, die Multiplayer-Traffic, Matchmaking und andere Daten verarbeiten, werden selten in Betracht gezogen, insbesondere wenn die Dinge reibungslos funktionieren. Wie alle Computersysteme werden sie irgendwann veraltet oder können sich nicht mehr an die sich ändernden Anforderungen von Software oder Last-Management anpassen. Laut Mitgliedern der Switch-Datamining-Community ist dieses Serversystem fast 20 Jahre alt!
Laut einigen Twitter-Nutzern mit Adleraugen scheint Nintendo dabei zu sein, ein neues System für das Multiplayer-Backend zu implementieren.
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Das als NLPN bekannte neue System ersetzt die bisherige Lösung, die intern als NEX bekannt war. Die Verwendung von NEX geht auf Wii U und 3DS zurück und hat Nintendo in den ersten vier Jahren der Lebenszeit der Switch unterstützt.
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Die öffentliche Demo für Monster Hunter: Rise war angeblich der erste Test des neuen Systems für Nintendo Switch-Spieler. Es ist geplant, nahtlos von NEX zu NLPN zu wechseln, so dass Spieler es nicht wirklich bemerken werden. Zunächst ist es unwahrscheinlich, dass der neue Dienst zu Verbesserungen führt, die Benutzer bemerken würden, aber Nintendo bietet die Möglichkeit, Funktionen in Zukunft aufzubauen und zu erweitern.
Gerade die Latenz-Zeiten in Online-Spielen wie Super Smash Bros. Ultimate sind für viele Switch-Spieler eine Farce. Wenn Nintendo hier etwas auf die Tube drücken würde, wäre das sicherlich ein angehender Nebeneffekt für viele Switch-Besitzer!
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