3 Min. lesen
Artikel von Tim Rantzau + unter Mithilfe von KI *.
DailyGame bei Google merken

Die Nintendo Switch 2 bringt nicht nur leistungsstärkere Hardware mit sich, sondern offenbar auch eine willkommene Verbesserung bei den Controllern. Ein aktuelles Teardown zeigt, dass sich der Akku der neuen Joy-Con-Controller deutlich einfacher austauschen lässt als bei den Vorgängermodellen. Damit reagiert Nintendo auf einen der größten Kritikpunkte der ersten Switch-Generation.

Während der Akkutausch bei den ursprünglichen Joy-Con-Controllern zwar möglich war, mussten Nutzer dafür stark verklebte Komponenten lösen und äußerst vorsichtig vorgehen. Bei den neuen Controllern hat Nintendo den Aufbau überarbeitet. Der Akku sitzt nun deutlich zugänglicher im Gehäuse und lässt sich mit weniger Aufwand entfernen und ersetzen.

Teardown zeigt überarbeitetes Innenleben

Die Erkenntnisse stammen von den Reparaturexperten von iFixit, die die neuen Joy-Con vollständig zerlegt haben. Laut ihrer Analyse ist der Akku nicht mehr so stark verklebt wie beim Vorgänger. Dadurch sinkt das Risiko, den Akku oder andere Bauteile beim Ausbau zu beschädigen. Für Reparaturwerkstätten und technisch versierte Nutzer bedeutet das eine deutlich einfachere Wartung.

Nintendo Joy-Con Patent

Nintendo Joy-Con Patent – Bild: Nintendo

Allerdings gibt es weiterhin Einschränkungen. Andere Komponenten wie Analogsticks oder Tasten lassen sich nach wie vor nicht ohne Weiteres austauschen. Die Controller sind also noch immer nicht vollständig modular aufgebaut, auch wenn Nintendo bei der Reparaturfreundlichkeit einen Schritt nach vorne gemacht hat.

Längere Lebensdauer statt Neukauf?

Gerade bei mobilen Geräten zählt der Akku zu den Bauteilen, die mit der Zeit am stärksten verschleißen. Kann dieser einfacher ersetzt werden, verlängert sich oft die gesamte Lebensdauer des Produkts. Das könnte langfristig nicht nur den Geldbeutel vieler Spieler schonen, sondern auch Elektroschrott reduzieren.

Für Besitzer der ersten Switch-Generation dürfte diese Verbesserung besonders interessant sein. Dort mussten viele Nutzer nach einigen Jahren entweder einen aufwendigen Akkutausch durchführen oder gleich neue Joy-Con kaufen. Mit der überarbeiteten Konstruktion könnte dieses Problem künftig deutlich seltener auftreten.

Fans begrüßen den Schritt

Die ersten Reaktionen der Community fallen überwiegend positiv aus. Viele Spieler loben Nintendo dafür, dass der Hersteller die Kritik der vergangenen Jahre offenbar ernst genommen hat. Besonders im Hinblick auf Nachhaltigkeit und das sogenannte „Right to Repair“ sehen viele Fans die neue Konstruktion als Schritt in die richtige Richtung.

Trotzdem wünschen sich zahlreiche Nutzer noch weitere Verbesserungen. Vor allem ein noch modularerer Aufbau sowie einfacher austauschbare Analogsticks stehen weiterhin auf der Wunschliste. Der leichtere Nintendo Joy-Con Akku-Wechsel zeigt jedoch, dass Nintendo die Reparierbarkeit seiner Hardware inzwischen stärker berücksichtigt als noch bei der ersten Switch-Generation.

Hast du einen Fehler entdeckt oder weitere Infos zu diesem Artikel? Dann schick uns gerne dein !

Bei der Erstellung dieses Artikels kam Künstliche Intelligenz zum Einsatz (z. B. für Text, Recherche, Bilder oder Tabellen). Alle Inhalte wurden vor der Veröffentlichung sorgfältig von einem Menschen geprüft.

Kategorie(n)

Mehr entdecken

Weiterlesen