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Artikel von Klaus Kainz +
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Am vergangenen Montag kündigte Microsoft eine lang erwartete Kündigungswelle an, mit der Xbox-Chefin Asha Sharma die Gaming-Abteilung neu ausrichten will. Beim „Xbox Reset“ trennte sich der Tech-Gigant von immerhin vier Entwicklerstudios. Schließungen wurden entgegen der Gerüchte zwar vermieden. Innerhalb von Xbox sollen in den kommenden Monaten allerdings circa 3.200 Stellen gestrichen werden – eine der größten Entlassungswellen der Gaming-Geschichte.

Das Kultstudio id Software, verantwortlich für Klassiker wie Doom oder Wolfenstein, könnte das besonders hart treffen. Mindestens die Hälfte der Belegschaft soll nun gehen. Laut eines Ex-Mitarbeiters sei man nun auf die Größe eines „Support-Studios“ geschrumpft (via VGC). Auch „das Engine-Team wurde dezimiert“, erklärte der zitierte VFX-Entwickler. Das Team hinter der berühmten id Tech ist laut den Aussagen kaum noch arbeitsfähig: „Das VFX-Team ist auf einen einzigen Künstler reduziert, ohne Leiter oder Produzenten.

Steht die historische Engine „id tech“ vor dem Aus?

Nun würden die Teams auf Unreal Engine umsteigen. Auf PC war id Tech seit den 90ern eine der berühmtesten Grafik-Engines, die auch den Nutzern frei zur Verfügung stand. Mit id tech wurden frühe 3D-Shooter wie Doom und Wolfenstein umgesetzt. Nun könnte das Tool vor dem Aus stehen.  „id Tech als Technologie ist wahrscheinlich für immer tot“, heißt es aus anderen Quellen. Denn „das institutionelle Wissen ist einfach nicht vorhanden“ (via wccftech).

John Romero, Mitgründer von id Software, sprach in den sozialen Medien sein Beileid für die Streichungen aus. Gleichzeitig versicherte der inzwischen unabhängige Entwickler, dass die frühe Pionierarbeit gesichert sei. “Die Geschichte von id ist für die Geschichte der Videospiele von entscheidender Bedeutung. Ich habe die gesamte frühe Geschichte von id von unseren Anfängen bei Softdisk bis zum 6. August 1996 dokumentiert. Das beinhaltet Materialien und Assets, über die id meines Wissens nach selbst nicht mehr verfügt”, schrieb Romero auf der Plattform X.

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