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Artikel von Markus Bauer + unter Mithilfe von KI *.
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Star Wars: Galactic Racer erscheint am 06. Oktober und die ersten internationalen Tests fallen überraschend stark aus. „VGC“ und „Radio Times“ vergeben die Höchstwertung, „TheSixthAxis“ und „Push Square“ landen bei 9 von 10 Punkten, „Game Informe“r bei 8,5. „GamesRadar“ gibt 4 von 5 Sternen. Selbst der deutlich kritischere Test von „PC Gamer“ kommt noch auf 76 von 100 Punkten.

Auf Metacritic erreicht Galactic Racer zum Zeitpunkt dieses Artikels 88 Punkte nach 50 erfassten Reviews. Damit gehört das Debüt von Fuse Games aktuell zu den fünf bestbewerteten Star-Wars-Spielen aller Zeiten und liegt sogar vor sämtlichen Battlefront-Titeln sowie den beiden Jedi-Spielen. OpenCritic kommt derzeit auf rund 87 Punkte, 96 Prozent der erfassten Kritiker empfehlen das Spiel. Diese Werte können sich mit weiteren Tests natürlich noch verändern.

Interessanter als der Metascore ist ohnehin, worüber sich die Tester weitgehend einig sind: Galactic Racer fährt sich verdammt gut. Entwickler Fuse Games wurde von ehemaligen Criterion-Mitarbeitern gegründet und genau diese „Burnout-DNA“ wird in praktisch jedem größeren Test hervorgehoben.

Der Test von GamesRadar vergibt 4 von 5 Sternen und beschreibt das Spiel als moderne Rückkehr des kompromisslosen Arcade-Racers:

„Rasantes Highspeed-Racing harmoniert hervorragend mit dem Run-Format und den Roguelike-Elementen.“

Besonders gelobt werden das direkte Fahrgefühl, die spektakulären Unfälle und das ständige Risiko während eines Rennens. Ein Fehler kann nicht nur einen Platz kosten, sondern im Kampagnenmodus einen kompletten Run gefährden. Genau diese Mischung aus Arcade-Racer und Roguelite hatten die Entwickler bereits vor dem Release in den Mittelpunkt gestellt.

Sebulba in Star Wars: Galactic Racer - Bild © Lucasfilm Games

Sebulba in Star Wars: Galactic Racer – Bild © Lucasfilm Games

Die Roguelite-Kampagne ist die größte Überraschung

Auch TheSixthAxis vergibt starke 9 von 10 Punkten. Besonders gut funktioniert dort die Kombination aus Rennen, Upgrades und Entscheidungen innerhalb eines Runs. Wer scheitert, verliert seinen aktuellen Versuch, schaltet aber dauerhaft Verbesserungen frei.

„Star Wars Galactic Racer ist der beste Arcade-Racer seit Jahren.“

Daneben wird die Star-Wars-Welt selbst gelobt. Die Rennen führen über Planeten wie Jakku, Crait oder Ando Prime, wobei jede Umgebung eigene Gefahren besitzt. Auf Ando Prime kann beispielsweise die Kälte die Steuerung beeinflussen, während auf anderen Strecken Säure, Trümmer oder enge Tunnel für zusätzliche Probleme sorgen.

Radio Times geht noch weiter und vergibt die volle Punktzahl. Nach dem kompletten Durchspielen der Kampagne fällt das Fazit ungewöhnlich enthusiastisch aus:

„Es könnte eines meiner Lieblings-Rennspiele aller Zeiten sein.“

VGC landet ebenfalls bei 5 von 5 Sternen. Dort werden vor allem das Fahrgefühl, die Präsentation und die ungewöhnliche Singleplayer-Struktur gelobt. Der Test bezeichnet Galactic Racer als einen der besten Arcade-Racer seit Jahren und sieht darin eine Rückkehr zu jener Art von Rennspielen, für die Burnout, MotorStorm oder Split/Second standen.

