Nintendo-Leaker wurde zu 3 Jahren Gefängnis verurteilt
"RyanRocks" wurde mit Kinderpornographie und internen Nintendo-Dokumenten am Rechner, die er durch Pishing-Technik bekommen hat, zu drei Jahren Gefängnis verurteilt.
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Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
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Ein 21-jähriger, der jahrelang vertrauliche Nintendo-Daten beschafft und weitergegeben hat, sowie im Besitz von Kinderpornographie war, wurde nun zu drei Jahren Gefängnis verurteilt. Ryan H., der unter dem Pseudonym „RyanRocks“ bekannt wurde, bekannte sich schuldig in den Anklagepunkten.
Laut einer vom US-Justizministerium veröffentlichten Pressemitteilung (via VGC) wurde H. 2016 erstmals gefasst und gewarnt, nachdem er mithilfe einer Phishing-Technik die Anmeldeinformationen eines Nintendo-Mitarbeiters gestohlen hatte, um Zugriff auf vertrauliche Nintendo-Dateien zu erhalten und diese herunterzuladen. Er war einer derjenigen, die vor der Ankündigung der Nintendo Switch interne Dokumente durch das Internet gereicht hat.
Trotz der Warnung soll Ryan H. in den Jahren 2018 und 2019 weiterhin Nintendo-Server gehackt und Informationen über unveröffentlichte Spiele und Konsolen gestohlen haben. Diese Informationen wurden dann via Discord und Twitter geteilt.
Im Juni 2019 durchsuchten FBI-Agenten sein Haus und entdeckten Tausende vertraulicher Nintendo-Dateien. Die forensische Analyse seiner Geräte ergab auch, dass er mehr als tausend Videos und Bilder von Minderjährigen gesammelt hatte, die sich sexuell explizit verhalten hatten. Zusätzlich zu seinen drei Jahren Gefängnis hat Ryan H. zugestimmt, Nintendo 259.323 US-Dollar an Restitution zu zahlen. Er wird nach dem Gefängnis sieben Jahre lang unter Aufsicht freigelassen und muss sich als Sexualstraftäter registrieren lassen.
Gehören Nintendo-Leaks nun der Vergangenheit an?
Nintendo war in den letzten zwei Jahren einer erheblichen Anzahl von Daten-Leaks ausgesetzt, darunter Debug-ROMs für verschiedene SNES- und N64-Spiele sowie Quellcode, interne Konsolenemulatoren und mehr.
Im Juli gelangte eine beträchtliche Menge klassischer Nintendo-Daten ins Internet, darunter frühe Prototypen für Spiele wie Yoshi’s Island, Star Fox, Super Mario 64 und The Legend of Zelda: Ocarina of Time.
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Ob Nintendo nun vor gröberen Leaks sicher ist, bleibt abzuwarten. Mithilfe von Phishing wurden vertrauliche Nintendo-Daten anscheinend bisher in die Öffentlichkeit gebracht.
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