PS5-Upgrade: Neues Patent enthüllt „Beschleunigung“ von Ray-Tracing
Ray-Tracing-Patent von Systemarchitekt Mark Cerny könnte bald Änderungen für die PlayStation 5 (PS5) bedeuten.
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Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
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Ein neues Patent von Sony soll Ray-Tracing auf der PlayStation 5 (PS5) verbessern. Findige User haben die Patentanmeldung des Unternehmens entdeckt, dass von Mark Cerny eingereicht wurde.
Der Twitter-User @Onion00048 machte diese Woche auf die Patentanmeldung aufmerksam. Laut dem Tweet hat „Sony Interactive Entertainment ein neues Patent eingereicht, das darauf hindeutet, dass der Plattforminhaber versucht, seine Raytracing-Effekte auf PS5 zu optimieren.“
Was bedeutet dieses Ray-Tracing-Patent für die PS5?
Die offiziellen Papiere für das Patent zeigen, dass es von Mark Cerny, dem Systemarchitekten der PS5 eingereicht wurde. Das Patent selbst erwähnt „System und Verfahren für beschleunigtes Ray-Tracing und System und Verfahren für beschleunigtes Ray-Tracing mit asynchronem Betrieb und Strahltransformation“. Mit anderen Worten, diese neue Methode zur Implementierung von Ray-Tracing würde die Gesamtleistung verbessern, wenn die Funktion aktiviert ist. Auf Twitter sieht man eine Darstellung, wie genau das funktionieren soll.
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Ray-Tracing ist eine der größten Neuerungen der aktuellen Konsolen-Generation (PS5 und Xbox Series X). Mit der Technologie werden realistischere Lichteffekte und Reflexionen in Videospielen möglich gemacht. Derzeit hat das Feature noch einige Nachteile, auch auf der PS5. Aktuell verlieren PS5-Spiele wie Spider-Man: Miles Morales und Ratchet & Clank: Rift Apart im Ray-Tracing-Modus an Bildrate und Auflösung. Das liegt auch daran, dass Ray-Tracing mehr Energie benötigt, wenn es ausgeführt wird.
Ray-Tracing ein Stromfresser
Schönere Lichteffekte und Reflexionen bedeuten nämlich auch, dass eine immense Leistung benötigt wird. Ubisoft hat sich zum Beispiel bei Far Cry 6 dafür entschieden, das Feature nicht für Konsolen-Versionen anzubieten. Damit wollte man sicherstellen, dass der Shooter in 4K bei flüssigen 60 Frames/Sekunde läuft.
Auch exklusive PS5-Spiele wie Gran Turismo 7 nutzen kein Ray-Tracing beim Spiel selbst, sondern nur bei Wiederholungen und im Garagenmodus. Auch auf der Xbox-Seite zeigte Forza Horizon 5, dass man auch gut ohne dieser Technologie auskommt. Beim Arcade-Rennspiel der Xbox ist Ray-Tracing auch nicht bei Rennen aktiviert, sondern nur im Fotomodus.
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Die Sony PlayStation 5 erschien im November 2020 und erlebte bereits eine Hardware-Revision, die vor allem das Gewicht der Konsole verbesserte. Eine PS5 Pro, die vielleicht mehr Ray-Tracing nutzt als die aktuelle Variante, dürfte noch Jahre entfernt sein.
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