Fable wird immer teurer: Bericht spricht von explodierendem Budget
Das Fable Budget soll laut einem neuen Bericht inzwischen deutlich über den ursprünglichen Planungen liegen.
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Tim Rantzau Tim ist seit seiner Kindheit leidenschaftlicher Nintendo-Fan und hat seine Begeisterung für Spiele mit einem Studium in Game Design vertieft. Beruflich arbeitet er an der Konzeption von Videospielen und kennt dadurch die Branche nicht nur von außen, sondern auch von innen. Seine größte Leidenschaft gilt jedoch dem Spiele-Journalismus, in dem er Trends einordnet, Hintergründe erklärt und mit viel Erfahrung über neue Entwicklungen berichtet.
Das kommende Fable zählt zu den wichtigsten Xbox-Spielen der nächsten Jahre – doch hinter den Kulissen soll die Entwicklung deutlich teurer geworden sein als ursprünglich geplant. Laut einem neuen Bericht ist das Budget des Rollenspiels inzwischen auf ein Niveau angewachsen, das intern als „uncomfortably over budget“ (unangenehm über dem Budget) beschrieben wird. Trotzdem soll Microsoft weiterhin voll hinter dem Projekt stehen.
Die Informationen stammen vom gut vernetzten Xbox-Insider Jez Corden, der in seinem Podcast erklärte, dass die Entwicklungskosten inzwischen deutlich über den ursprünglichen Planungen liegen. Konkrete Zahlen nannte er allerdings nicht.
Verzögerungen treiben die Kosten nach oben
Dass die Entwicklung teuer wird, überrascht viele Branchenbeobachter nicht. Fable befindet sich bereits seit mehreren Jahren bei Playground Games in Arbeit und wurde mehrfach verschoben. Ursprünglich war ein Release für 2025 vorgesehen, später wanderte das Spiel zunächst auf 2026 und erscheint inzwischen im Februar 2027. Jede Verschiebung verlängert die Entwicklungszeit – und erhöht automatisch die Kosten für Personal, Technik und externe Unterstützung.
Hinzu kommt, dass Playground Games mit Fable Neuland betritt. Das Studio ist vor allem für die Forza Horizon-Reihe bekannt und entwickelt erstmals ein großes Fantasy-Rollenspiel. Unterstützung erhält das Team unter anderem von Eidos-Montréal sowie weiteren Partnerstudios.
Microsoft hält am Projekt fest
Trotz der steigenden Kosten soll es laut den aktuellen Berichten keine Hinweise darauf geben, dass Microsoft den Umfang des Spiels reduziert oder das Projekt infrage stellt. Im Gegenteil: Fable gilt weiterhin als einer der wichtigsten Exklusivtitel im Xbox-Line-up und soll eine zentrale Rolle für die kommenden Jahre spielen.
Erst auf der Summer Game Fest 2026 zeigte Playground Games umfangreiches Gameplay. Viele Journalisten zeigten sich anschließend beeindruckt von der lebendigen Spielwelt, dem britischen Humor und den Rollenspielsystemen. Die positiven Eindrücke nähren die Hoffnung, dass sich die lange Entwicklungszeit am Ende auszahlen könnte.
Hohe Budgets werden zum Branchenproblem
Der Bericht reiht sich in eine Entwicklung ein, die derzeit viele AAA-Studios betrifft. Moderne Blockbuster verschlingen immer höhere Summen und benötigen häufig sechs bis acht Jahre Entwicklungszeit. Titel wie Grand Theft Auto 6, Marvel’s Wolverine oder das neue The Witcher gelten ebenfalls als Produktionen mit enormen Budgets.
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Für Microsoft dürfte sich die Investition dennoch lohnen, wenn Fable die hohen Erwartungen erfüllt. Das Rollenspiel soll nicht nur Xbox-Spieler ansprechen, sondern erscheint erstmals auch für PlayStation 5, wodurch sich die potenzielle Zielgruppe deutlich vergrößert.
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