Microsoft möchte Discord angeblich für 10 Milliarden Dollar kaufen
Was macht ein Unternehmen, das mehr Geld hat, als sich viele Menschen überhaupt vorstellen können? Es kauft sich schöne Dinge!
Lukas Ipirotis Kennt sich nicht nur bei Filmen und Serien fabelhaft aus, sondern hat auch einen Drang seine Geschichten dramatisch zu erzählen.
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Neusten Insidern zufolge ist Microsoft daran interessiert die Chat-Software Discord für 10 Milliarden Dollar zu erwerben. Laut Bloomberg ist Discord Inc. auf der suche nach potentiellen Käufern für ihren Service, der vor allem im Gaming-Bereich besonders populär ist. Und anscheinend hat der Softwaregigant, der sich auch für die Xbox auszeichnet, bereits Interesse bekundet.
Die an dem Deal beteiligten Personen – bleiben anonym, da es sich um private Verhandlungen handelt – bestehen aber auch darauf, dass der Kauf nicht in der näheren Zukunft stattfindet. Auch sind einige der Meinung, dass er überhaupt gar nicht stattfinden könnte. Einige Quellen behaupten nämlich, dass Discord eher wahrscheinlicher an die Börse geht und sich nicht selbst verkauft.
Nichtsdestotrotz hat die Vergangenheit bereits gezeigt, dass Microsoft bereit dafür ist astronomische Summen auszugeben, um Unternehmen und Leistungen zu erwerben. Bereits im letzten Jahr meinten Insider, dass Microsoft die soziale Plattform TikTok erwerben möchte. Und erst vor kurzem schloss das Unternehmen den Kauf von ZeniMax Media Inc. für 7.5 Milliarden Dollar ab und sicherte sich so Entwicklerstudios wie Bethesda samt deren Marken.
Microsoft kauft Discord: Was wären die Folgen?
Die Vorzüge von Discord für einen Unternehmen wie Microsoft liegen im Game Pass. Schon seit längerer Zeit ist der Kurs des Softwaregiganten ganz klar in Richtung des monatlichen Aboservice ausgerichtet. Dabei beschränkt sich ihre Vorgehensweise nicht nur auf den Kauf von Entwicklerstudios und deren Spiele. Viel mehr versuchen sie ihren Gaming-Service immer weiter auszubauen, um möglichst viele Spieler zu erreichen.

Auch EA Play wurde unlängst in den Game Pass integriert. Bildquelle: YouTube/Screenshot (C) Microsoft, EA
Discord würde hier weitere Vorteile für Gamer schaffen. So bietet sich beispielsweise die Möglichkeit an den Discord Premiumservice ,,Nitro“ für ,,Game Pass“-Nutzer ohne zusätzliche Kosten anzubieten. Dies würde unweigerlich zu neuen Abonnenten führen. Und das ist Microsofts erklärtes Ziel. So vergleicht Xbox-Chefin Sarah Bond den Game Pass mit Netflix. Anders als bei Serien, könnte der Gaming-Service jedoch vernetzter agieren. Spieler die ein Spiel des Service genießen, würden auch DLCs dazu kaufen, oder ein anderes ähnliches Spiel kaufen wollen.
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Mit ungefähr 140 Millionen Nutzern stellt Discord die perfekte Möglichkeit für Microsoft dar, eine noch größere Vernetzung innerhalb des Game Pass zu erzeugen und dadurch noch mehr Abonnementen und Gewinn zu generieren.
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