Lukas Ipirotis Kennt sich nicht nur bei Filmen und Serien fabelhaft aus, sondern hat auch einen Drang seine Geschichten dramatisch zu erzählen.
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FIFA 21 ist der neuste Ableger der jährlich erscheinenden Fußballreihe. In der Vergangenheit mussten sich die Spiele schon einiges gefallen lassen. Als jährliches Update, ohne wirklichen neuen Features, gilt es bei vielen Spielern als einfache Geldmacherei. Auch das FUT-Team ist bei vielen Fans aufgrund der Microtransaktionen verpönt.
Und dennoch verfügt die Reihe über zahlreiche passionierte Fans. Nachdem vor kurzem ein neues Update eingeführt wurde, das erstmals kosmetische Upgrades der Spieler auch außerhalb von Lootboxen erhältlich machte, kommt schon bald ein neues Update. Diesmal dürfte es die Fangemeinde und Community aber eher spalten.
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FIFA 21 – ein digitaler Friedhof
So führt FIFA 21 schon bald einen neuen Spieler ein. Das ungewöhnliche daran ist, dass Kyian Prince bereits seit 15 Jahren tot ist. Der Fußballer war nur 15 Jahre alt, als er vor seiner Schule bei einer Messerattacke starb, als er versuchte einen Streit zu schlichten. Als Spieler bei dem britischen Fußballclub Queen’s Park Rangers prophezeite man ihm damals eine strahlende Zukunft.
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Um an den 15. Jahrestag seiner Ermordung aufmerksam zu machen, hat ihn der Fußballclub posthum unter Vertrag genommen und ihm die Nummer 30 zugewiesen. Das Alter, das er jetzt hätte, wenn er nicht frühzeitig aus dem Leben gerissen worden wäre.
In Zusammenarbeit mit den Eltern des Verstorbenen konnte der Junge jetzt auch in FIFA 21 integriert werden, wo er für die Queen’s Park Rangers spielbar ist. ,,Die Hoffnung ist, dass wenn Spieler Kiyan im Spiel entdecken und erkennen, was ihm zugestoßen ist, sie verstehen, dass Kiyan ohne Messergewalt heute ein echter, lebender Spieler wäre und nicht nur ein virtueller.“ Meint der Vater des Ermordeten im Interview (via VGC). Er führt weiter aus:
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,,Meine Hoffnung durch diese Kampagne ist, dass die Welt endlich einen Funken von Kiyan unglaublichen Potential sehen. Wir haben die Chance sein Talent zu ehren und können, hoffentlich, andere Kinder dazu zubringen, ihr eigenes Talent zu ehren.“
Auch wenn die Motivation der Aktion ehrbar ist, wirkt es dennoch etwas befremdlich einen echten ermordeten Jungen in FIFA 21 zu spielen. Die Aktion dürfte daher vermutlich für jede Menge Aufmerksamkeit sorgen. Wenn das jedoch bedeutet, dass dem Vermächtnis eines zu früh Gestorbenen Gehör geschafft wird, dann soll es das wert sein.
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