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70 Tage Nintendo Switch – Was hat sich getan?

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Also die Aufmerksamkeit von Euch hätten wir schon mal. Gut, dann ist nun wohl auch der richtige Moment unser kleines Zahlenspiel aufzulösen. Natürlich sind seit dem Release der Nintendo SWITCH erst 70 Tage vergangen. Doch was wäre die „künstlerische Freiheit“ wenn man nicht ein wenig Spaß damit haben darf ?! 😉

70 Tage Nintendo Switch – Was hat sich getan?

Seit dem Release der Nintendo Switch am 3.3. sind 70 Tage vergangen. Erinnern wir uns doch deshalb einmal gemeinsam zurück an Freude, Enttäuschung und Erstaunen als Nintendo Fan. Weil 4 Augen mehr sehen und erleben als 2 und 4 Hände schneller tippen als 2 werden euch die Eindrücke von gleich 2 Gamern nahegebracht.


Florian’s Eindrücke und Meinung

Hach ja, die Nintendo Switch. Ich weiß noch sehr genau wie ich reagiert habe als ich sie zum ersten Mal gesehen habe. Alles was ich dachte war: „Was ist das für ein Klumpat?“ – „Wieso ist die Konsole schon wieder so gnadenlos unterpowert?“ – „Wer soll das kaufen?“. Ich war maßlos enttäuscht, hätte nie gedacht dass diese Konsole etwas wird.

Die Trailer machten es nicht besser. Zu groß war die Enttäuschung. Aber da war etwas, dieses eine Spiel welches mich zum Kauf fast schon gezwungen hat.

„The Legend of Zelda – Breath of the Wild“. Eigentlich saublöd sich eine Konsole nur wegen einem Spiel zu kaufen, aber irgendwie hatte ich die Hoffnung in Nintendo doch noch nicht ganz aufgegeben und dachte schon ein bisschen weiter.

„Es kommt Mario Kart“

„Außerdem sind Offline Multiplayer Spiele bei Nintendo doch auch mehr zu finden“ – „Vielleicht in Zukunft ein neues Mario Abenteuer“ dachte ich. Naja und eigentlich ist das Prinzip der Switch ja auch gar nicht so blöd. Vielmehr habe ich mich dann schon so sehr mit dem Gedanken der Switch angefreundet, dass ich es verdammt cool fand portabel und auch auf dem Fernseher zocken zu können.

„Ich dachte eigentlich die Leute stürmen die Geschäfte…“

Am Tag des Releases war ich dann unglaublich aufgeregt. „Würden die Menschenmassen die Mediamärkte stürmen?“ – „Oh Gott, was ist wenn die Leute so durchdrehen wie damals bei der PS4?“. Dann am Tag X: nichts. Zumindest in Wien ging es total gesittet zu, fast schon fad. Irgendwie vollkommen unspektakulär ging ich aus dem Media Markt. Aber ich hielt die Nintendo Switch in meinen Händen, zusammen mit dem neuesten Zelda Teil.

3.3.17 – Die Nintendo Switch endlich in meinen Händen

Trotzdem war es ein komisches Gefühl. Es war endlich so weit, aber noch schien ich mich nicht übermäßig zu freuen. Dieses Gefühl, es war so eigenartig, und es hielt bis zum Auspacken an.

Aber dann hielt ich sie in meinen Händen. Dann hat es endlich gefunkt. Dieses magische Gefühl etwas total Cooles in der Hand zu halten, es war da! Das erste was mir auffiel, war die grandiose Verarbeitung.

Vor mir lag eine total edle Konsole, wie ich sie nicht erwartet hatte. Versteht mich nicht falsch, immerhin ist viel der Nintendo Switch aus Plastik, aber alle anderen Nintendo Konsolen waren immer solche Plastikbomber. Jetzt wirkt die Konsole irgendwie erwachsen.

Das erste Einschalten, noch magischer.

Alles, einfach alles an dieser Konsole hat begeistert. Auch „Breath of the Wild“ war fantastisch, obwohl viele Kritikpunkte aufkamen. Ich konnte es kaum fassen. Nintendo hat da wider mein Erwarten etwas wirklich Grandioses auf den Markt geworfen. Mit der Begeisterung kamen aber auch wieder die Enttäuschungen. Auch Mario Kart konnte daran nichts ändern.

Nintendo muss am Ball bleiben!

So gibt es logischerweise noch zu wenig Spiele. Klar dauert es diese zu entwickeln. Beim Konsolenrelease kann man nicht damit rechnen hunderte Spiele vorzufinden. Wenn dies so wäre, wäre das wahrscheinlich irgendwie sogar kontraproduktiv.

Dann müsste man sich unter anderem die Frage stellen wo man starten soll. Ankündigungen sind mir derzeit allerdings noch zu wenige.

Also: bitte Nintendo bleibt am Ball!

Verbesserungen der Systemsoftware sind auch noch notwendig. So fehlen mir persönlich noch einige Funktionen wie zum Beispiel ein Browser. Diesen kann man über einen Trick zwar benutzen, aber das ist wenn man kurz etwas nachschauen will noch zu umständlich.

Klar es gibt Handy, Tablet, Computer, was auch immer, es ist einfach bequemer! Alles in allem hat es Nintendo zusammengebracht einen totalen Pessimisten und Skeptiker zu einem Enthusiasten umzupolen. Deswegen: Weiter so!


Michael’s Geschichtsstunde

NINTENDO steht für mich für weit mehr als nur Spieleentwicklung.

