Ubisoft krempelt um: Assassin’s Creed Hexe verliert laut Bericht rund 50 Entwickler
Ein neuer Bericht spricht von einem großen Umbau bei Assassin’s Creed Hexe. Rund 50 Entwickler sollen abgezogen worden sein.
Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
Bei Assassin’s Creed Hexe könnte es gerade deutlich unruhiger zugehen, als Ubisoft nach außen erkennen lässt. Laut einem neuen Bericht von Insider Tom Henderson sollen in der vergangenen Woche etwa 50 Entwickler vom Projekt abgezogen worden sein. Demnach wurden sie in Ubisofts sogenanntes Interproject-Team verschoben, also in einen internen Bereich für Mitarbeiter, die aktuell keinem festen Projekt zugeordnet sind. Laut Quellen des Berichts müssten diese Entwickler innerhalb von drei Monaten wieder ein neues Projekt finden, sonst drohe sogar Redundanz. Offiziell bestätigt hat Ubisoft das bislang nicht.
Das allein wäre schon eine große Meldung. Brisant wird sie aber vor allem deshalb, weil sie in eine Phase fällt, in der Hexe ohnehin schon unter Beobachtung steht. Erst vor wenigen Wochen wurde bekannt, dass Jean Guesdon, der frühere kreative Kopf hinter Black Flag und Origins, das Projekt übernommen hat, nachdem Clint Hocking Ubisoft verlassen hatte.
Was laut Bericht gerade intern passiert
Insider-Gaming.com schreibt, dass die Entscheidung kurz nach der Einstellung des unangekündigten Ubisoft-Projekts namens „Alterra“ gefallen sei. Gleichzeitig wird behauptet, dass Guesdon in Hexe mehrere Inhalte neu ausrichtet. Dazu soll auch gehören, dass die zuvor genannte „Katzen-Spielmodus“-Funktion gestrichen wurde. Statt stärkerer Fantasy- oder Magie-Elemente soll Hexe demnach nun geerdeter werden: Die Protagonistin verstehe etwa Chemie und könne dadurch Tricks einsetzen, die für Außenstehende wie Hexerei wirken. Diese Richtung deckt sich teilweise mit früheren erichten, ist aber weiterhin nicht von Ubisoft selbst bestätigt.
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Das passt auffällig gut zu dem, was Ubisoft bislang offiziell über Hexe gesagt hat. Anfang März sprach Guesdon selbst von einem „dunkleren, narrativ stärkeren Assassin’s Creed“, das in einem entscheidenden historischen Moment angesiedelt sei. Von offener Magie war in dieser offiziellen Beschreibung sowieso nie die Rede, die es seit 2022 gibt, nachdem das Spiel erstmals „vorgestellt“ wurde.
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50 Entwickler ohne Job?
Wenn ein Projekt in dieser Größenordnung plötzlich 50 Leute verliert, ist das selten nur eine normale Umverteilung. Es kann zwar bedeuten, dass bestimmte Entwicklungsphasen abgeschlossen sind. Es kann aber auch ein Zeichen dafür sein, dass ein Spiel neu zugeschnitten, budgetiert oder sogar verlangsamt wird.
Intern könnte das natürlich auch bedeuten, dass wir Assassin’s Creed Hexe dadurch später zu Gesicht bekommen, als zuvor angenommen. Aktuell sei der Juni 2027 als Release-Termin angepeilt, daraus könnte auch schnell Weihnachten 2027 werden, wenn weniger Personal zur Verfügung steht. Dieser Punkt ist jedoch nur Spekulation.
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Genau das macht den Bericht so spannend. Es geht nicht nur um Personal, sondern um die Frage, was Hexe eigentlich noch werden soll. Ein düsteres Assassin’s Creed mit ungewohnter Stimmung klang für viele Fans nach einem bewussten Bruch mit dem bisherigen Muster. Wenn Ubisoft nun aber gleichzeitig Inhalte streicht und Entwickler abzieht, entsteht automatisch der Eindruck, dass das Projekt stärker eingefangen wird als ursprünglich gedacht.
Bis Assassin’s Creed Hexe erscheint wird sowieso noch viel passieren. Derzeit sind die Blicke ohnehin auf das Black Flag-Remake gerichtet.
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