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Artikel von Markus Bauer +
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Star Wars: Knights of the Old Republic Remake ist eines dieser Spiele, bei denen Fans inzwischen fast schon gelernt haben, nicht zu früh zu hoffen. Angekündigt wurde das Remake bereits 2021 bei einem PlayStation Showcase. Seitdem gab es Studio-Wechsel, Berichte über Probleme, kaum offizielle Updates und sehr viel Unsicherheit. Für viele war die Frage längst nicht mehr: Wann erscheint es? Sondern: Existiert es überhaupt noch?

Jetzt gibt es wieder ein kleines Lebenszeichen. Auf „Reddit“ sorgt ein Screenshot für Diskussionen, in dem Steve Allison, ein neuer Executive bei Saber Interactive, offenbar bestätigt haben soll, dass das KOTOR Remake nicht tot ist. Laut dem Thread soll das Spiel weiterhin in Arbeit sein und aktuell auf 2028 zielen.

Das klingt nach der besten Nachricht seit langer Zeit. Aber genau hier liegt der Haken: Im Screenshot soll sinngemäß von „hoffentlich 2028“ die Rede sein. Und dieses „hoffentlich“ reicht aus, damit viele Fans nicht direkt die Champagnerflaschen öffnen. Nach so vielen Jahren ohne Trailer, Gameplay oder klares offizielles Statement ist Vorsicht verständlich.

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2028 wäre eine neue Richtung, aber kein sicherer Termin

Ein möglicher Release im Jahr 2028 wäre für das KOTOR Remake zumindest ein greifbarer Zeitraum. Bisher war das Projekt oft nur ein Nebel aus Gerüchten und Beschwichtigungen. Dass überhaupt ein Jahr genannt wird, macht die Sache spannender.

Gleichzeitig ist das keine offizielle Ankündigung von Saber, Disney, Lucasfilm Games oder PlayStation. Es gibt keine Pressemitteilung, keinen neuen Trailer und keine bestätigte Store-Seite mit Datum. Ein Reddit-Screenshot kann ein Hinweis sein, aber kein belastbarer Release-Termin. Genau deshalb sollte man das Ganze eher als Stimmungszeichen sehen: Das Remake ist offenbar weiterhin geplant, aber noch lange nicht bereit für die große Bühne.

In den Kommentaren auf Reddit zum Beitrag ist die Reaktion entsprechend gemischt. Einige Fans freuen sich, dass überhaupt noch darüber gesprochen wird. Andere schreiben sinngemäß, sie würden es erst glauben, wenn es ein echtes Datum, Tests oder sogar fertige Kopien in freier Wildbahn gibt. Der Grund ist simpel: Dieses Remake hat schon zu oft nur kleine Lebenszeichen geliefert, aber nie etwas Greifbares.

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Star Wars: Knights of the Old Republic 2: The Sith Lords - Bild: Asypr, Obsidian Entertainment, LucasArts, Lucasfilm Games

Star Wars: Knights of the Old Republic 2: The Sith Lords – Bild: Asypr, Obsidian Entertainment, LucasArts, Lucasfilm Games

Das KOTOR Remake hat eine schwierige Geschichte

Ursprünglich wurde Star Wars: Knights of the Old Republic Remake als großes PS5-Projekt angekündigt. Aspyr sollte das Rollenspiel neu aufbauen. Das Original erschien 2003, wurde von BioWare entwickelt und gilt bis heute als eines der wichtigsten „Star Wars“-Spiele überhaupt. Die Aussicht auf eine moderne Neuauflage löste entsprechend viel Begeisterung aus.

Danach wurde es kompliziert. Berichte über Entwicklungsprobleme, ein gestoppter oder überarbeiteter Vertical Slice und der spätere Wechsel zu Saber Interactive ließen den Hype schnell abkühlen.

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Saber selbst hatte zuletzt immer wieder versucht, die Sorgen zu dämpfen. Tim Willits, Chief Creative Officer bei Saber Interactive, bestätigte vor einigen Monaten (via IGN.com), dass das Knights of the Old Republic Remake weiterhin in Entwicklung sei. Große Details gab es aber auch damals nicht.

Fans wollen endlich mehr als „nicht tot“ hören

Genau hier liegt das Problem. „Nicht tot“ ist besser als „eingestellt“. Aber nach fast fünf Jahren reicht das vielen Fans nicht mehr. Das KOTOR Remake gehört zu den Projekten, bei denen jede kleine Aussage sofort groß wird, weil es so wenig Greifbares gibt.

Ein 2028-Releasefenster würde auch bedeuten, dass das Remake noch Jahre entfernt ist. Für ein Spiel, das 2021 angekündigt wurde, wäre das eine extrem lange Wartezeit. Gleichzeitig könnte genau diese Zeit nötig sein, wenn Saber Interactive das Projekt nach dem Wechsel wirklich neu ausrichten musste.

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Für viele Fans wäre das vermutlich sogar akzeptabel, solange am Ende ein gutes Spiel entsteht. Das Original lebt von Story, Entscheidungen, Figuren, der hellen und dunklen Seite der Macht und einem der bekanntesten Twists der „Star Wars“-Spielegeschichte. Ein modernes Remake darf nicht einfach nur hübscher aussehen. Es muss verstehen, warum KOTOR überhaupt so geliebt wird.

Der neue Hinweis ist spannend, aber nicht mehr als das. Das KOTOR Remake lebt offenbar. Es könnte 2028 kommen. Aber nach all den Jahren ist Skepsis keine schlechte Eigenschaft mehr, sondern Selbstschutz.

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