Für Fans, wie meinen Kollegen Florian, mit dessen Hilfe auch dieser Artikel entstand, und mich, ist die Tatsache Nintendos Geschichte soweit zu kennen, um erzählen zu können das diese über 100 Jahre zurückgeht von höchster Wichtigkeit. Manch einer mag es  „Nerdiges Allgemeinwissen“ nennen. Ebenso den Fakt das im Jahr 1889 Nintendo Hersteller von Spielkarten war, also quasi der japanische Piatnik. Doch genau diese langjährige Geschichte gehört dazu, wenn man über Nintendo berichten möchte.

Der wahre Siegeszug Nintendos sollte erst Anfang der 1980iger beginnen. Um genau zu sein mit Donkey Kong in der „Game and Watch“ Variante.

Mit dem NES, erreichte uns dann die erste „Heimspielkonsole“ die uns das abtauchen in fantastische neue Welten ermöglichen sollte. Und ich denke diesen Moment als Geburtsstunde des „Konsolengenres“ zu bezeichnen ist nur fair.

In der über 30 jährigen Konsolen Geschichte Nintendos hat es der japanische Konzern bis heute auf beachtliche 7 Heimkonsolen (SWITCH inkl., Handhelds wie GB, GBC und GBA sowie DS Modelle nicht mitgezählt) gebracht.

Lange Zeit war NINTENDO unangefochtene Nr.1 am Heimkonsolenmarkt. Doch wenige wissen, dass die Kooperation zwischen Nintendo und Sony deren größten Konkurrenten schuf. Der japanische Spieleentwickler behaarte zu sehr auf der Weiterführung der Spiele Module, doch Sony sah die Zukunft auf Disc basierten Datenträgern.

Tradition vs. Fortschritt

Bei einer über 100 Jahr alten Geschichte ist Tradition ein fixer Bestandteil und Nintendo steht wie kein anderer Spielentwickler für Traditionen. Doch sollte genau diese Beharrlichkeit seitens Nintendo dazu führen, dass sie Ihren größten Konkurrenten nämlich die Sony Playstation mit entwickelte.

Auch die Entscheidung erst 2002 mit der Veröffentlichung des Gamecubes auf den „neuen“ Datenträger Zug aufzuspringen, nur um dann bei der Wahl der MiniDVDs wieder ins Fettnäpfchen zu treten, waren ein weiterer Sargnagel für „BIG N“.

Warum nun dieser kleine Ausflug in Nintendos Geschichte?!

Ganz einfach! – Bei der offiziellen Präsentation am 4.12.2016 zeigte Nintendo einen Trailer der aufzeigte, dass jede bisherige Nintendo Konsole in der  SWITCH steckt.

Sei es der horizontal benutzte JoyCon der an den Controller des NES erinnert, oder die SWITCH ergänzt mit beiden JoyCons an eine kleine Ausgabe des WiiU Controllers. Nintendo hat in die SWITCH jede Menge Geschichte gepackt mit der die neue Konsolengeneration gestartet wird und das lässt auf vieles Hoffen.

Als Kind der 90iger Jahre bin ich mit Nintendo groß geworden.

Wie viele andere Zocker heute, begann meine Leidenschaft damals mit dem Gameboy (ja die graue klobige Ziegelstein-Variante) Danach gesellten sich sämtliche Nintendo Konsolen hinzu bis zur Wii.

Es war fast schon ein schlechtes Gewissen welches sich bei mir auftat als ich 95 eine Sony Playstation dazu holte. Doch was sollte ich sonst tun? Um bei den Gesprächen am Pausenhof mithalten zu können reichte es leider nicht mehr von dem N64 zu berichten und wie genial Zelda darauf war (und bis zum heutigen Tage auch IST).

Nintendos „Sturheit“

ihren Weg zu gehen und nicht dem Mainstream zu entsprechen mag ja jetzt, viele Jahre später, ganz nett klingen, doch das Nerdherz als Nintendo Fan brach uns in den letzten Jahren als Anhänger von BigN einige Male.

So war die Wii auch die letzte Nintendo Konsole die ich mir nachhause holte (Twillight Princess sei dank) und ich wurde zum stillen Beobachter in Sachen Nintendo.

Trotz vieler Fehler die man BigN vorhalten kann haben Nintendos Entwicklungen immer mit Innovation und dem Mut anders zu sein überzeugt.

Zwar ein finanzieller Flop jedoch Lichtjahre voraus, war es der VIRTUAL BOY im Jahre 95 der den ersten Versuch in Richtung „Virtual Reality“ unternahm und gerade mal dem Rasenmähermann und dessen VirtualReality Konkurrenz machen konnte.

Die N64 brachte den Analogstick so wie das Rumble Feature mit sich. Zwei Errungenschaften die heute bei keiner Controllerversion mehr fehlen darf.

2006 gelang Nintendo dann der größte Clou in Sachen Innovation. Mit dem Release der Wii brachte man tatsächlich die ganze Familie vor den Bildschirm und selbst Großeltern die noch nie zuvor ein Videospiel gespielt haben „zockten“ mit Ihren Enkeln.

Die Wii-Remote inspirierte auch Sonys MOVE Controller und zeigte vor wie es gemacht wird. So aufregend und genial selbst ich das neue Prinzip bei Release fand umso mehr zeichnete sich im laufe der Zeit der Trend in Richtung Casual Gamer ab.

