Michael Weingärtner Michael schreibt seit 2017 leidenschaftlich über Games, Filme und Serien. Als Level-40-Konsolero bringt er nicht nur jahrelange Spielerfahrung mit, sondern auch ein geschultes Auge für Storytelling und Charakterentwicklung. Seine Spezialisierung liegt in der Analyse von Blockbustern, Streaming-Highlights und Gaming-Franchises, wobei er tief in die Lore von Star Wars und Dungeons & Dragons eintaucht. Mit Humor, Fachwissen und einem klaren Blick für Details liefert Michael spannende Einblicke für alle, die Unterhaltung lieben.
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Mit God Wars: The Complete Legend erwartet uns Nintendo Switch Besitzer nun eine erweiterte Port-Fassung, des vor ein paar Jahren für die Vita und PS4 erschienenen Titels. Ob der Götter Krieg auch heute noch überzeugen weiß, lest ihr im folgenden Test.
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Japanische Geschichtsstunde
In die Story rund um Schicksale von Prinzessinnen, launenhafte Göttern und magischen Spiegeln verwebt Kadokawa Games Elemente japanischer Geschichte und Mythen.
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Die Königin von Fuji, Tsukuyomi opfert eine ihrer Töchter, um die ruhelosen Götter zu beschwichtigen und eine Zeit des Friedens einzuläuten. Dreizehn Jahre später macht sich Prinzessin Kaguya auf, um nach ihrer verschwundenen Mutter, Königin Tsukuyomi, zu suchen.
Auf ihrem Weg trifft sie auf zahlreiche neue Freunde die sich sehr nahtlos in die Kämpferriege einfügen. In Comic-Montagen und Dialogen zwischen (oder während) Kämpfen wird die Story vorangetrieben. Fans von glitzernden Augen und so manch unpassenden Kostümen können sich in englischer als auch japanischer Sprachausgabe verwöhnen lassen.

Kämpfe im Runden Takt
Die rundenbasierten Kämpfe wirken solide und spielen sich mit der vertrauten Gitteranordnung auf „schwebenden“ Geländepartien ab. Eine Partie setzen wir je nach unseren Wünschen zusammen und arbeiten uns über das Spielfeld. Statt einfach zwischen ihnen rum zu springen wird die manuelle Auswahl von Feinden, jedoch nach Dutzenden Stunden zur lästigen Pflicht.
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Zug um Zug taktieren wir uns durch die Kämpfe und werden dabei stark an die 90iger Jahre Klassiker wie Final Fantasy Tactics oder Vendal Hearts erinnert. Die abwechslungsreichen designten Schlachtfelder lassen sich uneingeschränkt rotieren und heran zoomen, so dass man immer den Überblick behält.
Die KI-Kontrolle ist nützlich, wenn man den Heiler das Spielbrett überlässt um sich selbst auf die wesentlichen Kämpfe zu konzentrieren. Fans von Fire Emblem werden sich schnell wie zu Hause fühlen, auch wenn die Benutzerfreundlichkeit von besagten Wünschens wert gewesen wäre.
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Doch trotz Anime-Anstrichs wirkt die Grafik leider sehr veraltet und die unspektakuläre Inszenierung überzeugt leider auch nicht. Neben den Rundenschlachten im Schachbrettstil hält allerdings die Charakter Entwicklung gekonnt bei Laune. Individuelles Ausrüsten und trainieren sowie das Experimentieren mit verschiedenen Klassenkombinationen weiß zu gefallen.
Über den Umfang kann man sich nicht beschweren. Eine lange Kampagne, drei Schwierigkeitsgrade und viele Klassenkombinationen bieten hunderte Stunden Spielspaß die mit Nintendos Hybridkonsole auch unterwegs zu absolvieren sind. Der Vorteil zu früheren Zeiten ist auf jeden fall die Speicher Möglichkeit jederzeit und der anpassbare Schwierigkeitsgrad. Nur eine deutsche Lokalisierung hat es auch diesmal nicht geschafft.
Fazit:
Leider wirkt God Wars: The Complete Legend zu sehr wie ein Relikt aus fernen Tagen aus der Hoch-Zeit von japanischen Taktik Rollenspielen. Für Fans von Genre-Highlights wie Shining Force und Final Fantasy Tactics die die „besagte Zeit“ wieder einmal aufleben lassen wollen ist God Wars: The Complete Legend auf alle Fälle einen Blick wert.
God Wars: The Complete Legend bietet das Originalspiel sowie die Erweiterung Labyrinth von Yomi und ist seit heute dem 04. September für die Nintendo SWITCH erhältlich.
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Ein Relikt aus fernen Tagen! Genre-Fans werden es mögen, alle anderen werden damit keine Freude haben!





