Nach EU-Zusage: Microsoft-Activision-Deal wurde von China genehmigt
Ein weiterer Meilenstein für die Übernahme von Activision-Blizzard-King durch Microsoft, dank der Zusage aus China.
Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
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Der Deal zwischen Microsoft und Activision-Blizzard-King hat einen weiteren wichtigen Meilenstein erreicht, nachdem er nun bedingungslos von den chinesischen Aufsichtsbehörden genehmigt wurde. Diese Genehmigung erfolgte während einer Phase-III-Prüfung und bedeutet, dass nun nur noch Großbritannien und die USA ausstehende Genehmigungen benötigen, um den Deal abzuschließen. Erste vergangene Woche gab die Europäische Union (EU) das „Okay“.
Zuvor hatte der Deal bereits in verschiedenen Märkten, darunter Südafrika, Saudi-Arabien, Brasilien, Serbien und sogar in Japan, der Heimat von Sony, Zustimmung erhalten. Doch er erlitt einen Rückschlag, als die britische Wettbewerbs- und Marktaufsichtsbehörde (CMA) den Deal in der Region blockierte. Dies geschah aufgrund von ungelösten Bedenken hinsichtlich des Cloud-Gamings. Interessanterweise hat die Europäische Kommission diese Woche beschlossen, den Deal in der EU zu genehmigen. Sie hatte ähnliche Bedenken im Zusammenhang mit dem Cloud-Gaming-Markt, war jedoch mit den von Microsoft vorgeschlagenen Lösungen zufrieden. Immerhin erscheint in Kürze Gears 5 als einer der ersten Titel für GeForce NOW.
Activision-Blizzard-Deal von Microsoft: China genehmigt
Laut Quellen (via Seeking Alpha), die mit den chinesischen Regulierungsverfahren vertraut sind, wurde die Übernahme nun in China spät in der Phase-III-Überprüfung bedingungslos genehmigt. Dennoch muss Microsoft immer noch gegen die Entscheidung der CMA in Großbritannien Berufung einlegen und die laufenden Rechtsstreitigkeiten gegen die FTC in den USA für sich entscheiden, um den Deal abzuschließen, ohne sich aus beiden Märkten zurückziehen zu müssen. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Entwicklungen in den nächsten Wochen bringen werden.
Der Microsoft-Activision-Deal hat in der Gaming-Branche viel Aufmerksamkeit erregt, da er potenziell große Auswirkungen auf den Markt haben könnte. Activision ist einer der größten und bekanntesten Videospiel-Publisher und verfügt über beliebte Franchises wie „Call of Duty“, „Diablo“ oder „World of Warcraft“. Die Integration dieser Titel in das Microsoft-Ökosystem könnte das Wettbewerbsumfeld beeinflussen.
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Modern Warfare 3 wird wohl das nächste Call of Duty werden (Gerücht). – (C) Activision / Bildmontage
Wie wird Microsoft die Behörden in den USA und in Großbritannien überzeugen?
Es bleibt abzuwarten, wie sich dieser Deal auf die Gaming-Community auswirken wird. Einige Spieler sind besorgt über mögliche Auswirkungen auf die Spieleentwicklung und die Vielfalt der verfügbaren Titel. Andere sehen den Deal als Chance für eine stärkere Integration und Innovation im Gaming-Bereich. Es wird erwartet, dass Microsoft weiterhin seine Bemühungen fortsetzen wird, die verbleibenden Genehmigungen für den Deal zu erhalten.
Es wird spannend sein zu beobachten, wie sich die Situation in Großbritannien und den USA entwickelt und welche Auswirkungen der Deal letztendlich auf die Gaming-Industrie haben wird. Immerhin ging Microsoft bereits bei der Ankündigung des 69-Milliarden-US-Dollar-Deals Anfang 2022 davon aus, dass sich die Fusion bis in den Sommer 2023 hinziehen wird. Vielleicht werden noch ein paar Monate draufgelegt und der Abschluss findet erst Ende 2023 statt. Übrigens wird Microsoft anscheinend zahlen müssen, ob der Deal durchgeht oder nicht.
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