Die neue Zielgruppe wurde überhäuft mit Partyspielen doch wir Fans der ersten Stunde mussten gierig zur Konkurrenz blinzeln wenn wir große Spiele wie STAR WARS: THE FORCE UNLEASHED oder GOD OF WAR in abgespeckten Wii Versionen oder überhaupt nicht für die Nintendo Konsole bekamen. Auch phantastische Titel wie ein THE LEGEND OF ZELDA: TWILLIGHT PRINCESS konnten nicht allzu lang Trost spenden.



JEDOCH mit jener Innovation und dem Mut zum anders sein hält Nintendo mit dem Release der SWITCH nun zumindest wieder sehr gute Karten in der Hand um bei uns Fans für die Vergangenheit einzustehen!  Hoffentlich weiß Nintendo diese Karten auch richtig auszuspielen, denn ein wenig frischer Wind im momentanen Konsolen Alltagsbrei würde uns allen nur guttun.

Dann kamen die ersten Meldungen über Nintendos neue Konsole. Damals noch NX genannt. Der Fanboy in mir schrie schon laut auf vor Freude, doch der vorsichtige Zyniker hielt ihn zurück und meinte „mal abwarten“.

Ich wollte wirklich fest daran glauben, dass Nintendo es wieder weit nach vorne schaffen würde, aber da war immer noch deren Stolz, der ihnen schon so oft im Weg stand und auf Kosten von uns Spielern ausgetragen wurde.

Als mir dann die ersten Berichte und Bilder des neuen Zelda Titels, den wir nun seit mehr als 2 Monaten als „Breath of the Wild“ kennen und auch lieben gelernt haben, in die Hände fielen. Da trat der Zyniker einen Schritt zurück und lies den Fanboy ziehen.

Wie in meinen Hin und verzückt-Reisebericht zu besagten Titel ja geschrieben, hat Nintendo tatsächlich die Zelda Reihe revolutioniert und weiterentwickelt. Somit war die Hoffnung zurück, dass sich auch bei Nintendo selbst einiges weiterentwickelt hat.

Mit der SWITCH ging Nintendo einiges an Risiko ein.

Denn ein weiterer Rückschlag wie mit der WiiU würde der japanische Konzern nicht mehr verkraften um als noch ernst genommener Mitstreiter zu gelten.

Eine „HighEnd“ Konsole bekamen wir ja nicht gerade geliefert, wenn man den rein technischen Part betrachtet.

Ganz schön schick sieht der Hybrid aus Handheld und Heimkonsole ja schon aus und auch über die Verarbeitung kann man nichts Schlechtes sagen.

Allerdings 2017 mit HD Grafik und grandioser 1080p Auflösung als Kaufargumente einzubringen ist leider nicht ganz passend. Nun gut man muss allerdings eingestehen die SWITCH ist Nintendos „erste richtige HD Konsole“ also aus einem gewissen Standpunkt betrachtet ein unerschütterliches Argument jedoch wie bereits erwähnt … 2017!!!

Nintendo dürfte aus Ihren Fehlern in der Vergangenheit (zumindest) ein wenig gelernt haben und folgt dem Zeitgeist in Richtung technischer Weiterentwicklung zumindest bei Ihrer neuen Konsole.

Die SWITCH ist für mich im Augenblick die perfekte „Zweit Konsole“. Meine Spielzeiten in BREATH OF THE WILD entsprechen zwar eher der „PrimeTime“ und nach wie vor fasziniert mich der neueste Zelda Teil wie am ersten Tag. Auch mit Mario Kart 8 Deluxe und dem Online Modus verbringe ich gerade ausführlich viel Zeit und das auch gerne. Jedoch darf Nintendo auf gar keinen Fall den Fehler machen und in dieser kniffligen Zeit nachlassen. Ein Webbrowser muss her sowie die Unterstützung von Streaming Diensten alla NETFLIX und AMAZON Prime sind heutzutage ein Muss. Auch wenn ich Nintendos Erklärung toll im Sinne der Spielegemeinschaft finde: „die SWITCH sei zum spielen und nicht zum Serien streamen gemacht worden“, sind die Zeiten andere als noch zum Release der Wii.

Die Zeiten ändern sich einfach immer schneller. Was heute IN ist, kann ganz schnell morgen keinen mehr interessieren. Mit „Breath of the Wild“ und „Mario Kart 8 Deluxe“ hat Nintendo gerade zwei grandiose Titel auf den Markt gebracht, doch was erwartet uns in Zukunft? Nintendo darf jetzt auf keinen Fall vom Gas steigen, sondern muss uns Spielern zeigen, dass Sie uns nicht vergessen haben.


Florian’s Abschluss

An der Stelle möchte ich mich bei Michi bedanken! Was wir gemacht haben, war eine Art Experiment. Jeder von uns sollte einen Beitrag schreiben, den wir schlussendlich zusammenfassen würden. Eigentlich dachte ich, sie würden grundverschieden sein. Letztendlich haben beide gezeigt, dass so ein „Nintendo Gamer Herz“ gar nicht so verschieden schlägt. Außerdem wurde ich noch einmal an die großartige Tradition von Nintendo erinnert, welche ich nach der Enttäuschung der Wii U (Obwohl sie ja eigentlich gar nicht mal so schlecht gewesen wäre) weit weg gesperrt hatte. Dafür gilt ein großes Danke! In den kommenden Monaten, werden wir weiter berichten. Es folgt ein Beitrag nach 140, 210 und 365 Tagen, in welchem wir die jeweilige Situation thematisieren werden. Nintendo Switch – Top oder Flop? Wir werden sehen und berichten! Der Start war jedenfalls grandios!

