2 Min. lesen
Artikel von Tim Rantzau + unter Mithilfe von KI *.
DailyGame bei Google merken

Wer mit dem Kauf einer neuen Xbox geliebäugelt hat, muss künftig deutlich tiefer in die Tasche greifen. Microsoft hat die bereits angekündigten Preiserhöhungen nun auch in Europa umgesetzt. Je nach Modell steigen die Preise um 150 bis 200 Euro – ein ungewöhnlicher Schritt für Konsolen, die sich bereits im sechsten Jahr ihres Lebenszyklus befinden. (

Bis zu 200 Euro mehr

Besonders hart trifft es die leistungsstärkeren Modelle. Ab sofort gelten in Europa folgende unverbindliche Preisempfehlungen:

  • Xbox Series S (512 GB): 499,99 Euro (vorher 349,99 Euro)
  • Xbox Series S (1 TB): 599,99 Euro (vorher 399,99 Euro)
  • Xbox Series X Digital (1 TB): 749,99 Euro (vorher 549,99 Euro)
  • Xbox Series X mit Laufwerk (1 TB): 799,99 Euro (vorher 599,99 Euro)

Damit kostet die klassische Xbox Series X nun satte 799,99 Euro und liegt deutlich über ihrem ursprünglichen Einführungspreis von 499,99 Euro aus dem Jahr 2020.

Warum erhöht Microsoft die Preise?

Als Grund nennt Microsoft die anhaltend hohen Kosten für Speicherchips und Arbeitsspeicher. Laut dem Unternehmen haben sich die Einkaufspreise für diese Komponenten in den vergangenen Monaten massiv erhöht und sollen sich bis 2027 weiter verschärfen.

Hinzu kommt, dass Konsolen traditionell mit sehr geringen Margen oder sogar mit Verlust verkauft werden. Steigende Produktionskosten treffen die Hersteller daher besonders stark.

Die Xbox verliert ihren Preisvorteil

Vor allem die Xbox Series S war bislang als günstiger Einstieg in die aktuelle Konsolengeneration positioniert. Mit einem Preis von 499,99 Euro für das Basismodell fällt dieses Argument jedoch weitgehend weg.

Auch der Vergleich mit der Konkurrenz wird schwieriger. Die Xbox Series X mit Laufwerk kostet nun rund 150 Euro mehr als die Standardversion der PlayStation 5, während die Series S mit 1 TB preislich auf dem Niveau der digitalen PS5 liegt.

Restbestände könnten sich noch lohnen

Die neuen Preise gelten zwar offiziell seit dem 1. August 2026, allerdings haben viele Händler noch Lagerbestände zu den bisherigen Preisen. Wer schnell ist, kann deshalb unter Umständen noch deutlich günstiger zuschlagen.

Sobald diese Restbestände verkauft sind, dürften sich jedoch auch die Straßenpreise an den neuen Preisempfehlungen orientieren.

Hast du einen Fehler entdeckt oder weitere Infos zu diesem Artikel? Dann schick uns gerne dein !

Bei der Erstellung dieses Artikels kam Künstliche Intelligenz zum Einsatz (z. B. für Text, Recherche, Bilder oder Tabellen). Alle Inhalte wurden vor der Veröffentlichung sorgfältig von einem Menschen geprüft.

Kategorie(n)

Mehr entdecken

Weiterlesen