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Artikel von Markus Bauer +
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Final Fantasy VII Revelation beendet am 08. April 2027 die Geschichte der Remake-Trilogie. Derzeit unser „letzter Eintrag“ in der Games Release-Liste. Für Final Fantasy 7 selbst soll damit aber noch lange nicht Schluss sein. Director Naoki Hamaguchi sprach auf der PAX West 2026 darüber, was Square Enix mit dem gesamten Remake-Projekt eigentlich erreichen wollte. Remake, Rebirth und Revelation sollen nicht einfach nur den PlayStation-Klassiker von 1997 neu erzählen.

Die Entwickler möchten FF7 an eine neue Generation weitergeben und daraus eine Marke machen, die sich auch in Zukunft weiterentwickelt. Hamaguchi formulierte das während des Panels „From Reunion to Resolve: Designing the FFVII Remake Trilogy“ ziemlich deutlich: Das Team wolle ein Werk schaffen, das auch in 20 oder 30 Jahren noch neue Fans erreicht.

Revelation beendet die Trilogie trotzdem endgültig

Aus der Aussage sollte man allerdings kein Final Fantasy VII Remake Part 4 machen. Hamaguchi stellte bereits im Juni klar, dass Final Fantasy 7 Revelation die Remake-Reihe tatsächlich abschließt. Das heißt Revelation bildet einen „sauberen Abschluss“. Gegenüber GameSpot ließ Hamaguchi gleichzeitig die Tür für weitere Geschichten offen. Fans hätten immer wieder Interesse an Nebenfiguren und anderen Teilen dieser Welt gezeigt. Tür und Tor für Spin-Offs ist damit geöffnet.

Square Enix beschreibt sein langfristiges Ziel damit, Final Fantasy VII von einem „Klassiker der Vergangenheit“ zu einer Marke mit einer sich ständig weiterentwickelnden Zukunft zu machen. Was danach konkret kommt, wurde nicht angekündigt. Vielleicht ist es auch noch zu früh damit.

Final Fantasy 7 ist längst mehr als ein einzelnes Spiel

Eigentlich betreibt Square Enix dieses Modell schon seit vielen Jahren. Aus dem Final Fantasy 7 von 1997 entstanden unter anderem Crisis Core, Dirge of Cerberus, Before Crisis, Ever Crisis und der Film Final Fantasy 7: Advent Children.

Gerade Advent Children spielte auch bei der Entwicklung der Remake-Trilogie eine wichtige Rolle. Hamaguchi bezeichnete den Film auf der PAX West als eine Art grafisches Ziel für das Projekt.

Revelation greift ebenfalls stärker auf diese größere Compilation zurück. Weitere Charaktere aus Spin-offs sollen auftauchen und bekannte Handlungsstränge werden stärker miteinander verbunden.

Revelation bekommt bereits zwei Story-Erweiterungen

Selbst beim dritten Teil endet die Geschichte nicht mit dem Hauptspiel. Für Final Fantasy VII Revelation ist ein Story Expansion Pass mit zwei zusätzlichen Geschichten angekündigt. Eine davon beschäftigt sich mit Sephiroth, die andere mit Vincent Valentine und den Turks.

Damit beginnt Square Enix bereits beim Abschluss der Trilogie damit, einzelne Figuren stärker aus dem Hauptspiel herauszulösen. Ein späteres eigenständiges Spiel rund um Vincent, Zack, Sephiroth oder andere Charaktere wäre deshalb zumindest vorstellbar. Jetzt fehlen nur noch die Ankündigungen dazu.

Revelation wird das Ende der Remake-Trilogie. Für Final Fantasy 7 selbst soll es aber offenbar nur das Ende eines weiteren Kapitels sein.

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