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King of Fighters XIV Ultimate Edition – Review

Das neue Jahr wird mit einer ultimativen Version des Klassikers als Vorgeschmack auf den nächsten Ableger eröffnet.

Review von
King of Fighters XIV Ultimate Edition

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine umfangreiche Charakterauswahl
  • Komplexes aber verständliches Kampfsystem
  • Kaum vorhandene Story und keine Synchronisierung anderer Sprachen

King of Fighters XIV hat bereits einige Meileinsteile für die gut zwanzig Jahre umfassende Serie gebracht. Mit King of Fighters XIV machte SNK den Sprung von 2D zu einem 3D Setting in der Serie. Mit 50 Charakteren war es 2016 bei seiner Erstveröffentlichung eines der Spiele mit der umfangreichsten Charakterauswahl. Noch in diesem Jahr sollen wir mit dem Nachfolger King of Fighters XV beglückt werden. Um un sdie Wartezeit zu versüßen, legt SNK mit der Ultimate Edition noch eines drauf und inkludiert neben allen acht DLC-Charakteren auch noch alle Kostüme und zehn zusätzlich erstelle PS4-Themes. Alles, was das Spielerherz begehrt!

King of Fighters XIV

Einer für alle – Alle für einen

Der große Unterschied der King of Fighters-Serie gegenüber anderen Spielen des Genres war immer schon das Team-Matchup. Während man bei anderen Spielen einen Charakter wählt und mit diesem die Kämpfe bestreitet, geht man bei King of Fighters mit drei Charakteren als Team ins Rennen. Bei einer Auswahl von insgesamt 58 Charakteren ergibt sich eine schier unendliche Anzahl Kombinationen!

Dies bedeutet also, man muss mit drei Charakteren topfit sein, um die Kämpfe bestreiten zu können. Man sollte deren Moves so gut wie möglich kennen, sodass man eine plausible Chance hat. Neben den aus anderen Spielen wie Street Fighter bekannten Tastenkombinationen beinhaltet King of Fighters ein simples aber doch komplexes Special Move-System. Die Beherrschung dessen entscheidet im Endeffekt über eure Chancen im Spiel.

King of Fighters XIV

Um dieses zu meistern kommt King of Fighters XIV mit einem Training und Trial Mode, wo ihr die Moves erlernen und üben könnt. Dieser Modus ist gleich zu Beginn verfügbar, während das Spiel noch die Installation für die Story und die anderen Bereiche vervollständigt. Somit könnt ihr schon einmal starten zu üben, bevor ihr in den echten Kampfring einsteigt.

Wie gesagt ist das Moves-Prinzip nicht wirklich schwierig, jedoch hat es seine eigenen Finessen. Ihr müsst vor allem verstehen, wann welche Aktivität wirklich Sinn macht und wie ihr am Besten eure Special Moves am Effizientesten einsetzt. Je nachdem wie schnell ihr die Kombinationen versteht, könnt ihr im Training von 20 Minuten bis zu einer Stunde verbringen.

Fast ein Sprung in die Neuzeit

Graphisch ist King of Fighters grundsätzlich recht gut. Viele waren vom Sprung von 2D zu 3D nicht wirklich begeistert und meinten, das Spiel hätte an seiner Authentizität verloren. Ich fand es nicht so gravierend. Die Welten und Charaktere sehen sehr gut aus.

King of Fighters XIV

Lediglich die Zwischensequenzen bereits ließen beim Original als auch jetzt bei der Ultimate Edition zu wünschen übrig. Der “Story-Modus” ist wirklich ein Scherz und ergibt absolut keinen Sinn. Es gibt die eine oder andere Zwischensequenz, doch es gibt keine besonderen Zusammenhänge. Bei manchen Kämpfen diskutieren zwei Figuren miteinander, doch sie reden nur Schwachsinn und es trägt nichts zum Verständnis der Story bei. Im Grunde genommen begebt ihr euch in das Turnier und obwohl die Charaktere unglaublich gut designed sind und interessant wirken, gibt es keine Informationen zu ihrer Motivation zur Teilnahme am Turnier. Wieso wollen sie kämpfen? Wieso gerade hier? Hier haben SNK klares Potential liegen lassen. Den Story-Modus kann man sich also mehr oder weniger sparen. Online bzw. mit Freunden macht es doch durchaus Spaß.

Auch finde ich es super schade, dass man sich für die King of Fighters XIV Ulitmate Edition nicht die Mühe gemacht hat, die japanischen Synchronstimmen auf Englisch zu übersetzen. Dies wäre noch ein durchaus netter Zusatz und Bonus gewesen für Spieler, welche sich einen erneuten Kauf überlegen würden. Nur die PS4 Themes alleine sind dafür ein etwas geringer Anreiz. Bei den Zwischensequenzen bekommt man zwar noch Untertitel, doch vor dem Kämpfen geben die Kämpfer ebenfalls noch kurze Sprüche von sich, wo es ebenfalls nett gewesen wäre, diese zu verstehen.

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Fazit zu King of Fighters XIV Ultimate Edition

King of Fighters XIV Ultimate Edition sollte in keiner Sammlung von Beat´em Up-Fans fehlen. Es ist eine herrliche Zusammenfassung der Serie in einem Spiel mit allen bekannten Gesichtern plus neuen Charakteren. Gerade mit Freunden macht es unheimlich Spaß. Die Bestreitung der Kämpfe mit einem Team ist eine nette Abwechslung im Vergleich zu den “typischen” Spielen. Wie gesagt sind die Charaktere interessant gemacht, jedoch bietet das Spiel einfach zu wenig Stoff, um eine Bindung zu ihnen aufzubauen. Kenner der Original-Spiele werden hier noch ihre Verbindung aus ihrer Jugend haben, für Neueinsteiger sind es einfach Namen in einem Kampfspiel. Doch diese haben durchaus ein paar coole Moves!

ReviewWertung

8SCORE

Perfekt für einen Rumble mit Freunden und Team-Match-Fans! Für Kenner der Serie ist es eine schöne Erweiterung der Sammlung

Detail-Wertung

Grafik

8

Sound

6

Gameplay

8

Story

3

Motivation

8

Steuerung

8

Multiplayer

9

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