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Wir erreichen die Plätze 20 bis 15. Dabei erwartet dich nicht nur ein interessantes Remake, sondern auch ein Spiel das viele Gamer dieses Jahr gefesselt hat.

Platz 20: Metal Gear Solid Delta: Snake Eater

  • Plattform(en): PC, PS5, Xbox Series
  • Entwickler: Konami
  • Genre: Stealth, Action
Metal Gear Solid Delta: Snake Eater - Bild: Konami; Bildquelle: store.steampowered.com

Metal Gear Solid Delta: Snake Eater – Bild: Konami; Bildquelle: store.steampowered.com

Du suchst nach einem Remake, welches dem Original mehr als treu geblieben ist? Nun, mit Metal Gear Solid Delta: Snake Eater hast du dieses Spiel 2025 hier gefunden. Gameplay und Zwischensequenzen sind zum Glück gleich geblieben. Konami hat nicht viel riskiert, dafür ein tolles Spiel abgeliefert. Wenn du schon damals ein Metal Gear-Fan warst, wird dir gleich auffallen, dass man an einem perfekten Videospieltitel aus einer anderen Zeit am besten so wenig wie möglich verändert hat. Nur das Heilungssystem in welchem man sich selber mit verschiedenen Mitteln und Verbandszeug verarzten muss, bleibt etwas umständlich. Für Platz 20 unserer besten Spiele 2025 hat es gereicht.

Platz 19: Ninja Gaiden: Ragebound

  • Plattform(en): PC, PS5, Xbox Series
  • Entwickler: Team Ninja
  • Genre: Action, Hack & Slash
Ninja Gaiden Rebound, Screenshot Tempel - Bild © Dotemu

Ninja Gaiden Rebound, Screenshot Tempel – Bild © Dotemu

Serienheld Ryu macht Pause. Das Katana übernehmen stattdessen Kenji und Kumori, die es mit Dämonen in ganz Japan aufnehmen müssen. Storytechnisch spielt Ragebound parallel zum ersten NES-Abenteuer. Die Geschichte ist in Ninja Gaiden aber bestenfalls Nebensache. Wie üblich steht die rund sechs bis zehn Stunden lange Kampagne ganz im Zeichen taffer Action, die Spielern all ihre Ninja-Skills abverlangt. Ninja Gaiden: Ragebound ist mehr als nur ein Beiwerk zum großen Hack ‘n’ Slash Ninja Gaiden 4. Die Blasphemous-Macher haben die alte Sidescrolling-Formel smart modernisiert, um ein vollwertiges Retro-Abenteuer zu gestalten, aber ohne zu viel Schnickschnack einzuführen, deswegen muss sich der Titel auch nicht vor Shinobi: Art of Vengeance verstecken.

Platz 18: Pokémon Legenden: Z-A

  • Plattform(en): Nintendo Switch
  • Entwickler: Game Freak
  • Genre: Rollenspiel, Action
Pokémon Legenden: Z-A - Bild: The Pokémon Company, Game Freak

Pokémon Legenden: Z-A – Bild: The Pokémon Company, Game Freak

Die zweite Pokémon-Generation auf der Switch – Scarlet, Violet und Legends: ZA – war für mich eine echte Achterbahnfahrt. Mal pure Enttäuschung, mal überraschende Begeisterung. Pokémon Legends: ZA bündelt dieses Gefühl fast perfekt in einem einzigen Spiel: Kaum hat mich etwas gestört, kam im nächsten Moment schon wieder etwas, das mich beeindruckt oder versöhnt hat.

Trotzdem bleibt Arceus für mich das stärkere Legends-Erlebnis. Genau dort hat sich gezeigt, wie spannend das reine Entdecken und Fangen sein kann. Für ein mögliches drittes Legends-Spiel wünsche ich mir deshalb, dass der Fokus noch stärker auf dem Sammeln der Pokémon liegt und weniger auf klassischen Kämpfen.

Platz 17: Ninja Gaiden 4

  • Plattform(en): PC, PS5, Xbox Series
  • Entwickler: Team Ninja
  • Genre: Action, Hack & Slash
Ninja Gaiden 4 Screenshot - Bild: Koei Tecmo, Xbox Game Studios

Ninja Gaiden 4 Screenshot – Bild: Koei Tecmo, Xbox Game Studios

Als klassisches Hack-’n’-Slay alter Schule sorgt Ninja Gaiden 4 endlich wieder für frischen Wind in einem Action-Genre, das aktuell stark von Soulslikes geprägt ist – selbst bei Team Ninja. Statt sich nur auf ein weiteres Remake zu verlassen, hat PlatinumGames der Reihe spürbar neue Impulse verpasst.

Das Ergebnis ist schnell, fordernd und greift viele der besten Ideen anderer Genre-Vertreter auf. Ganz perfekt ist das Gesamtpaket aber nicht. Im direkten Vergleich wirkt Ninja Gaiden 2 Black zuletzt einfach runder. Besonders beim Leveldesign und bei der Präsentation zeigt der vierte Teil klare Schwächen.

Platz 16: Dispatch

  • Plattform(en): PC, PS5, Xbox Series
  • Entwickler: AdHoc Studio
  • Genre: Adventure, Story

In Dispatch steckst du als Disponent direkt in moralischen Zwickmühlen. Kryptische Anrufe, starke Sprachausgabe und ein lebendiger Graphic-Novel-Stil ziehen dich sofort hinein. Dazu kommt ein treibender Soundtrack, der jede Entscheidung spürbar macht. Acht Episoden lang musst du abwägen, reflektieren und mit den Konsequenzen deiner Entscheidungen leben. Moralische Spannung inklusive.

Platz 15: Baby Steps

  • Plattform(en): PC, PS5
  • Entwickler: Bennett Foddy, Gabe Cuzzillo
  • Genre: Simulation, Geschicklichkeit
Baby Steps - Bild: Devolver Digital; Screenshot: DailyGame

Baby Steps – Bild: Devolver Digital; Screenshot: DailyGame

Ein Spiel für nebenbei? Nein, es ist sperrig, unbequem und treibt dich stellenweise in den Wahnsinn und genau darin liegt seine Einzigartigkeit. Wenn du dich darauf einlässt, erwartet dich eine Erfahrung irgendwo zwischen Lachflash, Frustmoment und leiser existenzieller Krise. Grafisch und akustisch ist das Ganze bewusst zurückgenommen. Kein Bombast, kein großes Spektakel. Stattdessen wirkt alles fast schon karg. Doch genau diese Reduktion entfaltet ihren eigenen Reiz: Baby Steps zwingt dich, dich komplett auf jeden Schritt zu konzentrieren: auf das Stolpern, Hinfallen und erneute Aufstehen.

Das Spiel kommt dir nicht entgegen. Es versucht nicht, dich mit hübschen Bildern oder epischem Sound zu besänftigen. Entweder du bleibst dran und erkennst die Faszination in der Frustration, oder du gibst entnervt auf. Einen Mittelweg gibt es nicht. Für Sinan ist es ein mutiges, eigenwillig poetisches Stück Spieldesign, das sich nicht anbiedert und gerade deshalb im Kopf bleibt.

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