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Interessant: Was kostet es ein Videospiel zu entwickeln?

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Videospiele-Publisher hüten sich notorisch geheimnisvoll über die Budgets die hinter ihren Games stecken, aber wenn eine Zahl „ausrutscht“, ist es schockierend was heutzutage Blockbuster-Titel (oder auch AAA-Games) kosten. Call of Duty, Grand Theft Auto & Co verschlingen Millionen von Dollar bis sie auf den Markt kommen.

Ein paar Videospiele-Publisher haben schon öffentlich über Kosten gesprochen und die haben es in sich! Die magische Zahl um die es sich dreht sind 10.000 US-Dollar. Diese werden pro Person pro Monat für die Entwicklung eines Games benötigt. Damit inbegriffen sind alle Overhead-Kosten: das durchschnittliche Gehalt, Ausrüstung, Mieten, Versicherungen, Krankheitstage, Urlaubstage, usw. – Wie bei jedem Unternehmen eben kalkuliert wird.

Also lasst uns etwas Mathematik aus dieser Zahl machen!

Sagen wir du bist ein Indie-Studio und hast gerade ein wenig Kleingeld auf Kickstarter gemacht. Du möchtest ein Game machen was aussieht wie ein Mega-Drive/SNES-Titel. Klingt einfach? Du benötigst dafür mindestens fünf Personen: einen Designer, einen Programmierer, einen Sound-Designer und zwei Künstler. 5 * 18 * $10.000 = $900.000. Ambitioniert? Das war erst der Anfang…

Wir machen ein Steam-Game für $29,99

Unser fiktives mittelständiges Entwickler-Team besteht aus 40 Personen und möchte in zwei Jahren ein grafisch aufwendigeres Game machen, welches schon ein paar Polygone mehr auf den Kasten hat als ein 16-Bit-Game. Du erwartest dir als Fan eine zeitgemäße Kampagne und einen Multiplayer-Modi, welcher dir viele Stunden Spielspaß bringt. Also lass uns rechnen: 40 * 24 * $10.000 = $9,6 Millionen. Klingt noch relativ billig? Gut, bei diesem Beispiel wird es sich um ein STEAM-Game handeln welches du zum Start um $29,99 bekommst.

Lass uns ein GTA machen!

Sagen wir du bist einer der Big-Player am Videospiele-Markt. Du möchtest mit Red Dead Redemption und Destiny konkurrieren. Natürlich eine Mörder-Aufgabe solch ein riesiges Open-World-Game zu kreieren. So viele Charaktere, Storylines, Fahrzeuge und Häuser zu kreieren. Das benötigt einige Ressourcen mehr! Sagen wir du benötigst 3 Jahre Entwicklungszeit, was schon sehr ambitioniert klingt und verwendest dafür 400 Mitarbeiter in mehreren Studios weltweit. 400 * 36 * $10.000 = $144 Millionen. Heftig? Darin beinhaltet sind noch keine Kosten für aufwendige CGI-Werbespots, Marketing, usw.

Nachdem die Videospiele-Industrie die Entertainment-Konkurrenz aus der Film- und Serien-Branche von der Wertigkeit her schon vor vielen Jahren überholt hat dürften diese Zahlen wenig erschrecken. Immerhin kostet eine Staffel Game of Thrones $100 Millionen oder auch der ein oder andere CGI-Blockbuster hat schon die $200 Millionen-Marke überschritten.

Ist das noch alles nachhaltig?

Wenn man die Gewinne der Publisher sich ansieht: Ja. Also kein Grund sich Sorgen zu machen. Jedoch wenn ein solches Projekt, welches rund $150 Millionen kostet und dann floppt, darf man sich nicht wundern wenn es diesen Publisher dann vielleicht nicht mehr gibt.

Original-Story: Kotaku.com

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Nintendo: 199 Tage Switch

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Es ist jetzt 199 Tage her, dass die Nintendo Switch rausgekommen ist. Unseren 70 Tage danach Beitrag habt ihr ja hoffentlich bemerkt und gelesen. Hier die Fortsetzung nach weiteren 129 Tagen.

Florian’s Erlebnisse

Seitdem Nintendo die neue Konsole erscheinen hat lassen, habe ich 3 Spiele gekauft. The Legend of Zelda, Mario Kart, und Snipper Clips. Das war es. Mehr nicht. Alle habe ich innerhalb kürzester Zeit durchgespielt gehabt. Und jetzt? Jetzt liegt die Switch seit 2 Monaten herum. Bis auf Splatoon 2 nichts neues, was mich interessieren würde. Nicht einmal ein Update seitens Nintendo, mit dem irgendwie das Interesse an der Switch wieder steigen würde.

Kein Update, das der Switch zusätzliche Funktionen beschert. Einerseits gefällt mir die Update-Politik der Japaner, andererseits könnte die Switch ruhig ein paar Extras vertragen.

Ok, das war gemein gesagt. Man kann nicht erwarten, dass im ersten Jahr des Lebenszyklus der Konsole ein Haufen Spiele zur Verfügung stehen. Immerhin wurden erst kürzlich wieder viele angekündigt. Aber trotzdem: Das Angebot ist im Augenblick mager. News zur Switch gibt’s ja zur Genüge. So ist ein Lieferengpass noch immer aktuell, es gibt neue Pro Controller im Mario bzw Zelda Look. Achja und übrigens: Mario hat jetzt außerdem noch den Beruf gewechselt. Klempner steht jetzt nicht mehr an erster Stelle. Warum auch immer ein so traditionsreiches Unternehmen wie Nintendo so etwas macht. Aber vielleicht erfahren wir das ja noch.

