LEAK - 95 Entlassungen bei id Software? Xbox will mehr Doom und Quake
Bei den id Software Entlassungen sollen 95 Mitarbeiter betroffen sein. Gleichzeitig will Xbox laut Berichten mehr Doom und Co.
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Tim Rantzau Tim ist seit seiner Kindheit leidenschaftlicher Nintendo-Fan und hat seine Begeisterung für Spiele mit einem Studium in Game Design vertieft. Beruflich arbeitet er an der Konzeption von Videospielen und kennt dadurch die Branche nicht nur von außen, sondern auch von innen. Seine größte Leidenschaft gilt jedoch dem Spiele-Journalismus, in dem er Trends einordnet, Hintergründe erklärt und mit viel Erfahrung über neue Entwicklungen berichtet.
Die jüngste Entlassungswelle bei Microsoft macht offenbar auch vor id Software nicht halt. Wie mehrere Insider berichten, sollen rund 95 Mitarbeiter des Studios ihren Arbeitsplatz verloren haben. Gleichzeitig heißt es jedoch, dass Xbox weiterhin fest an id Software festhalten und die Entwicklung der bekannten Marken sogar beschleunigen möchte.
Die Informationen stammen unter anderem vom bekannten Journalisten Jason Schreier sowie von Insider Jez Corden und wurden von mehreren Brancheninsidern aufgegriffen. Offiziell bestätigt hat Microsoft die konkreten Zahlen bislang allerdings nicht.
Rund 95 Stellen sollen betroffen sein
Laut den Berichten bleibt id Software trotz der Sparmaßnahmen bestehen. Das Studio soll weder geschlossen noch mit einem anderen Entwickler zusammengelegt werden. Dennoch sollen rund 95 Beschäftigte von den Entlassungen betroffen sein.
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Gleichzeitig wird berichtet, dass es innerhalb des Studios derzeit keine größeren organisatorischen Veränderungen geben soll. Allerdings soll id Software künftig weniger eigenständig agieren als bisher. Ob sich dies auf kreative Entscheidungen oder die allgemeine Unternehmensstruktur bezieht, ist derzeit noch unklar.
Darüber hinaus heißt es, dass eine zweite Entlassungswelle im Zuge der laufenden Umstrukturierungen nicht ausgeschlossen sei. Auch hierzu gibt es bislang jedoch keine offizielle Bestätigung von Microsoft.
Xbox will mehr Doom, Quake und Wolfenstein
Trotz des Stellenabbaus verfolgt Xbox offenbar ehrgeizige Pläne für die bekannten Marken des Studios. Den Berichten zufolge möchte Microsoft künftig häufiger neue Spiele aus den Reihen Doom, Quake und Wolfenstein veröffentlichen.
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Das würde zur aktuellen Strategie des Unternehmens passen. Nach der milliardenschweren Übernahme von ZeniMax Media und später Activision Blizzard besitzt Microsoft zahlreiche bekannte Spielereihen und möchte diese offenbar regelmäßiger nutzen.
Wie genau dieses Ziel trotz der Entlassungen erreicht werden soll, bleibt allerdings offen. Weniger Mitarbeiter und gleichzeitig häufigere Veröffentlichungen wirken auf den ersten Blick widersprüchlich. Denkbar wäre eine stärkere Zusammenarbeit zwischen mehreren Xbox-Studios oder eine effizientere Projektorganisation.
Microsoft bestätigt Details bislang nicht
Microsoft hatte bereits in den vergangenen Tagen umfangreiche Stellenstreichungen im Gaming-Bereich angekündigt. Mehrere Studios und Teams waren von den Maßnahmen betroffen. Zu den konkreten Vorgängen bei id Software hat sich das Unternehmen bislang jedoch nicht offiziell geäußert.
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Die derzeit kursierenden Informationen basieren daher auf Berichten von Brancheninsidern und sollten mit entsprechender Vorsicht betrachtet werden. Dass Jason Schreier zu den Quellen gehört, verleiht den Angaben allerdings zusätzliches Gewicht, da der Bloomberg-Journalist in der Vergangenheit häufig korrekt über interne Vorgänge der Spielebranche berichtet hat.
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