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Artikel von Markus Bauer +
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Laut dem bekannten Hardware-Insider Kepler_L2– der in der Vergangenheit eine sehr gute Quote bei seinen Leaks hatte – wird Microsoft seine nächste Xbox-Generation nicht wie bisher mit Verlust oder zum Selbstkostenpreis verkaufen, sondern gezielt mit Gewinn. Der Haken: Der Preis könnte erstmals über 1000 Euro liegen.

Der Leaker äußerte sich auf X.com (ehemals Twitter) zur kürzlich angekündigten Partnerschaft zwischen Microsoft und AMD. Gemeinsam will man eine neue Chip-Architektur für die kommende Xbox entwickeln. Im Zuge dessen deutete er an, dass Microsoft mit der neuen Hardware ganz neue Wege geht, auch beim Preis!

Warum wird die nächste Xbox so teuer?

Ein Grund für den hohen Preis ist laut Kepler die neue Strategie mit mehreren Stores auf dem System. Die neue Xbox soll nicht nur den Microsoft Store, sondern auch Steam, Epic Games und GOG unterstützen. Das bedeutet geringere Margen für Microsoft bei digitalen Verkäufen, was sich beim Hardwarepreis widerspiegeln könnte.

„Mehrere Schaufenster = Konsole muss mit Gewinn verkauft werden“, so Kepler.

Damit würde sich die nächste Xbox preislich einem gut ausgestatteten Gaming-PC annähern. Für viele Konsolenspieler könnte das eine echte Hürde darstellen, vor allem, wenn Sony seine PlayStation 6 günstiger auf den Markt bringt. Allerdings ist dazu noch wenig bekannt, inwiefern sich hier Sony positionieren wird.

ROG Xbox Ally (c) Asus, Microsoft

Der „Xbox Handheld“ kommt in Zusammenarbeit mit ASUS. – Bild: Asus, Microsoft

Was wir bisher über die neue Xbox wissen

Microsoft selbst hat angekündigt, dass man mit der neuen Hardware „tieferes visuelles Erleben, immersiveres Gameplay und KI-gestützte Funktionen“ liefern will, bei voller Abwärtskompatibilität zur bestehenden Xbox-Bibliothek. Laut Xbox-Präsidentin Sarah Bond geht es dabei um eine Plattform, die Spieler überall begleitet, egal ob auf Konsole, PC oder Cloud.

Die neue Xbox soll eng mit dem Windows-Team abgestimmt werden, um Gaming unter Windows weiter zu optimieren. Damit rückt die Konsole noch stärker in Richtung eines offenen, plattformübergreifenden Systems. Ob Xbox-Fans bereit sind, dafür mehr als 1000 Euro zu zahlen, bleibt abzuwarten. Klar ist: Microsoft bricht mit alten Regeln und wagt einen riskanten, aber spannenden Schritt in die Zukunft des Konsolengeschäfts. Obwohl die nächste Xbox eher eine Mischung aus PC und Konsole wird, wie es aussieht. Immerhin soll der kommende „Xbox Handheld“, ebenfalls auf Windows basierend, noch heuer im Oktober starten. Der Preis für das High-End-Modell dürfte ebenfalls knapp an die 1000 Euro grenzen!

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