Ja, jetzt ist er hauptberuflich kein Klempner mehr…

Aber Spiele-technisch hat sich in letzter Zeit ja nicht viel getan. Na gut, immerhin kommt man jetzt, ein halbes Jahr nach Release drauf, dass man ein Achievement-System einführen könnte. Nach Microsoft und Sony kommt jetzt scheinbar auch Nintendo endlich daher damit. Die Systemsoftware, welche ja verwandt mit der des Nintendo 3DS ist, gilt als geknackt, den Spielestudios ist die Programmierung teilweise zu aufwendig, bei zu wenig Leistung und den Japanern vergeht allmählich die Lust auf die Konsole, weil sie einfach nie erhältlich ist. Ihr merkt, ich bin ein wenig frustriert wie es mit der Switch gerade läuft. Aber das muss nicht viel heißen, das war ich damals bei der PS4 auch. Ich erwarte mir einfach zu früh zu viele Spiele nach Release.

Tatsächlich läuft es bei dem japanischen Unternehmen alles andere als schlecht. Mehr als ca. 4,7 Millionen verkaufte Einheiten seit Release. Nicht übel. Am Einfachsten wäre es, wenn man wartet bis es schon mehr Spiele in den Laden geschafft haben, die Konsole allmählich billiger wird und dann zuschlägt. Meine Konsole jedenfalls, liegt gerade herum und auf ihr entsteht eine dicke Staubschicht.

Eine Staubschicht entsteht auf der Switch in der Mitte meines Zelda Schreines…

Ich hoffe das ändert sich bald. Und wie ging es meinem Kollegen Michael in der Zwischenzeit?

Michael’s Erlebnisse

Also ihr merkt schon, mein Kollege Florian ist eindeutig der größere Nintendo Fan Boy als ich es noch werden könnte. Und das ist als großes Kompliment und nicht anders gemeint.

Der Frust den mein Kollege gerade verspürt ist uns „Consoleros“, die zur Generation gehören die „Castlevania“, „Donkey Kong“ und „Metroid“ noch auf der Original NES Konsole und nicht ihrer Mini Ausgabe erlebt haben, wohl nur zu bekannt. „Zu hohe Preise beim Start einer Konsole“, „Lieferengpässe aufgrund zu hoher Nachfrage“ oder das heiß ersehnte Spiel zum Release nicht bekommen.

Metroid auf der NES. Legendär.

Um unserer „Days after“-Reihe treu zu bleiben, begleitet mich doch wieder auf eine kleine Zeitreise. In eine Zeit, in der das Internet erst groß wurde und Amazon nicht mehr als eine Dysgraphie war.

Im ersten Teil habe ich ausführlich darüber berichtet welch Traditionsbewusstes Unternehmen Nintendo ist. Nimmt man die Launch-Titel Liste von Nintendo etwas genauer unter die Lupe, kommt diese Tradition auch wieder ans Tageslicht.

FAMICOM / NES – Nintendo Entertainment System
JAPAN Launch: 15. Juli, 1983
Donkey Kong
Donkey Kong Jr.
Popeye

 

EUROPA Launch: 1. September, 1986
10-Yard Fight
Excitebike
Ice Climber
Mario Bros.
Pinball
Popeye
Stack-Up
Tennis

 

SUPER FAMICOM / SNES – Super Nintendo Entertainment System
JAPAN Launch 21. November, 1990
F-Zero
Super Mario World

 

EUROPA Launch: 11.April, 1992
F-Zero
Super Mario World
Super Tennis

 

Selbst beim japanischen Release des N-64 im Jahre 1996 waren es gerade mal drei Spiele die BigN zum Start ins Rennen schickte.

NINTENDO 64
JAPAN LAUNCH 23 Juni, 1996
Pilotwings 64
Saikyō Habu Shōgi
Super Mario 64

 

EUROPA LAUNCH: 1 März, 1997
FIFA Soccer 64
Pilotwings 64
Star Wars: Shadows of the Empire
Super Mario 64
Turok: Dinosaur Hunter
Wayne Gretzky’s 3D Hockey

 

Ihr seht also, die Tradition hat wieder zugeschlagen. Nintendo startete nie mit mehr als 3 Launch Titel in eine neue Konsolen Generation. Die Tatsache, dass wir beim Europa Launch meist in den Genuss mehrerer Titel kamen, lag leider auch nur daran, dass wir dafür meistens erst ein Jahr später die neue Konsole in Händen halten durften.

Neues Jahrzehnt, Neuer Ansatz? 

Erst mit dem Release der Wii 2006 und einem fast zeitgleichen und weltweiten Release änderte sich dieser „3 sind genug“ Plan.

Elf Jahre später und viel Lehrgeld seitens Nintendo kehrten sie mit der „Switch“ erfolgreich auf den Konsolen Markt zurück.

Viele Launch-Titel erwarteten uns am 3.3.2017 zwar nicht, jedoch war es meiner Meinung nach einer der Besten Launches in Nintendos Geschichte. Die lange Entwicklung und Produktionszeit von „Zelda: Breath of the Wild“ hat sich wahrlich ausgezahlt und lässt mich, anders als meinen Kollegen Florian, die wenigen Titel die es bis jetzt für die Hybrid Konsole gibt, sehr leicht verkraften.

