GTA 5 ist nicht totzukriegen – und genau deshalb kann Rockstar bei GTA 6 warten
Neue Marktdaten zeigen, wie stark GTA 5 auch nach 13 Jahren noch läuft. Für Rockstar ist das vor dem GTA 6-Release ein gewaltiger Vorteil.
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Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
GTA 6 ist noch nicht erschienen, doch Rockstar Games verdient mit der Reihe weiterhin massiv Geld. Der Grund heißt einmal mehr: GTA 5. Obwohl das Spiel ursprünglich 2013 veröffentlicht wurde, verkauft es sich auch 2026 noch erstaunlich stark.
Laut einer Auswertung von Alinea Analytics (via GamesRadar.com) soll Grand Theft Auto V allein auf PlayStation 5 im Jahr 2026 bereits rund 1,8 Millionen Mal verkauft worden sein. Besonders auffällig: Im Mai sollen davon rund 387.000 Einheiten über die virtuelle Ladentheke gegangen sein. Damit lag GTA 5 auf PS5 sogar vor vielen deutlich neueren AAA-Neuerscheinungen.
Diese Zahlen zeigen, warum Rockstar bei Grand Theft Auto VI in einer besonderen Position ist. Andere Publisher müssen neue Spiele oft schnell veröffentlichen, weil Umsatzdruck entsteht. Rockstar hat dieses Problem kaum, wie die Zahlen belegen. GTA 5 verkauft sich weiter, GTA Online läuft weiter, und die Marke bleibt täglich sichtbar.
GTA 6 hat alle Zeit der Welt
Genau das gibt Rockstar Games Zeit. Zeit für Feinschliff. Zeit für Marketing nach eigenen Regeln. Und Zeit, GTA 6 nicht in eine fremde Showcase-Logik pressen zu müssen. Während Fans auf Trailer 3, Vorbestellungen und neue Gameplay-Details warten, läuft das alte Spiel einfach weiter – bereits in der dritten (!) Konsolen-Generation. Für die Entwickler ist das ein Luxus, den kaum ein anderes Studio besitzt.
Doch Rockstar verdient nicht nur mit Verkäufen des Spiels. Laut Schätzungen sollen Mikrotransaktionen rund 8,4 Millionen US-Dollar pro Woche einbringen. Auch wenn solche Zahlen nicht offiziell bestätigt sind, zeigen sie sehr deutlich, wie stark das Ökosystem rund um GTA 5 weiterhin funktioniert.
Das erklärt auch, warum Take-Two und Rockstar beim nächsten Teil extrem vorsichtig agieren. GTA 6 muss nicht nur ein gutes Spiel werden. Es muss ein neues Fundament für viele Jahre schaffen. Und einige Gerüchte sorgen dafür, dass sich Content Creator bereits warm anziehen können. Mit GTA 6 entsteht so etwas wie Fortnite, Minecraft oder Roblox. Es könnte viel kreative Freiheit geben.
Die Stille rund um Grand Theft Auto VI
Derzeit passiert nix rund um GTA 6. Für Spielerinnen und Spieler kann das frustrierend wirken. Jeder will endlich mehr von Grand Theft Auto VI sehen. Doch wirtschaftlich betrachtet gibt es für Rockstar Games kaum Grund zur Hektik. GTA 5 hält die Marke lebendig, bringt weiter neue Spieler zur Reihe und finanziert im Hintergrund den Anspruch, den GTA 6 erfüllen muss.
Genau deshalb ist der anhaltende Erfolg von Grand Theft Auto VI nicht nur eine kuriose Verkaufszahl. Er ist ein wichtiger Teil der GTA 6-Geschichte.
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Rockstar kann warten. Rockstar kann schweigen. Und Rockstar kann Trailer und Vorbestellungen genau dann starten, wenn es strategisch passt. Weil GTA 5 auch 2026 noch liefert.
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