Capcom enthüllt geheime Pläne: So anders hätte Resident Evil 9 ursprünglich werden sollen
Resident Evil 9 war ursprünglich als Open-World-Online-Spiel mit mehreren Figuren geplant. Capcom hat diese Gerüchte jetzt bestätigt und verrät, warum man sich doch für klassischen Horror entschied.
Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
Capcom hat in einer neuen Entwicklerbotschaft erstmals bestätigt, dass Resident Evil 9 / Requiem in einer frühen Phase ganz anders geplant war: Als Open-World-Spiel mit Multiplayer-Fokus und mehreren spielbaren Figuren. Damit bewahrheiten sich monatelange Gerüchte rund um ein radikales Konzept, das inzwischen vollständig verworfen wurde.
Im Video-Statement auf der offiziellen Resident Evil-Website zeigt Regisseur Koshi Nakanishi frühes Material des kommenden Spiels. Producer Masachika Kawata ergänzt: „Wir haben damals viele verschiedene Systeme ausprobiert.“ Nakanishi präzisiert: „Vielleicht habt ihr die Gerüchte gehört, etwa über ein Online-Resident-Evil oder ein Open-World-Setting. Das haben wir tatsächlich getestet.“
Von Multiplayer zu klassischem Horror: Warum Capcom die Reißleine zog!
Die frühe Version von Resident Evil 9 sollte auf extreme Action-Kämpfe setzen, eine offene Spielwelt bieten und mehrere spielbare Charaktere integrieren. Doch laut Capcom habe sich diese Richtung nicht mit dem gewünschten Spielerlebnis gedeckt. Das Kernkonzept des Spiels sei „süchtig-machende Angst“ und die lasse sich besser in einem fokussierten, atmosphärischen Setting erzeugen. Das wurde auch deutlich gemacht mit der Auswahl der Hauptprotagonistin.
Viele Fans fühlen sich nun bestätigt. Leaker wie Dusk Golem hatten bereits seit 2020 (!) davon berichtet, dass Capcom intern mit Open-World-Mechaniken experimentierte. Doch in der Community wurde lange gestritten, wie glaubwürdig diese Infos wirklich waren. Die offizielle Bestätigung beendet die Spekulation und zeigt gleichzeitig, wie dynamisch und unvorhersehbar Spieleentwicklung sein kann.

Resident Evil Requiem hätte auch ein Open-World-Spiel werden können. – Bild: Capcom
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Kommentarflut auf Reddit: „Dusk hatte doch recht“
Die Reaktionen auf Reddit fallen eindeutig aus: Zahlreiche User loben Capcom für die Offenheit und beglückwünschen den Insider Dusk Golem zu seinen korrekten Infos. „Sie spielen mit ihm wie mit Kanzler Palpatine“, kommentiert ein User scherzhaft. Andere vermuten sogar, Dusk arbeite insgeheim bei Capcom, so treffsicher seien seine Leaks.
Ein Kommentar bringt es auf den Punkt: „Viele dieser falschen Leaks waren eigentlich mal wahr, nur hat sich das Spiel eben seitdem verändert.“ Genau das scheint beim nächsten großen Resident Evil-Hauptspiel der Fall gewesen zu sein.
Resident Evil 9 / Requiem: Rückbesinnung auf Horror
Die Abkehr vom Open-World-Ansatz dürfte vor allem Veteranen der Serie freuen. Viele Spieler sehnen sich nach klassischen Horror-Elementen, wie sie in Resident Evil 7 oder dem gefeierten Remake von Teil 2 zu finden waren. Capcom betont nun, dass Resident Evil 9 genau in diese Richtung geht: düster, intensiv, unvorhersehbar.
Zwar bleibt offen, ob manche Elemente aus der Open-World-Testphase in Mini-Form erhalten bleiben. Aber eines ist klar: Das endgültige Spiel wird ein klassisches Resident Evil, mit Fokus auf Atmosphäre, begrenzte Ressourcen und beklemmende Spannung.
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