Valve verschiebt neue Gaming-Hardware: Steam Machine wohl später als geplant
Valve plant weiterhin die Veröffentlichung von Steam Machine, Steam Frame und Steam Controller 2026. Neue Hinweise deuten jedoch auf eine spätere Veröffentlichung hin.
Valve arbeitet weiterhin an seiner nächsten großen Hardware-Offensive für das Wohnzimmer. Mit der Steam Machine, dem Steam Frame und einem neuen Steam Controller will das Unternehmen den Gaming-PC stärker ins Konsolenrevier bringen. Doch neue Informationen aus einem aktuellen Valve-Blogbeitrag zeigen, dass sich die Pläne offenbar erneut verschieben könnten.
Während ursprünglich eine Veröffentlichung in der ersten Hälfte von 2026 geplant war, deutet die neue Formulierung darauf hin, dass der Launch nun irgendwann im Laufe des Jahres 2026 erfolgen soll. Das klingt nach einer kleinen Änderung, könnte aber in der Praxis eine deutliche Verzögerung bedeuten.
Valve ändert stillschweigend den Release-Zeitraum für Steam Machine
In einem Rückblick auf das Jahr 2025 erwähnte Valve seine kommenden Hardware-Projekte erneut. Dabei fiel eine kleine, aber wichtige Änderung auf.
Im Beitrag erklärt das Unternehmen: „Wir haben kürzlich darüber gesprochen, dass es Herausforderungen bei Speicher- und Storage-Komponenten gibt. Trotzdem werden wir alle drei Produkte dieses Jahr ausliefern. Weitere Updates folgen, sobald unsere Pläne finalisiert sind.“
Der entscheidende Unterschied: Valve spricht nur noch davon, dass die Geräte 2026 erscheinen sollen, nicht mehr explizit von der ersten Jahreshälfte. Damit ist der Interpretationsspielraum viel größer als vorher. Die neue Valve-Hardware könnte somit auch erst in der zweiten Jahreshälfte erscheinen!
Speicherkrise sorgt weiterhin für Probleme
Der Grund für diese Unsicherheit liegt offenbar vor allem bei den Hardware-Komponenten. Schon zuvor hatte Valve offen erklärt, dass Engpässe bei Arbeitsspeicher und SSD-Speicher die Planung erschweren. Diese Probleme bestehen weiterhin, und sie könnten auch den Preis der Hardware beeinflussen.
Besonders die stark steigende Nachfrage nach Komponenten für KI-Hardware treibt derzeit die Preise nach oben. Branchenbeobachter gehen davon aus, dass allein Speicher und SSDs den Preis einer Steam Machine um 100 bis 200 Euro erhöhen könnten. Vor allem Modelle mit einer großen 2-TB-SSD wären davon betroffen.
Ein zusätzlicher Faktor: Valve plant offenbar nicht, seine Hardware stark zu subventionieren, anders als Sony, Microsoft oder Nintendo es bei Konsolen häufig tun. Das bedeutet, dass sich der Preis stärker an den tatsächlichen PC-Komponenten orientieren könnte.
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Steam Machine setzt auf AMD-Hardware
Technisch soll die Steam Machine auf einer speziell angepassten AMD-Plattform basieren. Der Prozessor nutzt eine Zen-4-Architektur mit sechs Kernen und zwölf Threads und soll Taktraten von bis zu 4,8 GHz erreichen. Die Grafik basiert auf RDNA3 und bietet 28 Compute Units.
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Die wichtigsten technischen Daten im Überblick:
| Kategorie | Spezifikation |
|---|---|
| CPU | AMD Zen 4 (6C/12T), bis 4.8 GHz, 30W TDP |
| GPU | AMD RDNA3, 28 Compute Units, bis 2.45 GHz |
| RAM | 16 GB DDR5 + 8 GB GDDR6 VRAM |
| Speicher | 512 GB NVMe SSD oder 2 TB NVMe SSD |
| Betriebssystem | SteamOS 3 (Arch Linux) |
| WLAN | Wi-Fi 6E |
| Bluetooth | Bluetooth 5.3 |
Auch beim Anschlussbereich setzt Valve auf moderne Standards. DisplayPort 1.4 unterstützt beispielsweise 4K bei 240 Hz oder sogar 8K bei 60 Hz.
Dieser Artikel erschien zuerst auf DailyGame.at.
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