Next-Gen Xbox: AMD bestätigt Fortschritte – Launch für 2027 rückt näher
AMD-Chefin spricht offen über den neuen Xbox-Chip. Die Entwicklung läuft planmäßig für einen möglichen Start der nächsten Konsole im Jahr 2027.
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Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
Die nächste Xbox-Generation ist offiziell zwar noch nicht enthüllt, doch ausgerechnet von Chip-Hersteller AMD kommt nun ein deutliches Signal. Während des Geschäftsberichts zum vierten Quartal 2025 erklärte AMD-CEO Lisa Su, dass der speziell angepasste Prozessor für die kommende Xbox „gut voranschreitet“, um einen Marktstart im Jahr 2027 zu unterstützen. Das ist eine der bislang klarsten zeitlichen Einordnungen zur neuen Hardware.
Kommt die nächste Xbox daher bereits 2027? Nein. AMD entscheidet nicht über den finalen Veröffentlichungstermin. Das liegt allein bei Microsoft. Doch wenn der zentrale Baustein, der Semi-Custom-SoC, im Zeitplan liegt, ist das ein starkes Indiz dafür, dass auch auf Hardware-Seite alles auf Kurs ist. Solche Aussagen fallen in Investoren-Calls nicht zufällig. Sie dienen dazu, Marktteilnehmern Planungssicherheit zu geben und zeigen, dass die nächste Konsolengeneration bereits in einer fortgeschrittenen Entwicklungsphase steckt.
Nächste Xbox-Konsole viel früher als die PlayStation 6?
Spannend ist der Kontext. AMD rechnet für 2026 mit sinkenden Einnahmen im Semi-Custom-Bereich, also genau dort, wo Chips für Konsolen entstehen. Das deutet darauf hin, dass sich der aktuelle Konsolenzyklus dem Ende nähert. Die heutige Xbox Series-Generation wäre dann sieben Jahre alt, ein „klassischer Zeitpunkt“ für einen Generationswechsel. Auch wenn es sich nicht wirklich so anfühlt.
Microsoft selbst hat die neue Konsole noch nicht konkret gezeigt, aber bereits mehrfach angedeutet, wohin die Reise geht. Xbox-Präsidentin Sarah Bond sprach von einer „sehr hochwertigen, sehr leistungsstarken, kuratierten Erfahrung“. Gleichzeitig verwies sie auf Geräte wie das ASUS ROG Xbox Ally, das die Grenze zwischen Konsole und PC verschwimmen lässt. Genau hier sehen viele Beobachter die Zukunft der Xbox: eine Hybrid-Plattform, die stärker mit PC-Ökosystemen verzahnt ist. Sony dürfte hier anders vorgehen. Wieder eine klassische PlayStation-Konsole, die nur das eigene Ökosystem unterstützt. Allerdings soll diese angeblich nicht 2027 kommen. Die nächste Xbox käme also früher.
Steam und Co für die Xbox
Gerüchte sprechen sogar davon, dass Microsoft testet, wie sich Plattformen wie Steam auf zukünftiger Xbox-Hardware integrieren lassen könnten. Auch Aussagen von Phil Spencer zur Öffnung des Systems und zu einer flexibleren Plattformstrategie passen in dieses Bild. Sollte das zutreffen, wäre die nächste Xbox weniger ein klassisches, geschlossenes System und mehr eine Art Wohnzimmer-PC mit Konsolenkomfort.
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Offen bleiben dennoch viele Fragen. Wie teuer wird das Gerät? Einige Spekulationen sprechen von Preisen um 1.000 Euro. Wird es ein rein digitales System? Bleibt die Abwärtskompatibilität erhalten? Und welche Rolle spielt der Controller in diesem neuen Konzept? All das ist noch unklar. Fest steht jedoch: Wenn AMD sagt, dass der Chip planmäßig für 2027 bereit ist, dann ist die nächste Xbox keine ferne Zukunftsvision mehr, sondern ein konkretes Projekt, das hinter den Kulissen längst Realität geworden ist. Laut Gerüchten (die nicht bestätigt sind) soll Microsoft mehr als 50 Millionen Chips bei AMD geordert haben. Außerdem soll es wieder zwei Konsolen-Varianten geben, wobei eine günstiger als 1.000 Euro ausfallen soll. Das „High-End“-Modell wird diesen Preis wohl knacken, wenn man sich aktuelle Preise für PC-Komponenten ansieht.
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