Manuel ... hat seit dem NES keine Nintendo-Konsole ausgelassen und so zahlreiche Spielereihen wie Super Mario Bros., The Legend of Zelda oder Super Mario Kart von Anfang an erlebt. Im Laufe der Jahre haben jedoch auch Konsolen von Sega, Sony und Microsoft ihren Weg in sein Nintendo-Wohnzimmer gefunden. Für ihn ist jedes Videospiel ein eigenes Kunstwerk, das verstanden werden sollte – daher beschränkt sich seine Begeisterung nicht nur auf ein bestimmtes Genre.
Der aktuelle Animationsfilm Der Super Mario Galaxy Film sorgt nicht nur wegen seiner Einspielergebnisse, Animationen, Soundtrack und Synchronsprecher-Ensemble sorgt er für Aufmerksamkeit. Im Abspann fällt aufmerksamen Lesern auf, dass eine ungewohnte Zeile zu lesen ist, in welcher sich der Film gegen dessen Nutzung für Künstliche Intelligenz stellt. Gleichzeitig scheint man aber im Unternehmen nicht gegen die neue technischen Möglichkeiten zu sein, welche KI mit sich bringt.
Ein neuer Urheberrechtshinweis
Ganz am Ende des Abspanns folgt wie üblich eine Reihe von Copyright-Hinweisen. Darin heißt es ausdrücklich, dass der Film durch die Gesetzte der USA und anderer Länder geschützt ist. Die unerlaubte Vervielfältigung, Verbreitung oder Aufführung könne zivilrechtliche Haftung und strafrechtliche Verfolgung nach sich ziehen. Die in dem Film dargestellten Figuren und Ereignisse seien Fiktiv und jede Ähnlichkeit mit tatsächlichen Personen, lebend oder verstorben, ist rein zufällig. Anschließend folgt der Satz:
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„This Work May Not Be Used To Train AI.“
(Dieses Werk darf nicht zum Trainieren von Künstlicher Intelligenz verwendet werden.)
Wie können sich Medien schützen?
Die Diskussion der Nutzung von KI an urheberrechtlich geschütztem Material hat natürlich in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Besonders die Film-, Musik- und Kunstbrache sieht sich mit der Frage konfrontiert, wie sie ihre Werke vor der Fütterung in KI schützen kann. Mit solchen rechtlichen Hinweisen, wie es der Super Mario Galaxy Film tut, ist schon mal ein solches Zeichen gesetzt.
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Gleichzeitig erkennt man die Chancen durch KI
Es ist anzumerken, dass auch von den kreativen Branchen KI nicht ausschließlich als Bedrohung angesehen wird. So hat besonders der Co-Produzent des Der Super Mario Galaxy Films und Illumination Chef Chris Meledandri mehrmals betont, dass KI auch als Werkzeug verstanden werden könne, welches kreative Prozessen helfen kann. Für ihn sei der verantwortungsvolle Umgang damit entscheidend.
Auch Nintendo könnte KI-Technologie bei Videospielen nutzen
Auch bei Nintendo wird eine interne KI-Nutzung seit dem letztem Jahr intern diskutiert. Der damalige Chef von Nintendo of America Doug Bowser meinte aber, dass er glaube, dass es die Menschen und deren künstlerischen Fähigkeiten sind, die, die Videospiele besonders machen.
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Wie wird die Branche reagieren?
Es wird erwartet, dass alle anderen großen Studios ebenfalls gegen die Verwendung ihrer Werke mit KI reagieren. Allerdings erkennt man, dass neue technologische Entwicklungen und kreative Industrien zusammenhängen, weshalb immer wieder neue Regeln aufgestellt werden müssen. Sodass Studios zwar neue technische Möglichkeiten für sich nutzen können, gleichzeitig aber auch dessen Urheberrechte geschützt bleiben.
Der erste Film Der Super Mario Bros. Film hatte ja damals noch keine solche Anmerkung.
Quelle: gamespot.com
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