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Artikel von Markus +

Hast du dich gefragt, ob Xbox-Games in Zukunft nur auf Microsoft-Geräten spielbar sein werden? Keine Sorge! Phil Spencer, CEO von Microsoft Gaming, hat in einem Interview klargestellt, dass Xbox weiterhin auf eine offene Plattform-Strategie setzt. Aber was bedeutet das genau?

Im Gespräch mit Danny Peña auf YouTube betonte Spencer, dass Microsofts Ziel nicht darin besteht, „Mauern hochzuziehen“. Stattdessen möchte das Unternehmen seine Games und Dienste so vielen Spielern wie möglich zugänglich machen – unabhängig davon, welches Gerät sie nutzen. Dabei geht es nicht nur um Xbox-Konsolen, sondern auch um PCs, mobile Geräte und sogar konkurrierende Plattformen von PlayStation oder Nintendo.

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Xbox-Games für alle: Was steckt hinter der Strategie?

Spencer erklärte, dass es der Gaming-Community zugutekommen soll, wenn Games auf möglichst vielen Plattformen verfügbar sind. Seine Vision: Jeder Spieler sollte selbst entscheiden können, wo und wie er spielen möchte. Gleichzeitig betonte er, dass Microsoft den Fokus weiterhin auf die Qualität und Leistung der eigenen Hardware legt. Die Xbox soll durch ihre Stärke und Features überzeugen – nicht, weil sie Inhalte exklusiv zurückhält.

Heißt das, Xbox verliert an Bedeutung? Ganz im Gegenteil, so der Xbox-Chef! Spencer sieht die Hardware weiterhin als Herzstück der Marke. Die native Spielerfahrung auf der Konsole bleibt ein zentrales Element der Strategie. Doch anstatt nur darauf zu setzen, erweitert Microsoft den Zugang zu Xbox-Spielen durch Dienste wie Xbox Cloud Gaming. Du kannst also beispielsweise unterwegs auf dem Smartphone zocken, ohne auf die typischen Xbox-Features verzichten zu müssen.

Du bekommst mehr Freiheit als je zuvor. Egal, ob du ein Xbox-Fan bist oder auf anderen Plattformen unterwegs bist – die Chancen stehen gut, dass du künftig die Top-Xbox-Brands wie Halo oder Forza auf deinem bevorzugten Gerät genießen kannst. Immerhin gibt es dazu schon massive Gerüchte zum Start der Switch 2. Diese Offenheit zeigt, dass Microsoft nicht nur auf die eigene Hardware, sondern auf die gesamte Gaming-Welt blickt. Oder anders gesagt: die massiven Kosten, die bei den Übernahmen für Bethesda und Activision-Blizzard entstanden sind, muss man wieder reinholen. Andererseits sucht PlayStation auch am PC-Markt Absatz für seine Spiele. AAA-Entwicklungen sind übermäßig teuer für Publisher geworden!

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