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Artikel von Markus Bauer +
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  • Das Wichtigste in Kürze
  • Marvel’s Wolverine bietet auf PS5 und PS5 Pro unterschiedliche Grafik- und Performance-Modi.
  • Die PS5 Pro liefert sichtbar mehr Bildqualität, obwohl bereits die normale PS5 Raytracing mit 60 FPS ermöglicht.
  • Wie groß der Unterschied wirklich ausfällt und ob sich das Upgrade lohnt, zeigt der direkte Vergleich.

Marvel’s Wolverine gehört zu den Spielen, bei denen die PlayStation 5 Pro eigentlich zeigen müsste, warum Sony die stärkere PS5 überhaupt gebaut hat. Insomniac Games nutzt die zusätzliche Leistung tatsächlich aus. Wer allerdings bereits eine normale PS5 besitzt, bekommt einen überraschend guten Grund, sein Geld vorerst zu behalten.

Der entscheidende Punkt: Marvel’s Wolverine läuft bereits auf der normalen PS5 im Performance-Modus mit 60 FPS und aktiviertem Raytracing. Das geht aus einer technischen Analyse von GamingBolt.com hervor. Genau hier unterscheidet sich das Spiel von Titeln, bei denen du für flüssige 60 Bilder pro Sekunde deutlich sichtbare Abstriche bei der Grafik hinnehmen musst.

Was macht die PS5 Pro bei Wolverine besser?

Ganz ohne Vorteile bleibt die PS5 Pro natürlich nicht. Im Performance-Pro-Modus arbeitet das Spiel ebenfalls mit 60 FPS, kombiniert diese aber mit einer höheren Rendering-Auflösung, besserem Anti-Aliasing und zusätzlichen grafischen Verbesserungen. Auch Raytracing und Bildqualität profitieren von der stärkeren Hardware. PlayStation Spectral Super Resolution, kurz PSSR, wird bei Marvel’s Wolverine natürlich eingesetzt.

In Bewegung dürfte genau das wichtiger sein als einzelne Details bei Schatten oder Reflexionen. Wolverine ist ein schnelles Actionspiel mit aggressiven Nahkämpfen, Sprüngen zwischen Gegnern und zahlreichen Effekten auf dem Bildschirm. Der Performance-Pro-Modus wird dadurch bevorzugt. Der zusätzliche Detailgewinn des Fidelity-Modus sei im direkten Spielbetrieb vergleichsweise klein.

Brauchst du deshalb eine PlayStation 5 Pro?

Für Marvel’s Wolverine alleine: wahrscheinlich nicht. Und genau das ist die eigentlich interessante Erkenntnis des Vergleichs. Die normale PlayStation 5 liefert bereits einen 60-FPS-Modus mit Raytracing und nur vergleichsweise kleinen optischen Abstrichen gegenüber dem Fidelity-Modus. Du bekommst also nicht plötzlich ein völlig anderes Spielerlebnis, nur weil du auf die Pro wechselst.

Interessanter wird die PS5 Pro, wenn du auf einem großen 4K-Fernseher spielst und Wert auf ein möglichst sauberes Bild legst. Noch mehr bringt sie in Verbindung mit einem 120-Hz-Display und VRR, da Wolverine auf der stärkeren Konsole auch von höheren beziehungsweise nicht fest begrenzten Bildraten profitieren kann. Auch klar: Wer dagegen auf einem gewöhnlichen 60-Hz-Fernseher spielt und einige Meter vom Bildschirm entfernt sitzt, wird viele der feineren Unterschiede deutlich weniger wahrnehmen.

Wolverine profitiert von seinem kleineren Spielraum

Ein weiterer Grund für die starke Technik liegt im Aufbau des Spiels. Marvel’s Wolverine ist keine riesige offene Welt wie Marvel’s Spider-Man 2. Insomniac kann dadurch stärker kontrollieren, was gleichzeitig dargestellt werden muss. „GamingBolt.com“ hebt unter anderem detailliertere Charaktermodelle, physikalische Reaktionen im Kampf, zerstörbare Umgebungen sowie aufwendige Beleuchtung und Reflexionen hervor.

Marvel’s Wolverine erscheint in wenigen Tagen, genauer am 15. September 2026, exklusiv für PS5. Bereits genauer hat Insomniac den Titel im Sommer vorgestellt. Die ersten User-Wertungen findest du ebenfalls bei uns.

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