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Remothered: Broken Porcelain (PC) – Review

Broken betrifft nicht nur den Titel des Spiels, sondern leider auch das komplette Game.

Review von
Remothered

Das Wichtigste in Kürze

  • Langsame und schwerfällige Steuerung
  • Lauter Bugs
  • Tolle Grafik

Remothered: Broken Porcelain ist der Nachfolger des erfolgreichen Indie-Horror-Titels Remothered: Tormented Fathers aus dem Hause Stormind Games. Wir haben das Spiel für euch auf dem PC getestet.

Der Nachfolger ist eigentlich ein Sequel zum ersten Teil. Hierbei spielen wir teils die Vorgeschichte zu Tormented Fathers. Protagonistin ist Jennifer, die im Ashmann Inn als Zimmermädchen arbeiten muss, aufgrund ihrer heiklen Vergangenheit. Doch bald trifft sie auf Freundinnen und Angestellte, die sich in in angriffslustigste Monster verwandeln und Jen durch das Hotel jagen. Dabei wird klar, sie ist kein normales Mädchen und sie ist die Einzige die diese alptraumhafte Schleife durchbrechen kann.

Remothered 01

Remothered: Broken Porcelain: Die rote Nonne ist zurück

Eine nervige Steuerung killt den Horror in Remothered: Broken Porcelain

Remothered: Tormented Fathers war ein tolles Game, das von vielen Horror-Fans gefeiert wurde. Entsprechend hoch war die Vorfreude auf Remothered: Broken Porcelain. Leider erhielten wir ein unfertiges Game, das so Broken ist wie sein Titel. Die Steuerung gestaltet sich äußerst langsam und schwerfällig. Während man sich im ersten Teil nicht wehren konnte und immer vorsichtig durch die Villa schleichen musste, ist es hier anders. Wir erhalten Messer um die Gegner abzuwehren, erhalten Objekte um sie zu stunnen oder zu Boden zu bringen. Der Stealth-Horror ist total verflogen. Auch das wechseln zwischen hocken und stehen, erfolgt nur langsam. Wenn man durch die Tür durchgebrochen ist, läuft Jennifer nicht einfach weiter. Nein, sie geht und die SHIFT Taste muss erneut gedrückt werden. Doch da kann es schon zu spät sein.

Später entdeckt Jennifer auch besondere Fähigkeiten, so wie das Steuern einer Motte um Feinde abzulenken oder die Umgebung sicherer erkunden zu können. Doch ohne aufleveln ist die Zeit der Motte sehr kurz und ihre Steuerung schwierig. Man fliegt da hin wo man hinschaut. Die Tasten ASD waren praktisch nutzlos im Mottenmodus. Da bleibt man dann gerne auch mal irgendwo hängen. Im Vergleich ist die Steuerung also hier wesentlich unsauberer programmiert.

Remothered 02

Remothered: Broken Porcelain: Wir erhalten einen Einblick in Jennifers Vergangenheit.

Von Bug zu Bug zu Bug

Die Steuerung ist leider nicht das Einzige, was das Spielen erschwert. Auch die Bugs die sich aneinander reihen frustrieren stark. In den ersten 4 Stunden des Spiels, musste ich das Game 5 Mal beenden und neustarten. Denn entweder hat der Sound im Loop festgehangen oder ich war irgendwo festgebuggt. Ich konnte mich dann also gar nicht mehr bewegen. Auch die Schnitte zwischen Cut-scene und Spiel sind unsauber. Die Sequenz bricht praktisch ab und man wird ins Spiel geworfen und das obwohl die Grafik fantastisch aussieht. Auch die Story ist nicht schlecht und vervollständigt die Lücken aus dem Vorgänger. Nichts desto trotz bleibt der Spielspaß dabei auf der Strecke und die Motivation sinkt von Minute zu Minute. Lieber hätte ich natürlich einen positiven Review geschrieben, auch dem Vorgänger zu Ehren, doch leider ist es mir kaum möglich positive Dinge in dem Game zu finden.

Info: Mittlerweile haben die Entwickler bereits einige Updates veröffentlicht, die aber die größten Bugs nicht behoben haben.

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Fazit

Remothered: Broken Porcelain ist unspielbar. Die Frustration lässt alle Horror-Elemente verfliegen und das ist Schade. Denn die Entwickler können es, wir haben es ja gesehen. Doch leider ist der zweite Teil der Triologie ein unfertiges Spiel das nicht der Rede wert ist. Zum aktuellen Zeitpunkt kann ich es nicht empfehlen. Spielt lieber den ersten Teil und belasst es dabei.

ReviewWertung

4SCORE

Remothered: Broken Porcelain ist mehr frust als Horror und wird seinem Vorgänger nicht gerecht.

Detail-Wertung

Grafik

10

Sound

6

Gameplay

3

Story

9

Motivation

1

Steuerung

3

Test-Hardware: Intel Core i7 8700K, Nvidia GeForce GTX 1070 Ti, 12x 3.70GHz, 16GB DDR4, Gigabyte Z370P D3 Mainboard. Gespeichert auf Crucial MX300 SSD

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