Steam Machine: Der Preis des Wohnzimmer-PCs soll intern deutlich teurer geworden sein
Ein neuer Leak behauptet, dass Valve die Steam Machine intern stark verteuert hat. Wegen der RAM-Krise könnte sie jetzt sogar teurer als der Steam Frame sein.
Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
Plausibel! - Die vorliegenden Hinweise wirken stimmig und nachvollziehbar.
Bei der Steam Machine könnte sich der Preis im Hintergrund deutlich nach oben bewegt haben. Der XR-Analyst Brad Lynch behauptet, Valve habe interne Preisziele für seine kommenden Geräte vor und nach der laufenden RAM-Krise angepasst. Dabei sei der „Wohnzimmer-PC“ am stärksten betroffen, während der Steam Frame „nicht ganz so schlimm“ getroffen worden sei. Konkrete Zahlen nannte er nicht, betonte aber, dass wir offizielle Preise wohl bald hören dürften.
Spannend ist dieses Gerücht (via X.com) vor allem deshalb, weil es perfekt zu Valves letzter öffentlicher Linie passt. Valve hat bereits offiziell bestätigt, dass Speicher- und Komponentenengpässe die neue Hardware-Welle ausbremsen. Die Half-Life-Macher halten zwar weiter daran fest, Steam Machine und Steam Frame noch 2026 auszuliefern, musste den Zeitplan aber wegen der Marktlage mehrfach vorsichtiger formulieren. Den neuen Steam-Controller bekommen wir übrigens am 04. Mai 2026 für 99 Euro.
RAM-Krise trifft Steam Machine Preis besonders hart
Wenn Standard-RAM durch die anhaltende KI-getriebene Speicherknappheit stärker unter Druck steht als bestimmte mobile Speicherlösungen, dann wäre es logisch, dass eine wohnzimmertaugliche Steam Machine härter getroffen wird als ein anderes Valve-Gerät. Lynch spekuliert in diese Richtung und deutet an, dass er vor der Krise eher den Steam Frame als teurer erwartet hätte, nach der Krise aber eher die Steam Machine vorne sieht. Das bleibt seine Einschätzung, passt aber zu Valves eigener Begründung rund um Preis- und Lieferverzögerungen.
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Weiter warten! Steam Machine ist wohl nicht um die Ecke. Valve wartet wohl weiter auf günstigeren Arbeitsspeicher. – Bild: Valve
Dass Valve die Produkte notfalls getrennt veröffentlicht, ist inzwischen ebenfalls klar. Der Steam Controller kommt bereits eigenständig auf den Markt, während Steam Machine und Steam Frame weiter auf ihre finalen Preis- und Terminansagen warten. Sehr wahrscheinlich erhalten wir nach dem neuen Steam-Controller das VR-Headset Steam Frame und erst dann den Wohnzimmer-PC von Valve. In der Firmenzentrale in Bellevue (USA) wird man wohl täglich die RAM-Preise checken.
Damit bleibt die Lage ziemlich klar: Offizielle Preise gibt es noch nicht, also ist jede konkrete Zahl weiter Spekulation. Aber die Kombination aus Brad Lynchs Leak, Valves bestätigten Komponentenproblemen und Griffais’ Aussagen zur nahezu fertigen Kernerfahrung ergibt ein stimmiges Bild. Die Steam Machine könnte intern tatsächlich deutlich teurer geworden sein. Vielleicht sogar so teuer, dass sie nun über dem Steam Frame liegt. Und genau deshalb wartet Valve womöglich weiter, bis der Preis endlich „richtig“ ist. Und das könnte dauern. Auch wenn viele DDR5-Arbeitsspeicher-Preise nicht mehr so hoch sind wie Anfang des Jahres, sind sie noch immer viermal so teuer wie Anfang 2025, wie ein aktueller DailyGame-Preischeck ergeben hat.
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