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Die Idee von Jedi: Fallen Order gefiel Lucasfilm zunächst nicht

Die Jedi in Star Wars sind doch nichts für Videospiele, laut Lucasarts

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Star Wars Jedi: Fallen Order - (C) EA, Respawn

Wie sich jetzt herausstellte war Lucasfilm alles andere als begeistert von Star Wars Jedi: Fallen Order. Immerhin beleuchtet der Titel die Zeit nach der Order 66 und das Imperium in seiner „Blützezeit“.

Stig Asmussen, der Game Director von Fallen Order, sagte dies kürzlich in einer Folge des Game Maker-Podcasts der Academy of Interactive Arts and Sciences. Im Gespräch mit Ted Price von Insomniac Games erklärt Asmussen, wie Lucasfilm Respawn zunächst dazu ermutigte, „eine andere Richtung einzuschlagen“, vielleicht mit Fernkampfwaffen und Soldaten anstelle eines Jedi-Aspiranten mit Lichtschwert.

Als Respawn mit Lucasfilm über das Spiel diskutierte, arbeitete das Studio laut Asmussen seit Monaten inoffiziell an Fallen Order – und die Entwickler hatten an einem Spiel mit Nahkampfcharakter gearbeitet, das Lichtschwertkampf beinhalten sollte.

„Ich sagte: ‚Was ist, wenn wir ein Spiel gegen Jedi und Macht machen?'“, Sagte er. „Und sie haben sich damit nicht besonders wohl gefühlt. „Sie warfen es zurück, ‚Was ist mit Blaster und Kopfgeldjägern?'“

„Ich habe gelernt und herausgefunden, dass die Jedi für sie der Heilige Gral sind“, fuhr Asmussen fort. „Und um ein Spiel über Jedi zu machen, musst du es dir verdienen.“

Der Erfolg von Star Wars Jedi: Fallen Order gibt Respawn recht. Mittlerweile ist durchgesickert, dass man an einer Fortsetzung arbeitet. Hintergrundgeschichten zu Star Wars wurden dennoch keine ergründet. So hätte der Titel die Chance gehabt die „starke Macht“ von Rey, aus der neuen Star Wars-Trilogie genauer zu erklären.

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