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Artikel von Eva Krumm +
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Atlus hat kürzlich Aika Nakamura als neuen Charakter für Persona 4 Revival vorgestellt und damit zunächst für einige Verwirrung gesorgt. Während einer Übertragung wurde die aus Persona 4: The Animation bekannte Figur als neuer „Social Link Character“ bezeichnet. Inzwischen hat Atlus allerdings klargestellt, dass Aika keinen klassischen Social Link erhalten wird.

Stattdessen gehört sie zu den sogenannten Location Episode Characters. Dahinter verbirgt sich eine neue Form von Nebenepisoden, die offenbar Ähnlichkeiten mit den Linked Episodes aus Persona 3 Reload aufweisen. Spieler können dadurch mehr über bestimmte Charaktere und die Stadt Inaba erfahren, ohne dafür einen klassischen Social Link aufzubauen.

Aika Nakamura feiert ihr Debüt im Spiel

Für langjährige Persona-Fans ist Aika keine vollkommen unbekannte Figur. Sie ist die Tochter des Besitzers des chinesischen Restaurants Aiya in Inaba und besucht dieselbe Schule wie die anderen Charaktere. Bislang war sie allerdings hauptsächlich aus Persona 4: The Animation bekannt.

Im ursprünglichen Spiel wurde sie lediglich in Dialogen erwähnt. Persona 4 Revival markiert damit ihren ersten tatsächlichen Auftritt innerhalb des Spiels.

Die ursprüngliche Vorstellung sorgte entsprechend schnell für Aufmerksamkeit. Atlus bezeichnete Aika zunächst als neuen Social Link Character, wodurch bei Fans der Eindruck entstand, dass das Remake einen komplett neuen Social Link hinzufügen würde. Nach der Veröffentlichung der englischen Version der Präsentation stellte Atlus jedoch klar, dass diese Interpretation nicht zutrifft.

Location Episodes statt neuem Social Link

Aika Nakamura wird stattdessen als Location Episode Character bezeichnet. Diese neuen Episoden scheinen ähnlich wie die Linked Episodes aus Persona 3 Reload zu funktionieren und sollen zusätzliche Nebenhandlungen ermöglichen.

In Aikas Location Episode können Spieler Zeit mit ihr verbringen und gleichzeitig mehr über die Vergangenheit von Inaba erfahren. Dabei spielen unter anderem alte Fotografien eine Rolle, durch die weitere Einblicke in die frühere Geschichte der Stadt vermittelt werden.

Der Unterschied zu einem klassischen Social Link ist durchaus relevant. Social Links gehören seit den modernen Persona-Spielen zu den zentralen Mechaniken der Reihe. Spieler vertiefen dabei ihre Beziehungen zu verschiedenen Charakteren, deren Verbindungen durch die großen Arkana des Tarot repräsentiert werden. Mit steigenden Rängen werden außerdem verschiedene Boni und Fähigkeiten freigeschaltet.

Persona 4 Golden hatte mit Adachi und Marie bereits zusätzliche Social Links gegenüber dem ursprünglichen Persona 4 erhalten. Die vermeintliche Ankündigung von Aika als weitere Option sorgte deshalb schnell für Interesse.

Persona 4 Revival erweitert auch das Kampfsystem

Die Location Episodes sind allerdings nicht die einzige Neuerung des Remakes. Persona 4 Revival basiert auf Persona 4 Golden, das wiederum eine erweiterte Version des ursprünglich 2008 für PlayStation 2 veröffentlichten Persona 4 darstellt.

Die grundlegende Geschichte und zentrale Gameplay-Elemente bleiben erhalten, während Atlus Grafik, Benutzeroberfläche und verschiedene Events überarbeitet. Auch beim Kampfsystem gibt es Veränderungen.

Unter anderem kehrt der Baton Pass zurück. Zusätzlich führt Persona 4 Revival eine „Send Flying“ genannte Mechanik ein. Mit Prime Time kommt außerdem eine weitere neue Funktion hinzu, die schließlich in einem mächtigen „Series Finale“-Angriff der gesamten Gruppe enden kann.

Darüber hinaus bietet das Remake vollständig vertonte Events sowie neue und überarbeitete Musikstücke. Für die englische Version kommt zudem eine nahezu vollständig neue Sprecherbesetzung zum Einsatz.

Persona 4 Revival erscheint Anfang 2027

Persona 4 Revival soll Anfang 2027 erscheinen. Mit den neuen Location Episodes erweitert Atlus das bekannte Abenteuer in Inaba um zusätzliche Inhalte, ohne Aika Nakamura in das bestehende Social-Link-System zu integrieren.

Welche weiteren Charaktere eigene Location Episodes erhalten und welchen Umfang diese Nebenhandlungen letztendlich haben werden, geht aus den bisherigen Informationen noch nicht hervor. Klar ist jedoch, dass Aika erstmals direkt innerhalb eines Persona-Spiels auftaucht und Spielern dabei mehr über die Vergangenheit von Inaba zeigen soll.

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