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Jeder Rennspiel-Fan kennt mindestens ein Burnout-Spiel. Während sich andere Rennspiele um eine Simulation bemühen, bleibt Burnout Paradise Remastered seinen Straßenrennsport treu. Es konzentriert sich auf die offene Straße und verdoppelte sich auf furchterregende Stürze und endlose Burnouts. Was die Nintendo Switch-Version drauf hat lest ihr in unserem Review dazu.

Burnout Paradise erschien im Jahr 2008, knietief in der schlammigen Beige-Farbe der Spiele-Ära der siebten Generation, und drehte die Köpfe so schnell, wie es das Äußere zerknitterte. Vor 12 (!) Jahren war es für damalige Zeiten eine große offene Welt. Neue Funktionen wie die Tankstelle und Werkstatt sorgten für strategisches Fahren in dieser großen Welt. Allerdings war es eine leichte Kost und die Bestenlisten waren interessanter und darauf konzentrierte sich das Spiel auch. Es machte Spaß. Es war wie eine Spielhalle. Die gibt es nun auch für die Hybrid-Konsole von Nintendo.

Burnout Paradise Remastered (Nintendo Switch) - (C) EA

Jede Menge Crashs und Burnouts erwarten uns in Burnout Paradise Remastered für die Nintendo Switch.

Burnout Paradise Remastered im Review: der Umstieg auf die Hybrid-Konsole

Zwölf Jahre später hat der Remaster die Handheld-Arena betreten. 2018 erschien es für die PS4 und die Xbox One. Die Remastered-Version ist eine leichte Anhebung des bereits robusten Pakets. Die Bildrate liegt bei glatten, seidigen Sechzigern, und die Auflösung wurde erheblich erhöht. Die Nintendo Switch-Version verzeichnete in dieser Hinsicht weniger Verbesserungen, da das Spiel auf dem Handheld definitiv keine 4K-Auflösung erreicht. Stattdessen sitzt es bequem zwischen 720p und 1080p, was, wenn es zwischen den Fingern gehalten wird, vollkommen reicht. Die Bildrate ist der wahre Test. Werden 60 fps auf einem so schwachen Gerät nachhaltig sein? Zum Glück ist BP Remastered größtenteils mühelos reibungslos und einfach zu handhaben. Auch wenn das Bild manchmal etwas dunkel wird.

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Welche DLC-Pakete sind enthalten?

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Man kommt ziemlich schnell ins Spielgeschehen ein, auch wenn die Ladezeiten etwas ungewöhnlich lang werden können. Burnout unterwegs? Jetzt kann ich es mir vorstellen, wie das aussieht.

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Altersschwächen?

Das Spiel ist jedoch nicht so gut gealtert, wie man es sich erhofft hätte. Ähnlich wie beim Empfang der Remaster von 2018 auf den Konsolen der achten Generation wird Burnout Paradise auf Nintendo Switch wahrscheinlich nicht viele Blicke auf sich ziehen, da es für die heutigen Standards einfach nicht reicht. Dafür ist einfach zu wenig los auf den Straße. Die Stadt wirkt einfach leer. Es gibt nicht wirklich viel zu entdecken oder zu sehen. Sogar Nebenstraßen sind in der Regel breit und perfekt, um in gegnerische Fahrzeuge zu rammen. Dies ist praktisch, sorgt aber auch für eine Welt, in der es an Vielfalt in ihren Standorten und Rennen mangelt.

Es gibt technisch gesehen ein Rennen an jeder Ecke (Ampel), aber die Rennen sind nicht besonders einzigartig. Gleiches gilt für Fahrzeuge, auch wenn diese in verschiedenen Klassen fahren. Bei einer Auswahl von über 130 Autos und Bikes würde man eine gewisse Überlappung erwarten. Einige sind kräftiger als andere, andere sind schneller und so weiter. Abgesehen von den passiven Statistiken, die jedem Fahrzeug und seiner jeweiligen Klasse zugeordnet sind, sind die tatsächlichen Unterschiede in der Art und Weise, wie sie sich beim Fahren fühlen, im Vergleich zu anderen Rennfahrern, ob Simulation oder nicht, relativ begrenzt. Damit ist ein echtes Arcade-Feeling geboten, gut zum Fahren. Aber wenig Abwechslung.

Burnout Paradise Remastered im Review: Die Nintendo Switch-Version macht trotzdem noch vieles gut

Das Rennspiel macht immer noch viel richtig. Wo sich das Spiel etwas stagnierend und veraltet anfühlt, gleicht es dies sowohl in Nostalgie als auch in kindlicher Freude aus. Die Vorstellung von den tödlichen Rennen, an denen wir als Spieler teilnehmen, stellt das Renn-Genre auf den Kopf. Anstatt Kollisionen auszuweichen suchen wir sie. Wir steuern einfach drauf los. Wozu überholen, wenn man die gegnerischen Autos rammen kann. Es macht viel Freude, die KI zu überspielen und sie zu zwingen, kopfüber gegen eine Mauer zu rammen. Das Upgrade ist ebenfalls unkompliziert. Als neuer Spieler in Paradise City erhaltet man eine Starter-Lizenz und ein eher unauffälliges Fahrzeug. Je mehr Rennen wir gewinnen, unabhängig vom Renn-Typ, desto besser wird die Fahrlizenz und desto mehr Fahrzeuge und Motorräder verdienen wir. Der Fortschritt ist ebenso zufriedenstellend wie unkompliziert. Es gibt wirklich nicht viel Anpassung, Aber das ist kein Problem, wenn man Reifen quietschen und Metall zerknittern hören möchte. Hier wird nicht viel Zeit in Menüs verbracht. Der nichtlineare Rahmen des Spiels dient dem eigenen Fortschritt, auch wenn die Nichtlinearität selbst eine seltsam einsame Erfahrung schafft.

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Fazit zu Burnout Paradise Remastered für die Nintendo Switch

Die Remastered-Version des 2008 erschienenen Rennspiels funktioniert solide. Einige Spieler wird die optische Ästhetik enttäuschen und die Rollenspiel-Mechanik vermissen, die jede Facette des Fortschritts mit sich bringt. Allerdings ist das ein Arcade-Rennspiel mit viel kaputten Blech. Es ist ein Spiel das Spaß macht, kurzweilig, aber es macht Spaß. Die Nintendo Switch-Version macht vor allem im Handheld-Modus Spaß, für unterwegs eine willkommene Abwechslung. Im TV-Modus stört die altertümliche Grafik ein wenig sowie das dunkle Bild, dass sich beim Tag-Nacht-Wechsel ergibt. Da weiß man oft nicht wo lang es geht und welche Kurve als Nächstes kommt.

Burnout Paradise Remastered ist für 49,99 Euro im Nintendo eShop erhältlich. Damit ist diese Version um einiges teurer als jene der Xbox One oder PS4. Das Rennspiel erschien am 19. Juni für die Hybrid-Konsole von Nintendo.

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Bewertung von Markus
Gut
7

Arcade-Renn-Spaß für einige Zeit hat man mit diesem Titel. Allerdings für Simulations-Fans keine Alternative.

  • Grafik
    5
  • Sound
    8
  • Gameplay
    6
  • Motivation
    5
  • Steuerung
    10

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