Diese großen Publisher machen beim Xbox Disc-to-Digital-Programm nicht mit
Beim neuen Xbox-Programm für Disc-to-Digital fehlen einige große Publisher. Ubisoft, Sega, Square Enix und Bandai Namco sind offenbar nicht dabei.
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Tim Rantzau Tim ist seit seiner Kindheit leidenschaftlicher Nintendo-Fan und hat seine Begeisterung für Spiele mit einem Studium in Game Design vertieft. Beruflich arbeitet er an der Konzeption von Videospielen und kennt dadurch die Branche nicht nur von außen, sondern auch von innen. Seine größte Leidenschaft gilt jedoch dem Spiele-Journalismus, in dem er Trends einordnet, Hintergründe erklärt und mit viel Erfahrung über neue Entwicklungen berichtet.
Microsoft will Besitzern bestimmter Xbox-Spiele den Umstieg von Disc auf digitale Versionen erleichtern. Das neue Disc-to-Digital-Programm klingt zunächst ziemlich praktisch: Wer ein unterstütztes Spiel auf Disc besitzt, kann die digitale Version auf seiner Xbox nutzen, ohne das Spiel noch einmal vollständig kaufen zu müssen.
Allerdings machen nicht alle großen Publisher mit. Wie jetzt aufgefallen ist, fehlen ausgerechnet einige bekannte Namen aus dem Programm. Dazu gehören Ubisoft, Sega, Square Enix und Bandai Namco. Warum die vier Publisher bislang nicht teilnehmen, ist nicht bekannt.
Warum ist das überhaupt interessant?
Das Programm könnte vor allem für Spieler interessant sein, die inzwischen auf eine Xbox ohne Laufwerk umsteigen möchten oder ihre Spiele lieber digital verwalten.
Bei einem unterstützten Titel kann die vorhandene Disc dabei als Nachweis dienen. Die digitale Version wird anschließend für die Nutzung auf der Konsole freigeschaltet. Die Disc bleibt allerdings weiterhin wichtig, wenn die Lizenz an den Besitz des physischen Spiels gekoppelt ist.
Gerade deshalb wäre eine möglichst große Auswahl an Spielen entscheidend. Wenn ausgerechnet große Publisher fehlen, ist die Auswahl zunächst deutlich kleiner, als sie sein könnte.

Xbox-Controller – Bild: Anthony / Unsplash
Ubisoft und Sega sind nicht dabei
Besonders auffällig ist das Fehlen von Ubisoft. Der Publisher besitzt zahlreiche bekannte Xbox-Spiele und hätte damit eigentlich eine Menge Titel, die für ein solches Programm infrage kommen könnten.
Auch Sega und Square Enix haben einen großen Katalog an Spielen. Bei Bandai Namco sieht es ähnlich aus. Für Spieler bedeutet das momentan: Eine vorhandene Disc dieser Publisher lässt sich nicht automatisch über das neue Programm in eine digitale Lizenz umwandeln.
Kommen die Publisher später dazu?
Das lässt sich derzeit nicht sagen. Microsoft hat zwar das Programm gestartet, aber offenbar nicht alle Publisher von Anfang an an Bord.
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Es ist deshalb durchaus möglich, dass sich die Situation später noch ändert. Genaue Gründe für die aktuelle Nichtteilnahme von Ubisoft, Sega, Square Enix und Bandai Namco wurden bislang nicht genannt. Für Microsoft wäre eine Erweiterung auf möglichst viele Publisher natürlich sinnvoll. Je größer die Auswahl wird, desto attraktiver wird das Disc-to-Digital-Programm für Xbox-Spieler.
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