Green Hell – Survival im Dschungel – Review
Unsere neue Redakteurin wurde gleich mal in die grüne Hölle gesteckt
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Während sich der Sommer in unseren Landen nun langsam dem Ende zuneigt, bietet der Spieleentwickler Creepy Jar eine etwas andere Urlaubsatmosphäre: Im Survival Game Green Hell geht es im tiefsten Dschungel ziemlich zur Sache.
Protagonist Jake, den wir in der Ego-Perspektive steuern, sucht seine geliebte Frau, die während des gemeinsamen Forschungstrips in den dichten Wäldern des Amazonas verschwunden ist. Der Storymode, der erst kürzlich veröffentlicht wurde, bietet einem viele Stunden Spielspaß mit einer unerwartet packenden Geschichte.
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Wirst du in Green Hell überleben?
Denn statt gemütlich den Dschungel zu erforschen, erwartet den Spieler ein anspruchsvolles Survival-Erlebnis mit beinahe erschreckendem Realismus und vielen Trial-and-Error-Erfahrungen. Blutige Wunden, Würmer und Egel – ja man braucht da starke Nerven!

Im Tutorial erfährt man zwar, wie man Feuer macht und das Tagebuch benutzt, man lernt, dass es eine Nährstoffanzeige gibt und wie man die gröbsten Wunden versorgt, doch kurz darauf findet man sich völlig ohne Ressourcen und sicherem Umfeld in der grünen Hölle wieder. Denn nicht nur Hunger und Durst treiben uns an den Rand des Wahnsinns, der Geisteszustand beeinflusst auch noch unsere Wahrnehmung und das Spielerlebnis enorm.

Nützlich oder Lebensgefährlich?
Welche Pilze, Früchte oder Tiere man nun essen kann oder besser nicht, findet man nur durchs Ausprobieren heraus. Werkzeuge herzustellen, wie Bogen oder Axt, klappt intuitiv durchs Crafting-Menü. Oder manchmal eben auch nicht. Als Hilfestellung dient das Tagebuch, das sich je nach unserer Experimentierfreude mehr oder weniger füllt und die Informationen festhält, die wir selbst herausgefunden haben. Beim Forschen im Dickicht kann man auf Einrichtungen der Eingeborenen treffen, die unser Charakter dann ins Buch einträgt und von nun an rekonstruieren kann.
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Fürs Bauen müssen wir natürlich zuerst die richtigen Ressourcen finden und sammeln – Classic Survival, ganz klar.
Green Hell: Freu‘ dich nicht zu früh …
Aber hinter der nächsten Ecke lauern ein Jaguar, der uns gerne snacken möchte, oder auch Ureinwohner, die uns mit allen Mitteln an den Kragen wollen. Und von Giftschlangen und Spinnen möchte ich gar nicht erst anfangen. Man muss durchaus aufpassen, dass einen der Frust nicht packt, wenn man endlich etwas erreicht hat und dann zwei Meter weiter elend zu Grunde geht. Aber so ist das Leben nun mal – zumindest in Green Hell.

Trotz allen Stresses und der anfänglichen Verlorenheit im Dickicht bietet das Spiel einen unglaublichen Detailreichtum und wunderschöne Bilder und Momente. Die Entwickler haben es geschafft, einen in der Atmosphäre völlig einzufangen.
Der permanente Nervenkitzel macht fast süchtig und schon kleine Erfolgserlebnisse lassen einen beinahe laut durchs Zimmer hüpfen und jubeln.
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Fazit
Von der Performance läuft das Spiel bei mir sehr flüssig, auch wenn ich merke, dass mein Gaming-Laptop ganz schön zu Rödeln anfängt. Es kommt beinahe nie zu irgendwelchen Freezes oder unangenehm langen Ladezeiten. Ich bin happy und kann jedem Survival-Freak dieses Spiel wirklich nur ans Herz legen.
Wir sehen uns im Dschungel – wenn ihr mich findet 😉
NamineNiniwe – Gezockt auf:
Razer Blade
Intel(R) Core (TM) i7-6700HQ
CPU @2.60GHz 2.59 GHz
16,0 GB (RAM)
Intel(R) HD Graphics 530
NVIDIA GeForce GTX 1060
YouTube-Video
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Große Herausforderungen aber immenser Spielspaß mit permanentem Survival-Nervenkitzel
- Grafik10
- Sound9
- Gameplay9
- Motivation7
- Steuerung8





