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Glücksspiel in Österreich – Zwischen Gesetz und Online-Zocken

Artikel von (Gastartikel)

Glücksspiel in Österreich bleibt weiterhin stark umstritten, denn neben offiziellen Casinos werden auch immer mehr illegale „Hinterhof Casinos“ eröffnet. Das verteilt nicht nur den Angebotsmarkt neu, sondern führt euch zu rechtlichen Schwierigkeiten mit denen sich nicht nur die österreichische Regierung, sondern auch Nutzer dieser illegalen Glückspieleinrichtungen herumschlagen. Zusätzlich zu den physischen Casinos gibt es auch eine Fülle an Online-Angeboten, bei denen es sich nicht immer um vertrauenswürdige Seiten handelt. 

Beliebte Freizeitaktivität

In der Bevölkerung erfreut sich Glücksspiel noch immer großer Beliebtheit. Ob Poker, Black Jack oder Roulette, nahezu jeder Zweite hat schon einmal sein Glück ein einem Spieltisch probiert. Der Trend geht in Österreich weiter und weiter nach oben. Nicht nur die Physischen, nein auch die Online-Casinos melden immer mehr Umsatz und Gewinn von Jahr zu Jahr. Gerade in Grenzstädten wie Salzburg ist der Marktanteil aus Deutschland nicht zu vernachlässigen. Grundsätzlich ist den Spielern allerdings egal, wo sie spielen. Casinos Austria haben sich bis jetzt noch nicht in Österreich als sicherste Hausnummer etabliert und sind auch nicht für jeden so schnell zu erreichen wie andere Spielhallen.

Regierung greift durch

Die Regierung in Österreich steht dem ganzen Treiben in Sachen illegales Glücksspiel natürlich nicht Tatenlos gegenüber. Bereits im Jahr 2017 beschlagnahmte die Polizei insgesamt 860 illegale Spielautomaten. Zu finden waren die Geräte meist in Kneipen oder Spielhallen. Die Besitzer der Spielautoamten lassen sich immer wieder neue Idee einfallen, um der Beschlagnahmung ihrer „Geldautomaten“ zu entgehen. So hat ein Wirt in Wels seinen Automaten kurzerhand einbetoniert. Nichts desto trotz kam die Feuerwehr und Schnitt den Spielautomaten aus der Wand. Auf den entstandenen Kosten bleibt der Wirt sitzen, sowie auf einer Anzeige wegen illegalen Glücksspiels.

Online Casinos auf dem Vormarsch

Zocken von unterwegs? Immer mehr Österreicherinnen und Österreicher tendieren zum Online-Glücksspiel. Die Internetversion der Casinos bringt viele Vorteile mit sich. Anonym, bequem von zu Hause aus und über Paypal etc. bezahlbar ist diese Art des Spielens weit angenehmer, als der Weg ins Casino oder die nächste Spielhalle. Verschiedene Glücksspielportale verzeichnen rund fünf Prozent Zuwachs pro Jahr. Bereits schon vor vier Jahren betrug der Umsatz bereits 132 Millionen Euro, allein in Österreich. Der Großteil der Online-Spieler ist im Alter zwischen 18 und 30 Jahren. Das liegt nicht zuletzt daran, dass die Internetaffinität in dieser Altersgruppe weitaus höher ist, als in anderen. Allerdings gibt es auch hier enorme Unterschiede. Man sollte sich vor der Wahl seines Casinos über die jeweilige Seite informieren oder Testberichte auf OnlineCasino.at lesen, um nicht am Ende, trotz Gewinnen ein leeres Konto vorzufinden.

Der Trend zu Online Casinos kann natürlich nicht nur in Österreich beobachtet werden. Der globale Markt des Online Glücksspiels lag bereits im Jahr 2015 bei 38 Milliarden US-Dollar. Mittlerweile näherte sich der Marktwert der 50-Milliarden-Dollar-Marke und steigt immer weiter. Für 2020 wird bereits ein Wert 60 Milliarden Dollar erwartet. Das ist nahezu eine Vordoppelung innerhalb von fünf Jahren. Wo es viel Geld gibt, da gibt es natürlich auch viel Anbieter, denn jeder möchte etwas vom Kuchen abhaben. So erweitert sich das Angebot von Jahr zu Jahr immer weiter und weiter. Um Konkurrenten auszuschließen, lassen sich Online-Anbieter immer wieder neue Idee und Boni einfallen, um Kunden bei der Stange zu halten.  Mittlerweile gibt es sogar verschiedene Casino-Apps von denen aus man bequem im Zug oder während der Mittagspause zusätzliche Euros auf seinem Tablet oder Smartphone dazu verdienen kann.

Das Problem mit der Spielsucht

Nicht ohne Grund wird unter jeder Werbung für Glücksspiel gewarnt: „Glücksspiel kann süchtig machen.“ Das Potenzial sich gerade bei Online-Spiele zu verzocken oder den Überblick über ausgegebene Geldmengen zu verlieren ist sehr hoch. Durch die Marktentwicklung der Casinoindustrie ist natürlich auch die Zahl der Suchtfälle in Österreich stark gestiegen. Das größte Suchtpotenzial bieten die Spieleautomaten. Circa 85 Prozent der Spielsüchtigen hängen vor den Maschinen. 85 Prozent der Spielsüchtigen sind unter 30 Jahren und 90 Prozent von ihnen Männer. Das widerspricht dem Vorurteil, dass die meisten Spieler eher in der höheren Altersstufe liegen.

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