Galactic Racer funktioniert sogar ohne den Star-Wars-Bonus

Ein ähnliches Bild zeichnet Game Informer mit 8,5 von 10 Punkten. Nach rund 20 Stunden sei noch immer genug übrig gewesen, um weiterzufahren und Zeiten auf den Bestenlisten zu verbessern. Besonders interessant ist das Fazit, weil Star Wars selbst dort gar nicht als größte Stärke gesehen wird.

„Galactic Racer ist ein Star-Wars-Spiel. Zum Glück ist es ein noch besseres Rennspiel.“

Das trifft ziemlich genau den gemeinsamen Nenner vieler Tests. Galactic Racer funktioniert offenbar nicht nur deshalb, weil Sebulba, Podracer und bekannte Planeten auftauchen. Das eigentliche Rennspiel darunter überzeugt auch Tester, die mit Star Wars weniger anfangen können.

STAR WARS: Galactic Racer wird in erster Linie als tolles Rennspiel gesehen. Das Star Wars-Franchise ist nur ein toller Beigeschmack. - Bild: Fuse Games, Secret Mode

STAR WARS: Galactic Racer wird in erster Linie als tolles Rennspiel gesehen. Das Star Wars-Franchise ist nur ein toller Beigeschmack. – Bild: Fuse Games, Secret Mode

Bei der Zahl der Planeten kommt die häufigste Kritik

Ganz ohne Schwächen fällt die Review-Runde allerdings nicht aus. „GamesRadar“ kritisiert vor allem, dass es lediglich sechs Planeten gibt. Da mehrere Kurse Abschnitte derselben Umgebung verwenden, können sich manche Strecken nach längerer Spielzeit ähnlich anfühlen. Im dritten Akt wird das stärker spürbar, weil du erneut durch alle sechs Welten geschickt wirst.

„Push Square“ vergibt zwar 9 von 10 Punkten, hätte aber ebenfalls gerne mehr Planeten gesehen und kritisiert zusätzlich den fehlenden Splitscreen-Modus. Online können dagegen bis zu zwölf Spieler gegeneinander antreten.

Am unteren Ende der größeren Tests steht derzeit PC Gamer mit 76 Punkten. Selbst dort kommt die Run-Struktur allerdings gut an. Der Test hält sie sogar für eine erfolgreichere Neuerfindung des Rennspiel-Formats als die offene Welt von Burnout Paradise. Kritik gibt es unter anderem an der teilweise schlechten Streckenführung und daran, dass nicht jeder Kurs gleich gut lesbar ist.

Medium Wertung
VGC 5/5
Radio Times 5/5
TheSixthAxis 9/10
Push Square 9/10
Game Informer 8,5/10
GamesRadar+ 4/5
PC Gamer 76/100

Die ersten Wertungen zu Star Wars: Galactic Racer sind äußerst positiv

Unterm Strich entsteht damit ein erstaunlich eindeutiges Bild: Star Wars: Galactic Racer scheint vor allem deshalb zu funktionieren, weil Fuse Games zuerst ein gutes Rennspiel gebaut und danach Star Wars darübergelegt hat. Geschwindigkeit, Handling, Crashs und das Risiko innerhalb der Kampagne werden fast durchgehend gelobt. Wer dagegen möglichst viele Planeten, einen klassischen Karriere-Modus oder Splitscreen erwartet, findet die derzeit häufigsten Kritikpunkte.

Besonders bemerkenswert bleibt der Metacritic-Vergleich. Mit aktuell 88 Punkten liegt Galactic Racer nicht nur über allen bisherigen Battlefront-Spielen, sondern auch vor Jedi: Fallen Order und Jedi: Survivor. Vor ihm stehen derzeit nur einige der größten Klassiker wie Knights of the Old Republic, Jedi Knight: Dark Forces II, Rogue Squadron II und Jedi Outcast.

Star Wars: Galactic Racer erscheint am 06. Oktober 2026 für PlayStation 5, Xbox Series X/S und PC. Nach diesen ersten Tests dürfte das bislang vielleicht unterschätzteste Star Wars-Spiel des Jahres plötzlich auf deutlich mehr Wunschlisten landen.

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