Assassin’s Creed Black Flag Resynced streicht die spielbaren Gegenwarts-Sequenzen
Nach dem Reveal ist jetzt klarer, wie Ubisoft mit einem der umstrittensten Elemente von Assassin’s Creed Black Flag umgeht. Die originale Gegenwartsgeschichte ist laut neuen Berichten nicht mehr spielbar.
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Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
Mit dem großen Showcase zu Assassin’s Creed Black Flag Resynced hat Ubisoft viele Gerüchte bestätigt, aber nicht jedes Detail offen in den Mittelpunkt gestellt. Eines davon betrifft die Gegenwarts-Segmente. Genau hier scheint jetzt festzustehen: Die originalen spielbaren Modern-Day-Abschnitte aus Assassin’s Creed IV: Black Flag sind in Resynced nicht mehr direkt spielbar. Das berichtet GameRant.com nach einer Bestätigung durch Ubisoft.
Das passt zu der Richtung, die Ubisoft bereits rund um den Reveal erkennen ließ. Das Spiel wurde zuvor als Rückkehr zu einem klareren Fokus auf Edward Kenways Abenteuer beschrieben, und schon vor dem Showcase gab es Hinweise, dass Ubisoft das Remake stärker als „Solo-Piratenabenteuer“ positionieren will. Gleichzeitig hat Ubisoft offiziell bestätigt, dass Black Flag Resynced am 09. Juli 2026 erscheint (dieser Termin wurde von Gaming-Insider Tom Henderson bereits gestern geleakt).
Die Gegenwart verschwindet nicht komplett, aber sie wird neu gedacht
Ganz verschwinden soll der moderne Erzählstrang offenbar trotzdem nicht. Laut den aktuell auffindbaren Berichten wird Ubisoft neue Inhalte mit Bezug zur Gegenwart einbauen, allerdings nicht in Form der originalen spielbaren Büro- und Abstergo-Passagen aus dem 2013er-Spiel. Der Fokus soll stattdessen stärker auf neuem Material liegen, das an die heutige Assassin’s-Creed-Struktur angepasst ist. Besonders interessant: Auf dem offiziellen PlayStation Blog ist bereits von neuen Inhalten für die Modern-Day-Segmente die Rede, zusammen mit neuen Szenen im Hauptspiel.
Das ist ein wichtiger Unterschied. Denn Ubisoft wirft die Gegenwart nicht einfach kommentarlos über Bord, sondern scheint sie umzubauen. Genau das dürfte für einen Teil der AC-Fans leichter zu akzeptieren sein als ein kompletter Kahlschlag.
Warum Ubisoft diesen Schritt wohl für nötig hält
Der alte Modern-Day-Part von Black Flag hatte 2013 noch eine klare Funktion: Er half der Reihe nach dem Ende von Desmond Miles beim Übergang in eine neue Erzählphase. Heute, im Jahr 2026, wirkt diese Funktion deutlich weniger zentral. Die Assassin’s-Creed-Reihe hat die Folgen von Desmonds Geschichte längst auf andere Weise weitererzählt und mit Systemen wie dem Animus Hub neue Rahmen geschaffen. Genau deshalb dürfte Ubisoft entschieden haben, dass die alten Büro-Segmente für ein modernes Remake nicht mehr denselben Stellenwert haben. Diese Begründung wird in den Berichten zur Bestätigung durch Ubisoft so zusammengefasst.
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Für Ubisoft ist das vermutlich auch eine Frage des Tempos. Ein Remake, das Edward, die Karibik und das Piratenleben als Kern verkauft, will die Spieler wahrscheinlich schneller dorthin bringen, worauf sie sich wirklich freuen.
Für manche Fans bleibt das trotzdem ein Verlust
Ganz ohne Reibung wird diese Entscheidung aber nicht durchgehen. Denn die Gegenwarts-Handlung von Black Flag war zwar nie bei allen beliebt, sie war aber trotzdem eng mit dem Sage-Handlungsstrang verknüpft. Gerade Figuren wie John Standish bekamen dadurch eine zusätzliche Bedeutung, die nun anders erzählt werden muss. Wenn Ubisoft diese Ebene nicht sauber auffängt, könnte sich für manche Fans ein Teil des größeren Assassin’s-Creed-Unterbaus dünner anfühlen.
Dazu kommt, dass Black Flag Resynced ohnehin schon an mehreren Stellen bewusst reduziert oder umgebaut wird.
Am Ende läuft alles auf dieselbe Frage hinaus: Will Ubisoft ein möglichst vollständiges Abbild des Originals liefern oder eine gestraffte, neu ausgerichtete Version davon? Bei Black Flag Resynced scheint die Antwort inzwischen klar zu sein. Ubisoft will kein 1:1-Museum, sondern ein Remake mit klarer Priorität auf Edward Kenway, die Karibik und das Piratenabenteuer. Mich haben die ersten bewegten Bilder auf jeden Fall einmal eingestimmt.
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Assassin’s Creed Black Flag Resynced erscheint am 09. Juli 2026 für PS5, PS5 Pro, Xbox Series X/S und Windows PC.
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