Pokémon Legenden: Arceus (Switch) – Game Review
Reisen wir in der Zeit zurück, als Menschen und Pokémon noch getrennt voneinander lebten.
Eva Krumm Evas erste Gaming-Erfahrung war Pokémon auf dem Game Boy - ein prägendes Erlebnis, das ihre Leidenschaft für Videospiele entfacht hat. Zusammen mit ihrem Großvater entdeckte sie die Regenbogenstrecke in Mario Kart auf dem SNES, ein Moment, den sie bis heute mit Gaming verbindet. Besonders angetan haben es ihr JRPGs, Otome-Games und Horror, doch auch Indie-Perlen gehören zu ihrem festen Repertoire. Abseits des Spielens verfolgt sie mit Begeisterung aktuelle Entwicklungen in der Gaming-Szene und teilt ihre Eindrücke als Chefredakteurin bei DailyGame.
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- Das Wichtigste in Kürze
- Pokémon fangen in einer offenen Welt
- Die Anfänge der Bindung zwischen Mensch und Pokémon entdecken
- Kein Online-Tausch mehr nötig für Entwicklungen
Pokémon Legenden: Arceus ist der neuste Ableger der Pokémon-Reihe und wurde von vielen erwartet, denn es bringt einige neue Dinge mit sich die wir so bei den Spielen noch nicht gesehen.
Die Story dreht sich um ein Mädchen oder einen Jungen, je nachdem welches Geschlecht man wählt, das in die Vergangenheit geschleudert wird. Der Auftrag? Alle Pokémon fangen. Doch wir landen nicht einfach nur in irgend einder Vergangenheit, sondern werden zu den Anfängen gebracht in der Pokémon erforscht und auch eingefangen werden. Mit der zu dieser Zeit neusten Erfindung, dem Pokéball, möchte das Forscherteam neue Erkenntnisse über die kleinen Monster sammeln, die damals als sehr gefährlich galten. Der Protagonist schließt sich Ihnen an um dabei zu helfen, das Pokédex zu füllen und den Auftrag zu erledigen.
Eine offene Welt erwartet uns
Die wohl spannendste Sache an Pokémon Legenden: Arceus ist wohl, dass wir hier eine offene Welt haben in die wir erkunden können. Pokémon trifft man nun nicht mehr nur im hohen Gras an, sondern sie durchstreifen frei die Areale. Das hohe Gras wird nun zu unserem Versteck. Denn um das Pokédex zu füllen, müssen wir natürlich die süßen Wesen auch fangen. Während es ja üblich war, dass dies nur im Kampf ging so setzt Legenden hier ganze neue Maßstäbe. Denn wir können Pokémon nun fangen, in dem wir unsere Bälle direkt auf sie werfen. Doch das heißt nicht, dass Kämpfe out sind. Einige aggressive Pokémon müssen dennoch erstmal im Kampf geschwächt werden, bevor sie eingefangen werden können. Scheue Pokémon hingegen laufen allerdings weg, wenn man sich ihnen nähert. Hier muss man sich ganz vorsichtig anschleichen, idealerweise durchs hohe Gras.
So viel Neues zu entdecken in Pokémon Legenden: Arceus
Es gibt also tatsächlich vieles was Neu oder wohl eher gesagt anders ist als noch in Schwert und Schild. Da wir uns in der Vergangenheit befinden, gibt es natürlich auch noch keine Poké-Center, geschweige den Arenen. Auch ein Poké-Markt gibt es in dieser Zeit noch nicht. Vieles was wir benötigen (Bälle, Tränke, Heiler, etc) müssen wir selbst herstellen. Die benötigten Ressourcen können während der Erkundung gefunden und eingesammelt werden oder man kauft sie in den verschiedenen Shops die es gibt. Dann benötigt man nur noch die Herstellungsanleitung und eine Werkbank und schon können wir uns unsere eigenen Pokébälle herstellen.
Auch haben wir verschiedene Tageszeiten, die man ausnutzten muss. Denn einige Pokémon sind eher Tagaktiv und andere sind Nachts anzutreffen. Die Tageszeit verändert sich ganz automatisch, allerdings kann man das auch Beschleunigen indem man sich im Lager zur Ruhe legt. Im übrigen werden durchs Ausruhen im Lager auch unsere Pokémon-Begleiter geheilt, da es ja sowas wie Poké-Center nicht nicht gibt.
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Grundlegend hat man an der Story wohl gut 25 Stunden zu spielen, Perfektionisten können auch wesentlich mehr Zeit investieren. Denn es gibt auch diverse Nebenmissionen die erledigt werden können und auch ist es mit dem Fangen von einem Exemplar eines Pokémons nicht getan. Um einen Eintrag in im Pokédex zu komplettieren, müssen verschiedene Konditionen mehrfach erfüllt werden. Das kann sein, dass man es 10 mal fangen muss und das es zudem eine bestimmte Attacke einsetzten muss im Kampf. Die Konditionen sind immer recht unterschiedlich und müssen abgeschlossen werden, wenn man das Forschungslevel des Pokémons auf das maximum bringen möchte. Game Freak hat sich also wirklich so einiges einfallen lassen.
Endlich Solo spielen
Was mich an Pokémon Legenden: Arceus so freut ist, dass wir nicht mehr zwingend Tauschen müssen um das Pokédex zu vervollständigen. Das Spiel führt ein neues Item ein, weches dafür sorgt das wir Pokémon entwickeln können für die man normalerweise einen Tausch durchführen muss. Natürlich gibt es diese Funktion weiterhin, doch Spieler die kein Interesse an der Nintendo-Mitgliedschaft haben können nun dennoch ohne Probleme alle Pokémon einsammeln. Das finde ich ist ein großer Pluspunkt für das Game. Im übrigen entwickeln sich Pokémon nicht mehr automatisch wenn sie ein bestimmtes Level erreicht haben. Die Entwicklung muss von Spieler manuell ausgelöst werden, sofern man es möchte.
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Fazit zu Pokémon Legenden: Arceus
Ich finde Game Freak hat mit Pokémon Legenden: Arceus uns ein wirklich solides neues Game ihres Franchises gegeben. Die offene Welt gibt uns viel mehr Möglichkeit zu Erkunden und auch mal die Thematik der früheren Geschichte von Mensch und Pokèmon aufzugreifen finde ich nicht schlecht. Die Story ist und bleibt wie gewohnt sehr reduziert, aber das ist nicht unbedingt schlimm. Denn um die Hauptmissionen abzuschließen braucht man dennoch sicherlich gut 25 Stunden. Aber ohne Zweifel bringt dieser Titel frischen Wind rein, denn die Meinungen der Spieler waren bei neueren Titel zunehmend mehr vermischt, was das Gameplay und auch das Design angeht. Ich hätte nichts dagegen in Zukunft mehr Pokémon-Spiele zu sehen, die uns eine offenere Welt bieten.
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