Leak zum PS6-Handheld: Sony setzt angeblich auf KI-Upscaling, 16 GB RAM und RDNA5
Neue Leaks zum PS6-Handheld verraten technische Details: KI-Upscaling, 16 GB LPDDR5X-RAM, weniger Bandbreite als die PS5, aber mehr Cache.
Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
Wird die nächste tragbare PlayStation eine kleine Revolution? Laut neuen Infos des bekannten Hardware-Insiders KeplerL2 könnten uns spannende Details zum kommenden PS6-Handheld erwarten: inklusive KI-Upscaling, RDNA5-Grafikeinheit und einer optimierten Speicherarchitektur.
Auch wenn Sony den Handheld noch nicht offiziell angekündigt hat, verdichten sich die Hinweise auf ein Gerät, das deutlich mehr sein soll als nur ein Remote-Streaming-Client wie der PS Portal. Ziel scheint ein echtes Gaming-Handheld zu sein. Mit Fokus auf native Titel und moderne Technik.
Speicher: Weniger Bandbreite, aber mehr Effizienz
Ein zentraler Punkt des Leaks betrifft die Speicherstruktur. Das Handheld soll lediglich ein Drittel der Speicherbandbreite einer PS5 besitzen, jedoch mit deutlich effizienteren Techniken:
- 4 MB L2-Cache
- 16 MB MALL-Cache (Infinity Cache)
- 16 GB LPDDR5X-RAM
Im Vergleich: Die PS5 kommt auf 4 MB L2, verzichtet aber auf MALL. Der zusätzliche Cache und moderne Speicherkompression sollen die reduzierte Bandbreite ausgleichen. Ein Ansatz, den AMD bereits bei Grafikkarten erfolgreich einsetzt, wie der Leaker im NeoGAF.com-Forum schreibt.
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So könnte die PlayStation 6 (PS6) aussehen. Neben der stationären Konsole arbeitet Sony zeitgleich auch an einem Handheld, so die Gerüchteküche. – Bild: Erstellt mit Microsoft Bing Image Creator (KI)
KI-Upscaling statt roher GPU-Power?
Ein weiterer interessanter Punkt: Das Handheld soll als erstes AMD-basiertes Gaming-Gerät mit AI-Upscaling kommen, noch vor kommenden OEM-Handhelds. AMD scheint sich aus dem klassischen Windows-Handheldmarkt teilweise zurückzuziehen, konzentriert sich aber offenbar auf die enge Partnerschaft mit Sony. Immerhin verlor Intel den Chip-Vertrag für die PS6 bereits letztes Jahr.
Durch den Einsatz von KI-Upscaling könnte das PS6-Handheld auch bei anspruchsvollen Spielen ein scharfes Bild liefern, ohne native 4K-Grafik berechnen zu müssen . Ein ähnlicher Ansatz wie bei NVIDIA DLSS oder AMD FSR mit Machine Learning-Komponente.
Auch wenn bisher alles auf Gerüchten basiert, zeichnet sich ein klares Bild ab: Sony plant offenbar ein leistungsstarkes Handheld, das auf modernste Architektur, Speicherkompression und KI-Technologie setzt. Gleichzeitig wird eine echte PlayStation 6 (stationäre Heimkonsole) kommen. Ob es sich beim Handheld um eine echte „PS6 Portable“ handelt oder ein Zwischenschritt ähnlich wie bei der PSP/PS Vita, bleibt abzuwarten. Bisher hat sich Sony zu den Gerüchten noch nicht geäußert. Wir erwarten auch nicht, dass sie das bald tun werden.
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