KOTOR-Remake: Neue Szene aus gestrichener Version geleakt
Das KOTOR-Remake bleibt eines der rätselhaftesten Star-Wars-Projekte der letzten Jahre. Das aktuelle Schicksal des Projekts bleibt weiter unklar.
Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
Das Remake von Star Wars: Knights of the Old Republic sorgt wieder einmal für Gesprächsstoff. Diesmal geht es nicht um eine offizielle Ankündigung, sondern um geleaktes Material aus einer früheren Version des Spiels. Laut VGC.com ist eine frühe Cinematic aus der inzwischen gestrichenen ersten Fassung des Remakes online aufgetaucht. Diese Version wurde ursprünglich von Aspyr entwickelt und war als Zusammenarbeit mit Lucasfilm Games und Sony Interactive Entertainment im September 2021 angekündigt worden.
Das Projekt wurde 2021 offiziell vorgestellt und sorgte damals für große Begeisterung. KOTOR gilt bis heute als eines der wichtigsten Star-Wars-Rollenspiele überhaupt. Doch die Entwicklung geriet schnell in Schwierigkeiten. Berichte deuteten Ende 2025 darauf hin, dass die Aspyr-Version gestoppt und das Remake grundlegend neu gestartet wurde.
Ein Blick auf ein Spiel, das es so wohl nie geben wird
Die geleakte Cinematic (via VideoGamesChronicle.com) ist vor allem deshalb interessant, weil sie einen seltenen Blick auf eine Version erlaubt, die offiziell nie erscheinen dürfte. Sie stammt aus einer frühen Produktionsphase und zeigt den Trailer nur mit Dummy-Figuren, die nicht animiert sind. Trotzdem ist solches Material für Fans spannend, weil es sichtbar macht, in welche Richtung Aspyr das Remake führen wollte.
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Star Wars: Knights of the Old Republic erschien ursprünglich 2003. – Bild: (C) LucasArts, Obsidian Entertainment
Gerade bei KOTOR ist die Erwartung extrem hoch. Das Original war nicht nur ein starkes Star-Wars-Spiel, sondern ein prägendes Rollenspiel mit Entscheidungen, Begleitern und einer Geschichte, die viele Fans bis heute als eine der besten im gesamten Franchise betrachten.
Das aktuelle Remake bleibt ein Fragezeichen
Das größte Problem: Niemand weiß wirklich, in welchem Zustand das aktuelle KOTOR-Remake ist. Das Schicksal des Projekts ist weiterhin unklar. Bekannt ist nur, dass die ursprüngliche Aspyr-Fassung offenbar nicht mehr die aktive Version ist. Stattdessen soll das Projekt später bei Saber Interactive gelandet sein, nachdem die erste Entwicklung ins Stocken geraten war. Diese sind eher für Action- und Koop-Shooter bekannt, haben jedoch auch schon Portierungen wie The Witcher 3: Wild Hunt für die Nintendo Switch entwickelt.
Zusätzliche Verwirrung gibt es durch ein anderes Star-Wars-Projekt: Bei den Game Awards 2025 kündigte Casey Hudson, der ursprüngliche Projektleiter von Knights of the Old Republic, Star Wars: Fate of the Old Republic an. Dieses Spiel gilt als spiritueller Nachfolger, ist aber nicht dasselbe wie das offizielle KOTOR-Remake. Wie genau es beim KOTOR-Remake weitergeht ist weiterhin ungewiss.
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