Link und Co haben mich bis zum Release von „Mario Kart 8: Deluxe“ und weit darüber hinaus, ja ich erforsche Hyrule noch immer und finde immer noch(!!!) zuvor übersehene Bereiche, begleitet.

Das erste DLC Paket „Die legendären Prüfungen“ hat mein Spielerlebnis natürlich noch mal verbessert und ich gebe offen und ehrlich zu … Ich werde allmählich zum FANBOY! 😉

Die legendären Prüfungen – Eine gelungene Erweiterung

Bereits in Teil 1 unseres „Days After – Berichts erklärte ich das die SWITCH für mich einfach nur die perfekte  „zweit“ Konsole ist. Diese Meinung hat sich auch nicht geändert. Mag jetzt hart klingen und für Fans die sich Spiele Support wie bei der PS4 erhofft hatten sicher noch härter sein, doch mir macht durch die Realisierung dieses Fakts die Switch auch noch nach 199 Tagen sehr viel Spaß.

Bei der Gamescom in Köln durfte ich allerdings bereits „DEN“ nächsten TOP-Titel für die Switch anspielen, welcher die Fans wieder für eine kurze Zeit entschädigen dürfte.

Mit „Super Mario: Odyssey“ kommt nicht nur das erste echte „Open World 3D Mario“ seit „Super Mario Sunshine“ zu uns nach Hause, sondern ein wahrer HIT!!! Mehr über das Game werdet ihr in den nächsten Tagen auch bei uns hier auf der Seite lesen dürfen … seit gespannt.

Der Nächste große Hit? Super Mario Odyssey

Die neue Nintendo Konsole spaltet mal wieder die Gamer Gemeinde. Die einen lieben sie, die anderen sind frustriert wegen ihr. Aber mal ehrlich: Geht es uns nicht bei jeder Konsolengeneration so? In Teil 1 unserer Reihe ging ich auch auf die Fehler Nintendos ein, die sie ohne Frage den Konsolenkrieg hat verlieren lassen, bevor dieser wirklich begonnen hat. Ich sehe weiterhin positiv in die Zukunft mit der Switch und die erst am 13.9. veröffentlichten Gaming-News von „NintendoDirect“ lassen die Zukunft ein wenig besser aussehen. Die da unter anderem wären:

  • Rocket League für Nintendo Switch im Winter, mit einigen Nintendo-Autos.
  • Das Multiplayer-Strategierollenspiel Arena of Valor bahnt sich den Weg vom Smartphone auf Nintendo Switch, und zwar ebenfalls im Winter
  • Die lange angekündigt Switch-Umsetzung von The Elder Scrolls V Skyrim kommt am 17. November. (besser spät als nie, oder?! 😉 )
  • Auch Doom und Wolfenstein II: The New Collossus, zwei nahezu legendäre Bethesda-Shooter, werden für Switch portiert. Release: Doom – Ende 2017, Wolfenstein II – Anfang 2018.
  • Einige Arcade Classics wie Mario Bros. von Nintendo werden erneut für den Nintendo Switch eShop umgesetzt
  • SquareEnix: Octopath Traveller hat Nintendo schon vor einiger Zeit angekündigt. Es erinnert an ein SNES-Spiel in aufwändigem 3D. 8 miteinander verwobene Geschichten sollen den Spieler an den Bildschirm fesseln. Allerdings erst 2018, aber vorher gibt’s noch eine Demo.

Ich hoffe Part 2 unseres „Nintendo Switch – Special“ hat meinen Kollegen Florian langsam wieder ein wenig aufgemuntert. Wann unser dritter (und letzter??? – wer weiß was uns Verrückten noch einfällt) Teil kommen wird können und wollen wir an dieser Stelle noch nicht verraten. ABER er wird kommen, soviel ist sicher!

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Destiny 2: Spieletest Round-Up und erste User-Meinungen

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Die „Rote Legion“ hat die letzte sichere Stadt auf der Erde eingenommen. Vieles ist neu, vieles bleibt beim bewährten System. Was sagt die weltweite Fachpresse?

Metacritic hat dazu den Durchschnittswert 85/100 errechnet nachdem 50 Wertungen (PS4-Version) eingegangen sind.

Besonders erfreut über den Release von Destiny 2 zeigte sich Gamesradar.com, für welche der „FPS-RPG-Traum“ damit realisiert wurde und die volle Punktzahl (5 von 5) bekommen hat.

„Potenzial für hunderte Stunden Spielspaß“

Die Kollegen von Gameinformer.com sind da schon etwas kritischer, obwohl sie meinen der Titel hat Potenzial für Hunderte Stunden Spaß und Abenteuer mit Freunden. Allerdings wird das schwer fassbare Gleichgewicht zwischen Tiefe und Zugänglichkeit der Story kritisiert. – Gut das ist uns auch schon beim ersten Teil aufgefallen.

Die deutsche Gamepro findet Destiny 2 in jeder Hinsicht besser als Teil 1, aber dann doch eher eine Evolution statt einer Revolution. Bemängelt werden wenig technische Highlights, kaum neue Gegnertypen und fiese Spawn-Punkte für die Gegner – welche plötzlich hinter dir auftauchen. Auch die Storyline wirkt für die Redakteure sehr unkreativ, da es sich um die alte Leier „Gut gegen Böse“ handelt.

Destiny 2 = Destiny 1.5?

