Activision Blizzard-Kauf durch Microsoft in Chile genehmigt
Bisher haben schon einige Länder den Activision Blizzard-Kauf durch Microsoft genehmigt, darunter nun auch Chile.
Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
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Die chilenische Aufsichtsbehörde Fiscalía Nacional Económica (FNE) hat am Donnerstag den Kauf von Activision Blizzard durch Microsoft zugesagt. In der Mitteilung erklärte die Regulierungsbehörde, dass es mit anderen großen Videospiele-Publishern wie EA (Electronic Arts), Ubisoft, Epic Games und anderen reichlich Konkurrenz gebe.
Damit gehört Chile zu der bisher kleinen Auswahl an Ländern, die den fast 69 Milliarden US-Dollar-Deal abgeschlossen haben. Bisher haben Brasilien, Saudi-Arabien und Serbien der Fusion zwischen dem Call of Duty-Publisher und den Xbox-Machern zugesagt.
Activision Blizzard sieht sich bestätigt
„Während andere zuständige Aufsichtsbehörden die Fakten überprüfen, erwarten wir weitere Genehmigungen wie diese“, wie Lulu Cheng Meservey, EVP of Corporate Affairs bei Activision Blizzard twitterte (via WindowsCentral.com).
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Microsoft benötigt die Zusage noch von vielen weiteren Ländern, bei denen Regulierungsbehörden die Prüfung des Deals erst abschließen müssen. Prominente Vertreter sind die Europäische Kommission und die CMA in Großbritannien. Auch die FTC in den USA versucht den Deal zu blockieren.
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Wie lange wird es noch dauern, bis der Deal abgeschlossen ist?
Chile ist geografisch sicherlich ein großes Land auf der Erdkugel, aber für den Gaming-Markt sehr klein. Die Zusage von anderen Ländern wie Brasilien, Saudi-Arabien und Serbien sind ein gutes Mittel, um gegen die EU, CMA und FTC mit einen guten Argument aufzutreten. Es wird aber noch eine Weile dauern, bis der Deal tatsächlich abgeschlossen ist. Manche Regulierungsbehörden werden länger benötigen als andere. Vielleicht wird es sogar ein Veto geben, bei dem Microsoft erst vor Gericht ziehen muss und der Abschluss damit noch länger auf sich warten lässt.
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