SEGA rettete einst Nvidia vor dem Aus und veränderte damit die Tech-Welt
Vor 30 Jahren stand Nvidia unter Druck. Eine Millionenhilfe von Sega gab dem Unternehmen offenbar genau den Spielraum, den es brauchte.
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René Nikel Seit Dino Wars oder North & South am Amiga hat sich in der Spieleindustrie so einiges verändert, meine Leidenschaft für Videospiele allerdings nicht. Bereits mit fünf Jahren hatte ich zum ersten Mal einen Joystick in der Hand und seit diesem Moment war die virtuelle Welt wie ein zweites Zuhause für mich. Ich finde so ziemlich jedes Genre interessant, selbst wenn es sich nur um einen kleinen Indie Titel handelt. Die aktuellste Nintendo Konsole und ein leistungsstarker PC gehören bei mir zur Grundausstattung. Seit mittlerweile fast zehn Jahren verbinde ich meine Begeisterung für Videospiele außerdem mit dem Gaming Journalismus.
Mal ehrlich. Hättet ihr gedacht, dass ausgerechnet Sega einmal Nvidia retten würde? Ich jedenfalls nicht. Heute gehört Nvidia zu den wertvollsten und bekanntesten Unternehmen der Welt. Umso überraschter war ich, als ich auf eine Geschichte aus dem Jahr 1996 gestoßen bin.
Damals steckte Nvidia nämlich in einer schwierigen Phase. Das Unternehmen kämpfte mit finanziellen Problemen und stand laut CEO Jensen Huang sogar kurz vor dem Aus. Genau in diesem Moment sprang ausgerechnet Sega ein und investierte fünf Millionen US-Dollar in den jungen Grafikkartenhersteller.
Sega glaubte an Nvidia
Wie Tom’s Hardware berichtet, entstand die Partnerschaft während der Entwicklung der Sega Saturn Konsole. Nvidia arbeitete damals mit Sega zusammen, doch das Projekt verlief anders als ursprünglich erhofft. Trotzdem verlor Sega das Vertrauen in das Unternehmen nicht.
Stattdessen entschied sich Sega dazu, Nvidia mit einer Investition von fünf Millionen US-Dollar zu unterstützen. Rückblickend bezeichnet Jensen Huang genau diese Entscheidung als einen der wichtigsten Gründe dafür, dass Nvidia damals überhaupt überleben konnte.
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30 Jahre später feiern beide Unternehmen gemeinsam
Drei Jahrzehnte später finden beide Unternehmen wieder zueinander. Nvidia-Chef Jensen Huang reist dafür extra nach Tokio, wo gemeinsam das 30-jährige Jubiläum der damaligen Partnerschaft gefeiert wird.
Geplant sind unter anderem Präsentationen neuer Technologien, ein RTX Spark-Vortrag sowie eine Verlosung einer GeForce RTX 5090 Founders Edition. Für viele Besucher dürfte aber vor allem die gemeinsame Geschichte der eigentliche Höhepunkt sein.
Ehrlich gesagt hätte ich damit nie gerechnet
Ich finde diese Geschichte ehrlich gesagt unglaublich spannend. Heute verbindet fast jeder Nvidia mit GeForce-Grafikkarten oder künstlicher Intelligenz. Dass ausgerechnet Sega Nvidia vor dem Aus gerettet hat, dürften die wenigsten von euch gewusst haben.
Genau solche Geschichten zeigen für mich, wie sehr einzelne Entscheidungen die gesamte Gamingbranche verändern können.
Abschließende Gedanken
Ohne die damalige Investition wäre Nvidia nach eigenen Aussagen vielleicht nie zu dem Unternehmen geworden, das wir heute kennen. Umso schöner finde ich es, dass Sega und Nvidia diese besondere Geschichte auch 30 Jahre später noch gemeinsam feiern.
Manchmal lohnt sich eben ein Blick zurück, denn einige der spannendsten Gaming-Geschichten wurden schon vor Jahrzehnten geschrieben.
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Fragen & Antworten
- Diese Fragen wurden geklärt
- Ja. Laut Jensen Huang investierte Sega 1996 rund 5 Millionen US-Dollar in Nvidia. Ohne dieses Geld hätte das Unternehmen die schwierige Phase damals nach eigenen Aussagen wohl kaum überstanden.
- Mitte der 1990er lief es für Nvidia alles andere als gut. Das Unternehmen kämpfte mit finanziellen Problemen und brauchte dringend frisches Kapital.
- In diesem Jahr jährt sich die Partnerschaft zum 30. Mal. Deshalb reist Nvidia-Chef Jensen Huang nach Tokio, um dieses besondere Jubiläum gemeinsam mit Sega zu feiern.
- Nein. Die damalige Investition half Nvidia zwar entscheidend weiter, eine Beteiligung von Sega besteht heute aber nicht mehr.