Anders sieht das IGN: Jene erwähnen wieder die starke Erzählung der Kampagne (fast so als hätten sie Teil 1 nicht gekannt). Gefallen hat ihnen das sehr „soziale Gameplay“, welches wie bereits erwähnt Garantie für mehrere hundert Stunden Spielspaß bietet. Die „bösen Kommentare“ bleiben aus, lediglich ein paar Bugs und Mängel an den Event-Optionen haben gestört. Etwas kritischer sieht es da schon Gamespot.com. Die Amerikaner sehen mit Destiny 2 den Grund wieder wöchentlich die Spieler in die Welt des Bungie-Abenteuers zurückzubringen. Große Meilensteine – bis auf neue Planeten – erwähnt man nicht.

Anders als die Fachpresse urteilen viele (enttäuschte) Gamer. So hält Destiny 2 bei den User-Kritiken aktuell bei 5,9/10 und damit deutlich schlechter als die Presse-Wertungen. Viele sehen in der Fortsetzung eher ein Destiny 1.5 und sind von der Preisgestaltung eines „Über-Add-Ons“ eher wenig angetan. Auch dieselben Gegner und die andauernden Wiederholungen – der selben Gegner – ist ziemlich öde. Für viele.

Zum Vergleich: Destiny 1 konnte bei 95 registrierten Wertungen auf Metacritic 76/100 Punkten bei der Fachpresse und 6,1/10 bei 5351 User-Wertungen erringen.

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Destiny 2 sorgt für die erfolgreichste Startwoche des Jahres auf Konsolen

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Bungie und Activision haben am 6. September um Mitternacht den Spielern weltweit das weltberühmte First-Person-Actionspiel Destiny 2 auf PlayStation 4-Systemen (mit zeitlich begrenzten Exklusivinhalten) und Xbox One gebracht.

Schon der erste Teil von Destiny setzte Maßstäbe als größter Konsolenstart einer neuen Videospielreihe, doch Destiny 2 kann den Rekord in puncto Spielerzahlen und digitalen Verkäufen in der Startwoche nochmals übertrumpfen. Im nächsten Monat öffnet sich das Universum zum ersten Mal auch für PC-Spieler. Destiny 2 für PC kann bereits vorbestellt werden und ist ab dem 24. Oktober im Einzelhandel erhältlich. Es ist das erste Nicht-Blizzard-Spiel, das digital über Battle.net, den Online-Spieledienst von Blizzard Entertainment, verfügbar sein wird.

„Es ist aufregend, die Spielerzahlen auf einem solch hohen Level zu sehen – mit rekordbrechenden Zahlen im PlayStation Store und weiteren Rekorden bei den Vorbestellungen. Destiny 2 legt einen tollen Start als erfolgreichste Launch-Woche des Jahres auf Konsole hin“, so Eric Hirshberg, CEO von Activision. „So schafft Destiny 2 schon jetzt die Voraussetzungen für eines der größten Ereignisse in der Videospiele-Branche in diesem Jahr – und die PC-Version folgt erst noch.“

Pete Parsons, CEO von Bungie, erklärt: „Wir haben in dieser Woche mit unserer Community einige große Meilensteine erreicht.“ Und fügt hinzu: „Uns haut es echt um, dass wir in Destiny 2 acht Tage hintereinander mehr als eine Million Spieler gleichzeitig in unserer Welt begrüßen durften. Das motiviert und ehrt uns ungemein, und wir freuen uns schon darauf, unseren Spielern die nächsten Inhalte zu zeigen!“

Im dritten Jahr hintereinander belegt Destiny bei den Konsolen-exklusiven Spielen Platz 1 auf Twitch, was gesehene Minuten betrifft. Destiny 2 hatte inklusive der beiden Betas bereits vor Start des Raids, der beliebten Endspiel-Erfahrung für 6 Spieler, mehr als 600 Millionen auf Twitch angesehene Minuten. Der Raid „Leviathan“ ging am 13. September live und schoss bei Twitch sofort auf Platz 1 basierend auf gleichzeitigen Zuschauern.

Destiny 2 schickt den Spieler auf eine epische Reise durch das Universum, um die Menschheit vor der Vernichtung zu retten. Das Spiel begrüßt neue Spieler im Universum wie auch alle, die seit Anfang an mit dabei sind, und bietet eine Vielzahl von Modi und Aktivitäten. In der Story von Destiny 2 ist die letzte sichere Stadt der Erde gefallen und liegt in Trümmern, erobert von einer mächtigen neuen Armee. Die Spieler müssen neue Fähigkeiten und Waffen meistern, um die Streitkräfte der Stadt wieder zu vereinen, und gemeinsam zurückschlagen, um ihre Heimat erneut für sich zu beanspruchen.

In Destiny 2 erschafft jeder Spieler einen „Hüter“, die auserwählten Beschützer der Menschheit. Die Spieler können wählen, ob sie die kinoreife Story-Kampagne spielen oder in kooperativen Modi, darunter die Strike-Missionen, umfangreiche Zielorte erkunden wollen. Kompetitiven Spielern bietet Destiny 2 spannende 4-gegen-4-Mehrspieler-Partien im „Schmelztiegel“. Ein brandneues, Community-orientiertes Feature, das am Dienstag in Destiny 2 veröffentlicht wird, ist das Guide-Spiele-System, das Spielern hilft, gleichgesinnte Gruppen zu finden, um die anspruchsvollsten Aktivitäten in Destiny 2 anzugehen.

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Mittelerde: Schatten des Krieges – Hands On @ gc17

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MITTELERDE: SCHATTEN DES KRIEGES war ohne Frage einer der begehrtesten Titel bei der gamescom. Ob sich der Hype um die  Fortsetzung des Überraschungs-Hits aus dem Hause Monolith wirklich auszahlt habe ich für euch vor Ort heraus gefunden:


Das starke Lizenzen nicht auch immer starke Spiele bedeuten, dass wissen wir Gamer nur zu gut.

DER HERR DER RINGE Hype war schon seit langen verstummt und DER HOBBIT musste sich erst noch beweisen. Frischer Wind im Fantasy Genre musste her und MITTELERDE: MORDORS SCHATTEN war die erste leichte Brise. Wobei so ganz frischen Wind brachte Waldläufer Talion dann doch nicht mit.

Böse Zungen bezeichneten das Spiel auch „liebevoll“ als ASSASSINS CREED 5: MITTELERDE.

Monolith ging auf Nummer sicher und erfand das Rad nicht neu, sondern hat das beste aus Openworld Spielen wie Assassins Creed, Watchdogs oder der Arkham-Reihe genommen und damit den Überraschungshit 2014 in die Wohnzimmer der Gamer gebracht.

Mit MITTELERDE: SCHATTEN DES KRIEGES, die Fortsetzung der Geschichte rund um den ehemaligen Waldläufer Talion und dessen „Ringgeist“ –  Celebrimbor ist bereits ab 10.Oktober. 2017 im Handel erhältlich.

Somit war der Titel natürlich bei der gamescom vorab zu testen und ein purer Garant für lange Warte Schlangen. Ich habe den Trip nach Mittelerde für Euch gewagt und meine Ork-Armee in die Schlacht geschickt.

Das „Nemesis-System“ dass für mich den besonderen Reiz des Vorgängers ausmachte wurde von Monolith ordentlich „gepimpt“

War es in Teil 1 zum größten Teil nur möglich Feindschaften zwischen den Orks zu erzeugen müsst ihr diesmal Ork-Anführer „rekrutieren“ um diese in „Burg Belagerung – Szenarien“ für Euch kämpfen zu lassen.

Da die gamescom – Version uns bereits zu einem späteren Zeitpunkt des Spieles eine solche Belagerung miterleben lässt hat Talion bereits ein beachtliches Schaar von Orks um sich versammelt. Selbst redend das im finalen Spiel der Weg zu einer solchen Heerschar lang, blutig und vor allem teuer sein wird.

Doch gamescom“ sei Dank und so kommen wir sogar in den Genuss die Auswahlmöglichkeiten zu haben ob wir die feindliche Burg auf berittenen Einheiten, giftigen Riesenspinnen oder mit „Spreng-Orks“ erobern möchten.
Sogar die „Wrecking Ball“ Methode käme in Frage, wenn wir auf gewaltigen Kreaturen einfach die Mauern zum Einsturz bringen.

Als Anführer kämpfen wir natürlich an vorderster Front und klettern über die Zinnen auf deren anderen Seite bereits einige Bogenschützen auf uns warten.
Ziel ist die Sicherung von drei Flaggenpunkten.

Diese Alleine einnehmen zu wollen ist nicht die beste Idee da ein schier nie enden wollender Strom an Feinden ihr bestes gibt um uns daran zu hindern. Wir müssen also unseren Untergebenen den Weg frei machen und sie unterstützen.

„Lasst uns Orks jagen!“

So spaßig das wilde Massaker auch sein mag geht die Übersicht inmitten von dutzender feindlicher Orks und deren Anführer leider schnell ins Chaos über.
So stecken wir auch blitzschnell zwischen zwei Nemesis-Widersachern fest die nicht besonders gut auf uns zu sprechen sind während unsere Kommandanten fallen wie die Fliegen.

Dank der Unterjochen – Fähigkeit holen wir uns zwar wieder Nachschub allerdings verlor die Belagerung dadurch an Tiefe.

Die Masse an Feinden plus eine unruhige Kamera ließ die an sonst fabelhaften Kämpfe ein wenig chaotisch wirken.
Der Spiel Spaß litt glücklicherweise nicht sonderlich darunter.
Allerdings denke ich mir, dass diese Punkte gerade zu Beginn für Frust Momente bei Spielern führen könnten.

Das Nemesis-System wird geschickt mit der Belagerung der feindlichen Schlösser kombiniert so dass die eigenen Verbündeten mehr Bedeutung gewinnen und jeder Verlust eines Gefährten wirklich schmerzt.

Der neue Doppelsprung erleichtert die Navigation spürbar. Schnelle Wechsel zwischen den Ebenen erlauben Attacken aus luftiger Höhe, die selbst Ezio Auditore vor Neid erblassen lassen.

Talion schwingt das Schwert weiterhin mit Anmut eines Waldläufers und das Kampfsystem wurde seit dem ersten Teil noch einmal verbessert. Auch wenn die Gefechte teils im Chaos versinken, die Inszenierung des Action-Abenteuers ist ganz großes Kino.

Auf der Playstation 4 Pro fliegen die Fetzen und dramatische Kamerawinkel fangen die Action immer wieder treffend ein.

„Mittelerde: Schatten des Krieges“ bringt keine weltbewegenden Veränderungen mit sich jedoch verbessert es die Stärken des Vorgängers spürbar.

Das „Herr der Ringe“-Abenteuer wird mit Sicherheit ein starker Konkurrent im Rennen um das am sehnlichst erwartete Open-World-Spiel des Jahres – neben „Assassin’s Creed: Origins“.

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